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Nationalpolitische Erziehung

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Nationalpolitische Erziehung

Multivolume work

Persistent identifier:
1696944139
Author:
Feuerbach, Ludwig
Title:
Ludwig Feuerbach's sämmtliche Werke
Year of publication:
1846
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Druck und Verlag von Otto Wigand
Identifier (digital):
1696944139
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-10 erschienen von 1846-1890.
Printer:
Wigand, Otto
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
169695763X
Author:
Feuerbach, Ludwig
Title:
Theogonie nach den Quellen des classischen, hebräischen und christlichen Alterthums
Scope:
2 ungezählte Blätter, 446 Seiten, 1 ungezähltes Blatt
Year of publication:
1857
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Verlag von Otto Wigand
Identifier (digital):
169695763X
Signature of the source:
a 1167(9)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Printer:
Wigand, Otto
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2020
Document type:
Volume
Collection:
Philosophy
Religion

Section

Title:
35. Schöpfung und Dichtung.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Nationalpolitische Erziehung
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Inhalt
  • Politische Wissenschaft.
  • I. Erziehung.
  • 1. Die deutsche Revolution.
  • 2. Rasse.
  • 3. Nationalsozialismus.
  • 4. Jugendbund.
  • 5. Familie.
  • 6. Beruf.
  • 7. Staat.
  • 8. Weltanschauung.
  • II. Bildung und Schule.
  • 1. Gewachsene Bildung.
  • 2 Die gegenwärtige Lage der Kultur und Bildung.
  • 3. Die völkische Reform der Bildung und der Schule.
  • 4. Schöpferische Kultur und Bildung.
  • 5. Bildungsgut und Bildungsverfahren.
  • 6. Organisation.
  • 7. Die Hochschule.
  • 8. Lehrerbildung.
  • Cover

Full text

Politische Wissenschaft. 
Im Drang nach der Ganzheit, nach Erfüllung des Ur-⸗ und Vorbildes wird 
der überschauende und einschauende Abstand von den einzelnen Dingen und 
Problemen gewonnen, worin die für die Wissenschaft kennzeichnenden Stre⸗ 
bungen nach der Wahrheit, nach Objektivität und Sachlichkeit enthalten sind 
und sich auswirken. Wissenschaftliche Erkenntnis, die den Eigenwert und das 
Eigengesetz ihres Gegenstandes sucht, entspringt der Fähigkeit des Hingebens, 
des ausweitenden Anschauens. In die fertige, formelhafte Erkenntnis aber 
gehen jene Werte niemals völlig ein. Jedem ist seine Wahrheit zugemessen, 
und sie liegt in seiner letzten Stellungnahme, in seinen Entscheidungen und 
geht daraus in seine Erkenntnisweise und in seinen Erkenntnisgang hinüber. 
Jeder macht Wissenschaft und besitzt Wahrheit nach Art und Maßweite seines 
Menschentums, seines Ranges und seiner Würde: nach der Höhe und Kraft 
des gesetzgebenden Bildes, der Macht des ihm zugeteilten Charisma. So wie er 
die Welt anschaut, so schaut sie ihn an. Andere Wahrheit wird keinem zuteil. 
Und weil jeder sich neu mit der Welt auseinandersetzen und abfinden muß, 
darum muß jeder seine Wahrheit — oder: seinen Anteil an der ewigen Welt 
und ewigen Wahrheit — selbst erringen, selbst erkämpfen. Die Wahrheit ist 
immer aufgegeben, niemals gegeben, und sie liegt in der vom Schicksal zu⸗ 
erteilten Lebensaufgabe für jeden bereit — in Bereich und Geltung sich genau 
so weit erstreckend, als sich die große Aufgabe erstreckt, an der ihm Anteil 
geworden ist. 
Löst nicht die Vielheit solcher Wahrheiten „die Wahrheit“ und „die Wissen⸗ 
schaft“ auf? Aber es hat ja beides als objektivierte, abgelöste und verselb⸗ 
ständigte Sache gar nie gegeben, so wenig wie eine „reine Vernunft“. Es gab 
die Wissenschaften der Fächer bis hinüber zu den wissenschaftlichen Arbeiten 
und Stellungnahmen der einzelnen Forscher. Also stets die Pluralität, die ver⸗ 
wirrende Vielheit, nie die Einheit und verwirklichte Gegenständlichkeit. Wissen⸗ 
schaft ist heute schon wesentlich verschieden von der Wissenschaft des deutschen 
Idealismus, geschweige denn von der Wissenschaft des Mittelalters oder der 
Griechen. Weil wir vom gegebenen Ort aus nur uns bestenfalls der Ganzheit 
annähern, niemals aber die Totalität als solche greifen können: daher die 
Fächer, die Vielheit der Wissenschaft, trotz der Einheit des totalen Gegen⸗ 
standes der Erkenntnis: der Weltganzheit. Es gibt ja in ihr nicht Gegenstände, 
nicht abgelöste Gebiete und Felder der Erkenntnis: alles ist in alles ver⸗ 
flochten, alles ist Glied und Teil einer Totalität, die einziger Erkenntnis⸗ 
gegenstand ist. Die Fächer und Fachwissenschaften aber sind Ergebnisse unserer 
Teilhaftigkeit, unserer menschlichen Sonderart und Begrenzung. Darum darf 
eine zweite Schicht von Erkenntnisvielheiten, eine zweite Ebene von Er—
	        

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Schröder, Heinrich. Im Kampf Ums Recht. Verlag von Lipsius & Tischer, 1899.
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