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Griechische Kulturgeschichte (11. Band = [2. Abteilung], 4. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Griechische Kulturgeschichte (11. Band = [2. Abteilung], 4. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
1739065360
Author:
Burckhardt, Jacob
Title:
Gesamtausgabe
Year of publication:
1929
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Deutsche Verlags-Anstalt
Identifier (digital):
1739065360
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-14 erschienen von 1929-1934
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1739160673
Author:
Burckhardt, Jacob
Title:
Griechische Kulturgeschichte
Scope:
XVI, 628 Seiten
Year of publication:
1931
Place of publication:
Stuttgart
Berlin
Leipzig
Publisher of the original:
Deutsche Verlags-Anstalt
Identifier (digital):
1739160673
Signature of the source:
a 1466(11)
Language:
German
Additional Notes:
Gleichzeitig Band 11 des Gesamtwerks
Quellenangaben
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Editor:
Staehelin, Felix
Merian, Samuel
Document type:
Volume
Collection:
History

Chapter

Title:
V. Der hellenistische Mensch
Write comment:
Zur weiteren Unterteilung wurde von etwa jeder 20. Seite der Anfang des ersten Absatzes herangezogen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Section

Title:
Die gelindere Auskunft war die Polygamie, [...]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Gesamtausgabe
  • Griechische Kulturgeschichte (11. Band = [2. Abteilung], 4. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Inhalt
  • Neunter Abschnitt Der hellenische Mensch in seiner zeitlichen Entwicklung. [Einleitendes]
  • I. Der heroische Mensch
  • II. Der koloniale und agonale Mensch
  • III. Der Mensch des 5. Jahrhunderts
  • IV. Der Mensch des 4. Jahrhunderts bis auf Alexander
  • V. Der hellenistische Mensch
  • Während in Hellas gegenüber dem Leben im Staate das Privatleben in den Vordergrund tritt, [...]
  • Am sichersten siegte der Hellenismus gerade da, [...]
  • Nach einigem Hin- und Herschwanken des Seleukos kommt es nun zu einer Halbhaft im syrischen Chersones (d. h. in der Gegend von Apamea am Drontes). [...]
  • Die gelindere Auskunft war die Polygamie, [...]
  • In Hellas selbst ist indessen die alte Religion im Bewußtsein der Menschen in zunehmender Zersetzung begriffen. [...]
  • So hält denn dieser Bund das erste Mißgeschick nicht aus. [...]
  • Man war jetzt nicht mehr reich genug, [...]
  • Aber unmittelbar darauf konnte sich Antiochos der Große wieder einbilden, [...]
  • Unter seinen Nachfolgern erhält Rom dauernde Zwietracht und stellt ihnen die ärgsten Zumutungen. [...]
  • Immerhin gab es Unterschiede. [...]
  • Die allerwichtigste wissenschaftliche Tätigkeit von Alexandrien jedoch war die mathematische, [...]
  • Textkritischer Anhang
  • Cover

Full text

464 Der hellenistische Mensch 
Witwe des Alexander von Epirus, zugleich aber, um leichter neue Truppen 
aus Makedonien zu erhalten, von Antipater eine Tochter wünschte. Anti- 
pater aber, der übrigens auch seinerseits gleich beim Ausbruch des lamischen 
Krieges dem Leonnatos, um von ihm Truppen zu erhalten, eine Tochter 
anbietet, merkte den Trug der Doppelwerbung, und Perdikkas erhielt keine 
von beiden. ** Ganz entseßlich aber ist es, wie Ptolemäos Kergunos gegen 
seine eigene Halbschwester Arsinoe, die Witwe des Lysimac<hos, verfährt. 
Um nämlich das Erbe des Lysimac<hos zu erhalten, heiratet er sie unter 
dem hohen, eidlichen Versprechen, ihre Söhne von Lysimachos zu adoptieren; 
ihm aber liegt nur an Kassandreia, wel<es sie no< inne hat, und als sie 
ihm nun diese Stadt übergibt, empfängt er die ihm enkgegengesandten 
Stiefsöhne scheinbar herzlich, läßt aber dann sofort die Burg beseßen und 
die Knaben in den Armen der Mutter ermorden, welche dieselben umsonst 
mit ihrem Leibe de>en will; Arsinoe, die übrigens selbst ihren frühern 
Gemahl zur Ermordung eines Sohnes erster Ehe bewogen hatte, muß ins 
Exil nach Samothrafe; sie wurde nachher noch die Gemahlin ihres Bruders 
Philadelphos. 
Die gelindere Ausfunft war die Polygamie, indem man bei einer neuen 
Konjunktur eine zweite und dritte Frau nahm. Wir finden dieselbe schon 
beim ältern Dionys, bei dem sie wohl auch schon einen politischen Grund 
gehabt hat, und im makedonischen Königshause war sie hergebrac<t und 
guch von Philipp und Alexander geübt worden. Aber nun kommt Demetrios 
und heiratet, wie wir gesehen haben, zu seiner Phila, der Tochter Antipaters 
und Witwe des Krateros, nacheinander Eurydike, die Witwe des Ophellas, 
Deidamia, die Schwester, Lanassa, die getrennte Gemahlin des Pyrrhos, 
und endlich noch eine Ptolemäerin. Phila ist zwar älter als er, aber Anti- 
gonos hat den Sohn bei dieser Verbindung den politischen Gewinn er- 
wägen lassen, und als Mutter seines ältesten Sohnes, wie auch wegen ihrer 
Einsicht, muß sie dauernd viel bei ihm gegolten haben. Unter zahlreichen 
andern Beispielen der Polygamie wollen wir hier nur noh an die erstaun- 
lich bunte Familie des Ptolemäos Lagi **? und an die dynastische Konfusion 
in der des Lysimac<hos !*?? sowie daran erinnern, daß Pyrrhos nac< dem 
Tode der ägyptischen Antigone eine päonische und eine illyrische Prinzessin 
151 Justin XIII, 6. Nach einer andern Version bei Diodor XVII], 23 war er mit 
Antipaters Tochter Nikäa sc<on verheiratet und wollte sie um der Kleopatra willen 
verstoßen. 
152 Vgl. Cleß bei Pauly VI], 190. 
1538 Vgl, Westermann bei Pauly IV, 1308.
	        

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Staehelin, Felix, et al. Griechische Kulturgeschichte. Deutsche Verlags-Anstalt, 1931.
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