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Dinger bis Ethicus (5. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Dinger bis Ethicus (5. Band)

Monograph

Persistent identifier:
1698236956
Title:
Fortschritte in der Metallographie
Sub title:
Berichte der 9. Internationalen Metallographie-Tagung, Leoben, 28. bis 30. September 1994
Scope:
709 Seiten
Year of publication:
1995
Place of publication:
München
Wien
Publisher of the original:
Carl Hanser Verlag
Identifier (digital):
1698236956
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
RN 1500(26)
Language:
English
German
Additional Notes:
Literaturangaben
Erscheinungsdatum des Originals aus Copyrightjahr ermittelt.
Usage licence:
Attribution-NonCommercial-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Contributor:
Kneissl, Albert
Contributor:
Internationale Metallographie-Tagung, 9; 1994; Leoben
Organiser:
Institut für Metallkunde und Werkstoffprüfung, Leoben
Eisenhütte Österreich, Unterausschuss Metallographie
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde, Unterausschuss Metallographie
Verein Deutscher Eisenhüttenleute, Unterausschuss Metallographie, Werkstoffanalytik und -simulation
Deutsche Keramische Gesellschaft
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2020
Document type:
Monograph
Collection:
Materials sciences

Chapter

Title:
Präparation und Gefügeentwicklung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Austenitkomätzung an verschiedenen Stählen. P. Prader, A. Kneissl [...]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Meyers Konversations-Lexikon
  • Dinger bis Ethicus (5. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • D.
  • E.
  • E, e - [Edelsteine]
  • Edelweber - [Ehrlich]
  • Ehrlicher Makler - [Einfassungen]
  • Ein' feste Burg ist unser Gott - [Eisboden]
  • Eisbrecher - [Eisenbahnanleihen]
  • Eisenbahnanschluß - [Eisenbau]
  • Eisenbauanstalt - [Elbe]
  • Elbe - [Elektrisches Ventil]
  • Elektrische Thermometer - [Elisabeth]
  • Elisabeth von Lothringen - [Emden]
  • Emdener Glaubensbekenntnis - [England]
  • Engler - [Entwickelungsgeschichte]
  • Entwickelungskrankheiten - [Erblichkeit]
  • Erblichkeit - [Erdkunde]
  • Erdl - [Ernährung]
  • Ernährung der Pflanzen - [Escherny]
  • Eschershansen - [Ethicus]
  • Verzeichnis der Abbildungen im V. Band.
  • Cover
  • Spine

Full text

    
  
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
  
    
  
   
  
    
  
   
  
  
   
  
  
  
   
  
   
  
  
   
  
   
   
   
   
   
   
  
  
   
   
  
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    
   
   
  
