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A. W. Hertel's moderne Bautischlerei für Tischler und Zimmerleute (Hauptband)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: A. W. Hertel's moderne Bautischlerei für Tischler und Zimmerleute (Hauptband)

Multivolume work

Persistent identifier:
1736276433
Author:
Plato
Title:
Platons Werke
Sub title:
Griechisch und Deutsch mit kritischen und erklärenden Anmerkungen
Year of publication:
1841
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Verlag von Wilhelm Engelmann
Identifier (digital):
1736276433
Language:
Greek, Ancient (to 1453)
German
Additional Notes:
Bände 1-26 erschienen 1841-1857
Printer:
Engelmann, Wilhelm
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1736628437
Author:
Plato
Title:
Menon
Sub title:
Griechisch und Deutsch mit kritischen und erklärenden Anmerkungen
Scope:
118 Seiten
Year of publication:
1851
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Verlag von Wilhelm Engelmann
Identifier (digital):
1736628437
Signature of the source:
a 1414(14)
Language:
Greek, Ancient (to 1453)
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Printer:
Engelmann, Wilhelm
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2020
Document type:
Volume
Collection:
Philosophy

Title page

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Title page

Contents

Table of contents

  • A. W. Hertel's moderne Bautischlerei für Tischler und Zimmerleute
  • A. W. Hertel's moderne Bautischlerei für Tischler und Zimmerleute (Hauptband)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort zur sechsten Auflage.
  • Vorwort zur siebenten Auflage.
  • Inhalts - Verzeichniß.
  • Erste Abtheilung. Von der Geometrie.
  • Zweite Abtheilung.
  • §. 36. Die Säulenordnungen nach Vignola.
  • §. 37. Die Toskanische Ordnung. Taf. III.
  • §. 38. Die Dorische Ordnung. Taf. IV.
  • §. 39. Die Ionische Ordnung. Tafel V.
  • §. 40. Die Korinthische Ordnung. Taf. VI.
  • §. 41. Die Römische Ordnung. Taf. VII.
  • §. 42. Das Verhältniß der Ordnungen untereinander.
  • §. 43. Säulenweiten.
  • §. 44. Säulenstellung mit Bogen.
  • §. 45. - [§. 50.] Anwendung der Säulenordnungen.
  • [§. 51. - §. 52.] Aufriß des Korinthischen Kapitäls.
  • §. 53. Von den Pilastern.
  • §. 54. Die ionischen und korinthischen Pilaster.
  • §. 55. - [§. 56.] Die Säulenstellungen und Säulenweiten.
  • §. 57. Von den Fenster,
  • §. 58. Vom Anfertigen der Fenster.
  • §. 59. - [§. 69.] Beschreibung der hierzu gehörigen Tafeln.
  • §. 70. Taf. XXII. Fenster-Bekrönungen.
  • §. 71. Taf. XXIII. Profile von Gesimsen.
  • §. 72. - [§. 74.] Taf. XXIV.
  • §. 75. Vertäfelung ganzer Wände.
  • §. 76. Taf. XXVIII. Von den Thüren und Thoren.
  • §. 77. Von den Hausthüren.
  • §. 78. - [§. 119.] Beschreibung der zugehörigen Tafeln.
  • §. 120. - [§. 130.] Von den Dielen der Fußböden.
  • § 131. Der Treppenbau.
  • §. 132. Die gerade Treppe.
  • §. 133. Gewundene Treppen.
  • §. 134. - [§. 137.] Die Spindel- oder Wendeltreppe.
  • §. 138. Anfertigung der Ziffertafeln an den Thurmuhren.
  • Dritte Abtheilung. Zubereitung verschiedener Beizen; Farbenanstrich, Lack, Politur rc. und deren Anwendung, ferner Mittel gegen Verfaulen des Holzes, Trocknendes Oel, Wasserglas, Wachspolitur, Granitirung und Versteinerung des Holzes rc., sowie auch Anweisung über Bronzirung des Holzes.
  • Vierte Abtheilung. Von den Hölzern, welche der Bautischler verarbeitet.
  • Fünfte Abtheilung. Von der Veranschlagung der Tischlerarbeiten.
  • Cover

Full text

        
   
   
    
  
  
   
   
   
  
  
  
  
  
   
    
   
    
  
  
   
   
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
   
  
    
    
  
  
  
