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Wohnräume der Gegenwart ([Ergänzungsband 6])

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Wohnräume der Gegenwart ([Ergänzungsband 6])

Multivolume work

Persistent identifier:
1670259072
Author:
Meyer, Hans
Title:
Lehrbuch der organisch-chemischen Methodik
Type of content:
Lehrbuch
Year of publication:
1922
Place of publication:
Wien
Publisher of the original:
Verlag von Julius Springer
Identifier (digital):
1670259072
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-3,2 erschienen von 1922-1940
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1670273296
Author:
Meyer, Hans
Title:
Nachweis und Bestimmung organischer Verbindungen
Sub title:
mit 11 Abbildungen
Scope:
XII, 426 Seiten
Type of content:
Lehrbuch
DOI:
10.14463/KXP:1670273296
Year of publication:
1933
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
Verlag von Julius Springer
Identifier (digital):
1670273296
Illustration:
Illustrationen
Signature of the source:
a 368(2)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2019
Document type:
Volume
Collection:
Chemistry

Chapter

Title:
331. Orcin.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Propyläen-Kunstgeschichte
  • Wohnräume der Gegenwart ([Ergänzungsband 6])
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • MEINER FRAU GEWIDMET
  • VORWORT
  • INHALTSVERZEICHNIS
  • EINLEITUNG
  • ENTWICKLUNGSGESCHICHTE DER MODERNEN WOHNUNG VOR DEM KRIEGE
  • DER WOHNBAU NACH DEM KRIEGE
  • GRUNDFRAGEN DES HAUSBAUES
  • DIE EINZELRÄUME UND IHRE BEZIEHUNGEN
  • TECHNISCHE EINZELFRAGEN
  • ÄSTETHISCHE EINZELFRAGEN
  • DIE DURCHFÜHRUNG DES HAUSBAUES
  • [Abbildungen]
  • VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN
  • NAMEN UND SACHREGISTER
  • Cover

Full text

In Fabrik und Büro nüchternste Berechnung, zu Hause sentimentale Schwär- vieler ' 
merei und sinnlose Üppigkeit. Die Verlogenheit dieser „Kultur“ liegt heute — auc] 
offen zutage. Schon in den Gründerjahren wurde sie vom alten Adel belächelt; ihm V« 
Friedrich Nietzsche hat seinen Bannfluch gegen sie geschleudert, Theodor erschei 
Fontane sie in seinen Romanen ironisiert. englisc 
Der „Raum“ der Gründerzeit war ein überfülltes Magazin für überladenes fremde 
Mobiliar (Abb. 197). Düstere und schwere Farben bedeckten Wände und die Vo 
‚„Plafonds‘“, die vielfach Holzbalkendecken in Gips nachahmten. Möbel und noch rı 
Paneele in Eiche wurden mit dunklen Beizen und dickem Ölanstrich als alt und protest 
angeräuchert vorgetäuscht. Wo billiges Holz (Kiefer und Tanne) Verwendung Williar 
fand, erhielt es braunen Anstrich, auf dem die Maserung „kunstvoll“ aufgemalt schaffe 
wurde. Der Möbelzeichner holte aus dem Formenschatz der Vergangenheit an stellun 
Schmuckstücken ohne Bedenken alles heran, was geeignet war, den Prunk der Die: 
Einrichtung aufs äußerste zu steigern. Der Effekt war katastrophal: die flämi- Varlat: 
sche Diele mit Delfter Kacheln, die altdeutsche Trinkstube mit Butzenscheiben, angels: 
Trinkhörnern und Zinntellern. Die ‚„„‚Gemütlichkeit‘‘ kannte keine Grenzen, des Be 
wenngleich viele Stühle und Truhen das Sitzen zur Qual machten und das gegen 
Abstauben der Verzierungen — an denen sich Kinder und Erwachsene Beulen Mit 
holten — viele Stunden in Anspruch nahm. Ein modriger Geruch benahm dem bundeı 
Besucher den Atem, wenn die schweren Teppiche, Polstermöbel und Portieren tetes E 
nicht dauernd geklopft wurden. verlan; 
Wie sinnlos — verlogen, finster, unhygienisch und zeitraubend — diese getriel 
Einrichtungen gewesen sind, davon kann sich noch heute jedermann über- würdig 
zeugen, da die älteren Prunkwohnungen noch vielfach davon erfüllt sind. von al 
Die Palastfassade bestimmte das Wesen des Raumes, die starre Regelmäßigkeit Kamir 
der Zimmerfluchten und Fensterreihen war wichtigstes Gestaltungsgesetz. Mit deutur 
dem Begriff des Raumes war die Anschauung der geschlossenen Wände ver- sonder 
bunden. Sie wurden selbst durch Öffnungen nicht eigentlich durchbrochen, da zuträg 
Butzenscheiben, bunte Gläser und Fenstersprossen die geöffnete Fläche füllten, ersche: 
schwere Portieren sie verdunkelten. Wenn 
So war es — mit leichten Abwandlungen — bis zur Jahrhundertwende womit 
geblieben. Im 19. Jahrhundert sind zwar die Voraussetzungen des befreiten Roma: 
Raumes, die Skelettkonstruktionen des Eisens und Eisenbetons, geschaffen Die 
worden, aber das Bürgertum war noch nicht fähig, eine ihm gemäße Lebensform Norm: 
zu finden und jene neuen konstruktiven Möglichkeiten für sie zu nutzen. und vi 
Hausb 
Das englische Landhaus und sein Einfluß auf den kontinentalen Yiterar 
Wohnbau schen 
land, ] 
Das englische Landhaus ist die Stätte, von der die Entwicklung der moder- in der 
nen Wohnungskultur ausgegangen ist. Dort gab es noch eine Tradition der regung 
Sitten und Formen, dort war noch eine in sich ruhende Sicherheit der Lebens, als sc 
eine Selbstverständlichkeit der Haltung zu Hause, die sich aus dem Wohlstand (Giebe 
2 Platz. 
Lo
	        

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Kauffmann, Ernst Friedrich, and C. Schwenk. Aufgaben Aus Der Darstellenden Geometrie. Verlag von Ebner und Seubert, 1844.
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