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Die organischen Nahrungstoffe und ihr Verhalten im Zellstoffwechsel (1. Teil)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die organischen Nahrungstoffe und ihr Verhalten im Zellstoffwechsel (1. Teil)

Multivolume work

Persistent identifier:
1669490890
Author:
Abderhalden, Emil
Title:
Lehrbuch der physiologischen Chemie
Sub title:
mit Einschluß der physikalischen Chemie in Zellen und Gewebe und des Stoff- und Kraftwechsels des tierischen Organismus : in Vorlesungen
Year of publication:
1914
Place of publication:
Wien
Publisher of the original:
Urban & Schwarzenberg
Identifier (digital):
1669490890
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-2 der fünften Auflage erschienen 1923
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
166949229X
Author:
Abderhalden, Emil
Title:
Die organischen Nahrungstoffe und ihr Verhalten im Zellstoffwechsel
Sub title:
mit 2 Figuren
Scope:
VII, 735 Seiten
Edition title:
Fünfte, neu bearbeitete Auflage
Year of publication:
1923
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
Urban & Schwarzenberg
Identifier (digital):
166949229X
Illustration:
Illustrationen
Signature of the source:
a 271(1),5
Language:
German
Additional Notes:
Literaturangaben
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Volume
Collection:
Chemistry

Chapter

Title:
Vorlesung XI. Fettstoffe und ihre Bausteine: Fettsäuren und Glyzerin.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der physiologischen Chemie
  • Die organischen Nahrungstoffe und ihr Verhalten im Zellstoffwechsel (1. Teil)
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Vorlesung I. Einleitung.
  • Vorlesung Il. Kohlehydrate.
  • Vorlesung III. Kohlehydrate. II. [...]
  • Vorlesung IV. Kohlehydrate. III. [...]
  • Vorlesung V. Kohlehydrate. IV. [...]
  • Vorlesung VI. Kohlehydrate. V. [...]
  • Vorlesung VII. Kohlehydrate. VI. [...]
  • Vorlesung VIII. Kohlehydrate. VII. [...]
  • Vorlesung IX. Kohlehydrate. VIII. [...]
  • Vorlesung X. Kohlehydrate. IX. [...]
  • Vorlesung XI. Fettstoffe und ihre Bausteine: Fettsäuren und Glyzerin.
  • Vorlesung XII. Fette mit hochmolekularem einwertigem Alkohol als Baustein: Wachse. Sterinester. Sterine. Gallensäuren.
  • Vorlesung XIII. Phosphatide und ihre Bausteine.
  • Vorlesung XIV. Fette. Phosphatide. Sterine.
  • Vorlesung XV. Fette. Phosphatide. Sterine. 2. [...]
  • Vorlesung XVI. Fette. Phosphatide. Sterine. 3. [...]
  • Vorlesung XVII. Eiweißstoffe und ihre Bausteine.
  • Vorlesung XVIII. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 2. [...]
  • Vorlesung XIX. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 3. [...]
  • Vorlesung XX. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 4. [...]
  • Vorlesung XXI. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 5. [...]
  • Vorlesung XXII. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 6. [...]
  • Vorlesung XXIII. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 7. [...]
  • Vorlesung XXIV. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 8. [...]
  • Vorlesung XXV. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 9. [...]
  • Vorlesung XXVI. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 10. [...]
  • Vorlesung XXVII. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 11. [...]
  • Vorlesung XXVIII. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 12. [...]
  • Vorlesung XXIX. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 13. [...]
  • Vorlesung XXX. Eiweißstoffe und ihre Bausteine. 14. [...]
  • Vorlesung XXXI. Nukleoproteide. Nukleinsäuren und ihre Bausteine.
  • Vorlesung XXXII. Nukleoproteide. Nukleinsäuren und ihre Bausteine. 2. [...]
  • Vorlesung XXXIII. Blatt- und Blutfarbstoff. Chlorophyll und Hämoglobin. Ihre Herkunft und ihr Verhalten im tierischen Organismus. Die Beziehungen des Hämatins zum Gallenfarbstoff und zum Urobilin. Sonstige Farbstoffe.
  • Sachverzeichnis.
  • Berichtigungen.
  • Cover

Full text

Vorlesung XI. 
Fettstoffe und ihre Bausteine: Fettsäuren und 
Glyzerin. 
Wir sind den Fetten und ihren Bestandteilen schon wiederholt be- 
gegnet. Einmal wurde festgestellt, daß Kohlehydrate in Fette übergehen 
kónnen!) und ferner der eine Baustein der Fette, das Glyzerin, Trauben- 
zucker liefern kann. Endlich trafen wir auf die Fette, als die Herkunft 
der Azetonkörper besprochen wurde.?) Die Fette unterscheiden sich von den 
Kohlehydraten schon durch ihr ganz verschiedenes Aussehen und vor allem 
durch die eigenartigen Löslichkeitsverhältnisse. Sie sind mit wenigen Aus- 
nahmen?) unlóslich in Wasser, dagegen lösen sie sich in einer Reihe organi- 
scher Lösungsmittel, wie Äther, Chloroform, Benzol, Azeton, Schwefel- 
kohlenstoff, Tetrachlorkohlenstoff. Manche Fette lösen sich auch 
ganz gut in Alkohol. Die Fette zeigen je nach ihrer Zusammensetzung 
einen ganz verschiedenen Schmelzpunkt. Manche sind bei Körpertemperatur 
flüssig, andere sind weich und wieder andere fest. Alle Fettarten sind 
in reinem Zustande farblos und ferner geruch- und geschmacklos. Schüttelt 
man ein flüssiges Fett energisch mit Wasser, dann erscheint dieses zu- 
nächst milchig getrübt. Es ist ganz undurchsichtig geworden. Bei ge- 
nauerem Zusehen erkennt man, daf die Trübung durch ungezàhlte, kleinste 
Fetttrüpfchen bedingt ist. Durch das Schütteln mit dem Wasser ist das 
Fett zerstáubt worden. Nach einiger Zeit hellt sich das Gemisch auf. 
Man beobachtet, daß größere Fetttropfen entstehen. Diese sammeln sich, 
da das spezifische Gewicht der Fette kleiner als 1 ist, an der Oberfläche 
des Wassers an. Schließlich schwimmt auf dem Wasser die ursprüngliche 
Fettschicht und das Wasser ist wieder ganz klar. Man nennt das er- 
wähnte Zerstäuben des Fettes in Wasser Emulgieren des Fettes. Kine 
Emulsion, die nach einiger Zeit wieder verschwindet, wird als eine 
unbeständige bezeichnet. Eine beständige Emulsion wird erhalten, wenn 
man Öl z. B. mit Gummi zusammen schüttelt. Das Gummi bindet dabei 
das ganze Wasser. Es bildet sich eine Emulsion von Öl in dem stark 
hydratisierten Kolloid Gummi.*) 
5:8. 11v. 
?) Siehe Vorlesung X. 
3) Diese betreffen Verbindungen zwischen Glyzerin und Fettsáuren mit niederer 
Kohlenstoffatomzahl, die jedoch in der Natur keine Rolle spielen. 
*) Vgl. Martin H. Fischer und Marjan O. Hooker: Kolloidz. 18. 129 (1916). 
  
  
  
  
  
  
  
 
	        

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abderhalden, emil. Die Organischen Nahrungstoffe Und Ihr Verhalten Im Zellstoffwechsel. Urban & Schwarzenberg, 1923.
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