  
ES 
Anmuth und Zierlichkeit iſt der Charakter dieſer Ordnung und 
ihr beſonderes Kennzeichen das Kapitäl mit den beiden Schneden oder 
Voluten , oder mit doppelſeitigen Schne>en auf allen 4 E>en. Das 
joniſche Kapitäl kommt übrigens ſehr verſchieden gebildet, {hon bei 
alten griechiſchen Tempeln, und noch mannichfaltiger verändert bei 
jpätern römischen Bauten vor. Als Säulenfuß wurde häufig die 
Ihöne attiihe Bali angewandt. 
Vignola theilt bei der jonifchen Ordnung feine ganze Höhe in 
224 Theile oder Modul, und jeden Modul in 18 Partes. Davon be: 
fommt die Säule mit Bafis und Kapitäl 18 Modul, nämlich die Ba: 
ſis 1 Modul und 2 Partes, ebenfo das Kapitäl, und der Schaft 15 
Modul und 14 Partes. Das Gebälfe bekommt 47 Modul, nämlich 
der Architrav 1 Modul 42 Partes, der Fries 1 Modul 9 Partes und 
der Karnies 1 Modul 132 Partes. Der Säulenſtuhl 6 Modul. 
Cataneo giebt ſeiner joniſhen Säule ohne Baſis und Kapitäl 
8 Durchmeſſer zur Höhe, nämlich der Baſis 1 und dem Kapitäl 2 des 
Durchmeſſers. 
Die Zahnſchnitte ſind halb fo breit al8 hoch und der Zwiſchen- 
raum eben ſo breit, ſo daß ein ZJahnfchnitt mit einem Zwiſchenraum 
zuſammen genau ein Quadrat giebt. 
Palladio, welcher die einzelnen Glieder der joniſhen Ordnung 
am meiſten verziert, giebt feiner Säule mit Baſis und Kapitäl 9 
Durchmeſſer zur Höhe; das Gebälke bekommt den 5ten Theil der 
Säulenhöhe, und dieſer 5te Theil wird wieder in 12 Theile getheilt, 
von welchen auf den Architrav 4, auf den Fries 3 und auf den Kar- 
nies oder Kranz 5 kommen. Letterer hat Sparren oder Dielenköpfe 
(Kragiteine). 
Serlio verziert Diefe Ordnung weniger, als die andern Bau: 
meiſter, ſeine joniſche Säule muß mit Baſis und Kapitäl $ Durch- 
meſſer zur Höhe bekommen, wovon das Kapitäl 5 und die Baſis 1 
Durchmeſſer haben. 
Das Gebälfe bekommt 2 Säulendurchmeſſer oder 4 Modul zur 
Höhe; dieſe in 10 Theile getheilt, erhält der Architrav 3 Theile, der 
Fries 3 und der Kranz 4. 
Die Ausladung des Geſimſes i} deſſen ganze Höhe. 
Am Theater des Marcellus zu Rom hat die Säule mit (der at- 
tiſchen) Baſis und Kapitäl 8 Durchmeſſer oder 16 Modul zur Höhe. 
Das Gebälfe ift 45 Modul hob, nämlich der Architrav 12 Modul 
oder 40 Theile, der Fries 17 Modul oder 36 Theile, der Kranz (oder 
Karnied) 2% Modul oder 64 Theile, wenn nämlich der Modul in 
30 Theile getheilt ift. 
Branca weicht von den vorhergehenden um vieles ab. Er theilt 
ſeinen Modul in 12 Theile oder Partes (oder 36 Minuten). Seiner 
Säule giebt er mit Baſis und Kapitäl 8 Modul zur Höhe, wovon 
auf die Baſis 1 Modul und auf dad Kapitäl 1 Modul 1 Theil oder 
3 Minuten fommen. Das Gebälfe erhält 44 Modul oder 54 Theile, 
namlich der Architrav 16, der Fried 18 und der Kranz 20 Theile. 
Scamozzi zeichnet fich bei der jonifchen Ordnung durch ein ganz 
befonderes Kapitäl aus. Er hat es ſelbſt erfunden, ihm 4 Doppel: 
Ihneden von größerer Höhe, al8 alle bisher angegebenen haben, ge-
	        

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Hertel, August W., and August Graef. A. W. Hertel’s Moderne Bautischlerei Für Tischler Und Zimmerleute. Bernhard Friedrich Voigt, 1874.
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