786 Engliſche Gärten — Engliſche Litteratur. 
malige Witwentracht in Engkand: ſchwarz mit weißem 
Bruſttuch und weißenBandſchleifen, Haubeund ſhwar- 
zer ſeidener Schleier zum Ausgehen, im Chor ein 
ſhwarzſeidener weiter Mantel. Vgl. Leitner, Ge- 
ſchichte der engliſchen Fräulein und ihrer Jnſtitute 
(Regensb. 1869). 
Engliſche Gärten , |. Park. [leder. 
Engliſche Haut, feines Handſchuhleder, |. Hühner- 
Engliſche Hochkirche, |. Anglikaniſche Kirche. 
Engliſche Komödianten, Schauſpieler, welche 
in der Blütezeit des engliſchen Dramas Streifzüge 
auf das Feſtland, beſonders nah Deutſchland, unter- 
nahmen und dort die Werke Shakeſpeares und ſeiner 
Zeitgenoſſen zur Darſtellung brachten. 1585 kamen 
e. K. nah Dänemark, 1586 nah Dresden an den kur- 
fürſtlichen Hof; in den folgenden Jahrzehnten wurden 
ſie beſonders von dem Landgrafen Moriß von Heſſen- 
Kaſſel u. von dem Herzog Heinrich Julius von Braun- 
ſchweig begünſtigt, an deſſen Hof der Schauſpieldirel- 
tor und Clown Sackeville in ein bleibendes Dienſtver- 
hältnis trat. Außer ihm haben beſonders die Schau- 
ſpieler Spencer, Brown und Reynolds in Deutſchland 
Beifall gefunden. Jm Laufe der Zeit gingen dieſe 
Schauſpieler von den Vorſtellungen in engliſcher 
Sprache zu ſolchen in deutſcher Sprache über und nah- 
men immer mehr Mitglieder deutfcher Herkunft auf. 
Dadurch haben ſie zur Begründung eines deutſchen 
Schauſpielerſtandes wejentlich mit beigetragen. Sie 
hatten mehrere der größten Meiſterwerke des engliſchen 
Dramas auf ihrem Repertoire, unter andern »Romeo 
und Julia«, »Hamlet«, »König Lear«, doch ſind thre 
Bearbeitungen dieſer Stücke mit Vernachläſſigung der 
rein poetiſhen Wirkung bloß auf den roheſten äußer- 
lichen Effekt bere<hnet. Einige ihrer Repertoireſtücke 
haben ſih noh auf dem Puppentheater erhalten, z. B. 
ihre Bearbeitung von Marlowes »Fauſt«, dur<h welche 
Goethe die erſte Anregung zu ſeiner Dichtung erhielt. 
Vgl. Cohn, Shakespeare in Germany (Lond. 1865); 
Creizenach, Die Schauſpiele der engliichen Komd- 
dianten (in Kürfchners » Deutjcher Nationallitterature, 
Engliide Krankheit, j. Nachitis. [Bd. 23). 
Engliſche Kunſt, . die einzelnen Zweige derſel- 
ben unter den Artikeln »Baukunſt«, »Bildhauerkunſt«, 
»Malerei«, » Aquarellmalerei« u. »Kupferſtecherkunſt«. 
Engliſche Leinwand, ſ. Gingan. 
Engliſche Litteratur. Macaulay ſagt mit Recht, 
daß von allem, worauf England ſtolz ſein kann, ſeine 
Litteratur das glänzendſteu. dauerhafteſte iſt. Und zwar 
Hingt, wie inder Sprache, troß mannigfaher Miihung 
überall der gerntanifche Grundton durch, abwechſelnd 
verbunden mit chriſtlihem Ernſt, mit franzöſiſcher 
Fabelfüle und Eleganz, mit dem Adel der italieniſchen 
Frührenaiſſance und der Klaſſiker, mit philoſophiſhem 
Tieffinn und endlich mit kosmopolitiſcher Vielſeitigkeit, 
nur jelten mit Leichtfertigkeit. Für lange Perioden 
gewannen manchmal die fremden Elemente die Ober- 
herrſchaſt; jo im 13., im 15. und 17. Jahrh. Dann 
aber quoll die angeſtammte Art um ſo mächtiger wie- 
der hervor und ſpiegelte das nationale Leben mit einem 
verfeinerten Realismus und einem geſunden Humor. 
Die litterariſche Periodiſierung wird in erſter Linie 
durch die Geſchicke der Schriftſprache bedingt, die ſi< 
zuerſt bei den Weſtſachſen entwickelte (altengliſche Zeit), | 
durch die normänniſche Eroberung entwurzelt wurde | 
und dann an der Themſe, beſonders in London ſich 
neu herausbildete (mittelengliſche Zeit), um endlich 
mit Hilfe der Buchdruckerkunſt (ſeit 1477) ſouverän 
und kunſtireich zu werden (neuengliſche Zeit). 
I. Die altengliſche Periode (7.—11. Jahrh.). 
Die altengliſche Periode, auch die angelſäc<ſiſ<e 
genannt, iſt unter dieſem Stichwort im 1. Bande, S. 
603 ff. behandelt. Hier ſei nur betont, daß zunächſt 
Mythe u. Sage der Poeſie den Stoff ſpendeten. Beide 
floſſen zuſammen im Epos »Beowulf« (\. d.). Auch reine 
Sagen, namentlich die von Walther und Hildegunde, 
fanden dichterifche Verwertung. Chriſtliche Legenden u. 
Helden wurden bald an Stelle ſolch »eitler« Stoffe dar- 
geſtellt, wenn auh mehr mit der Feder als zu der Harfe. 
Das erſte Beiſpiel, von dem wir wiſſen, iſt Kädmons 
(\.d.) Hymnus von der Schöpfung, um 670. Poetiſche 
Kapitel der Bibel ſowie Legenden wurden jeßt viel- 
fach in den Stil und das Metrum der heidniſchen 
Nhapfodien umgegofjen. Gelchrianteit fam dann in 
die altenglifche Litteratur dur König Alfred (\. d.). 
Er iſt als der Schöpfer der engliſhen Proſa zu be- 
zeihnen. Nach ſeinem Tode riß endlich die Theologie 
die Herrſchaft an ſich, die Dichtung erhielt einen mönchi- 
{hen Charakter, Geiſtliche wie Aelfric (\. d.) wurden die 
Hauptſchriftſteller. Doch iſt die Art des altgermaniſchen 
Epos bis zu Ende dieſer Periode nicht ausgeſtorben; 
ſie feierte ſogar in Dichtungen über die »Schlacht bei 
Brunanburh« (937), »Byrhtnoths Tod« (991) u. a. 
eine neue, obwohl etwas künſtliche Auferſtehung. 
TT. Die mittelengliſche Periode (12.—15. Jahrh.). 
Mit dem Lied von Roland waren die Normannen 
in die Schlacht gezogen, in welcher Harold fiel und 
das Sachſentum mit ihm. Germaniſchen Geblüts, 
hatten ſie an den Ufern der Seine franzöſiſche Sitte, 
Sprache und Dichtung angenommen, und langſam 
beſannen ſie ich als Herren Englands wieder auf ihr 
angeſtammtes Weſen; ſie unterbrachen und verzöger- 
ten das litterariſhe Wachstum der Eroberten ſowie 
das threr politiſchen Verfaſſung; aber ſie bereicherten 
die Sprache in lexikaliſcher Hinſicht und die Dichtkunſt 
durch eine Fülle romaniſcher Stoffe und Formen. 
Nicht daß der nationale Sang gänzlich verjtummte: 
in Sumpf und Wald vom Eroberer zurücgedrängt, 
durch harte Gefee bedrückt, freute fich der fächitiche 
Bauer ſeiner Volkshelden, die dem Fremden die Spitze 
boten. Geſtalten wie König Alfred und der Outlaw 
Hereward, an den fich fpäter die des Erbes beraubten 
Fürſtenkinder Horn und Havelok anſchloſſen, durfte der 
engliſche Spielmann ſeinem Publikum immer wieder 
vorführen und des Beifalls ſicher ſein. Herrſchend 
aber war die Poeſie des Herrſchers. Die altfranzöſiſche 
Dichtung fand glänzende Vertreter auf britiſ<hem Bo- 
den: allen voran ſteht der Oxforder Text des »Chans0n 
de Roland«. Gern hörte die höfiſche Geſellſchaft die 
Lais, Dits und Fabliauxdes Jongleurs; als Repräſen- 
tantin dieſes Genres pflegt Marie de France zu gelten. 
König Richard Wwenherz war mit dem Troubadour 
Bertran de Born eng verbunden und dichtete ſelbſt in 
franzöſiſcher, vielleiht gar provenzaliſher Sprache, 
ohne Engliſch zu verſtehen. 
Die erſten mittelengliſhen Dichtungen, die fich er- 
| halten haben, rühren von Geiſtlichen der ſüdlichen 
| Grafſchaften her. Dieſe ſtanden einerſeits unter latei- 
[niſchen Einflüſſen und waren anderſeits durch die 
Seelſorge an das Sachſenvolk gebunden, das ſich ſeiner 
alten Selbſtändigkeit bewußter blieb als die Angeln 
im Norden; von ihnen ging daher um 1170 eine neue 
heimiſche Produktion zu erbaulihen Zwe>en aus, 
deren Hauptdentmäler das »Poema morale« und 
| Orms Homilienſammlung waren. Andre geiſtliche 
| Dichter lernten den normänniſchen Spielleuten deren 
  
   
  
  
  
  
 
	        

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Dinger Bis Ethicus. Bibliographisches Institut, 1894.
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