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Geistliche Gedanken eines National-Ökonomen

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geistliche Gedanken eines National-Ökonomen

Monograph

Persistent identifier:
1759415847
Author:
Roscher, Wilhelm
Title:
Geistliche Gedanken eines National-Ökonomen
Sub title:
mit einem Bildnisse des Verfassers aus dem Jahre 1893, in Heliogravüre
Scope:
XXIX, 187 Seiten
Edition title:
Zweites Tausend
Year of publication:
1895
Place of publication:
Dresden
Publisher of the original:
v. Zahn & Jaensch
Identifier (digital):
1759415847
Illustration:
1 Porträt
Signature of the source:
a 1979
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2021
Document type:
Monograph
Collection:
General

Section

Title:
Geistliche Gedanken.
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Chapter

Title:
Glaube, Liebe, Hoffnung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geistliche Gedanken eines National-Ökonomen
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • [Abbildung]
  • Title page
  • Vorwort.
  • Geistliche Gedanken.
  • Gebet vor der Ernte.
  • Das Aufschlagen der Bibel.
  • Prüfe Deine Liebe!
  • Politische Parteien.
  • Selbstprüfung.
  • Gottes Reich und Satans Reich.
  • Selbstentäußerung des Heilandes.
  • Gottes Geduld.
  • Verspottung des Nichtbegriffenen.
  • Christus mehr als ein großer Theolog und edler Held.
  • Christi Einzigkeit, Eingeborenheit.
  • Der Tod des Zweiflers.
  • Christi Versöhnungstod.
  • Religiöse Dichtung im Neuen Testamente.
  • Das seine eigenen Wege suchende Judenthum.
  • Falscher Conservatismus des Judenthums.
  • Ehrerbietung vor dem Alten Testamente.
  • Menschwerdung Gottes.
  • Anthropomorphismus des Christenthums.
  • Verzicht Christi auf Gewinnung durch äußere Reizmittel.
  • Befangene Bibelkritik.
  • Prüfung der eigenen Stellung zum Heilande.
  • Kernworte der vormosaischen, mosaischen und christlichen Offenbarung.
  • Die angebliche Selbstverständlichkeit der christlichen Moral.
  • "Meine Schafe hören meine Stimme."
  • Materialismus und Bestialismus.
  • Zur Abendmahlslehre.
  • Vereinbarkeit von Gottes Seligkeit, Heiligkeit und Güte.
  • Gottes Vatername.
  • Unsterblichkeitsglaube im Alten Testamente.
  • Heidnische Religionen.
  • Kirchliches Wahlrecht der Frauen.
  • Heutige Geringschätzung der roheren und schwächeren Völker.
  • Die Echtheit des Johannis-Evangeliums.
  • Prophetie.
  • Das Wunder von Cana.
  • Der Katholicismus.
  • Bedingung der Segenswirkung von Freude und Leid.
  • Die unter die Wölfe gesendeten Schafe.
  • Geschichte Israels.
  • Die Weltgeschichte das Weltgericht.
  • Die angebliche Vernunftwidrigkeit vieler christlichen Glaubenslehren.
  • Katholicismus und Protestantismus.
  • Abrahams Worte zum reichen Manne.
  • Selbstleitung, Parteifolge, Nachfolge Christi.
  • Weissagungen der Bibel.
  • Mein Grabstein.
  • Geburtsschmerzen und -Gefahren.
  • Die Grenzlinie zwischen Mensch und Thier.
  • Auswendiglernen von Bibelsprüchen.
  • "Du hast Worte des ewigen Lebens!"
  • Gegenseitige Ergänzung der Zeugnisse Johannis des Täufers und Pauli vom Herrn.
  • Wiedersehen im Jenseits.
  • Verzicht des Evangeliums auf weltliche Verheißungen.
  • Wiedersehen.
  • Gebet beim Beginn eines akademischen Semesters.
  • Elternliebe, ein Rest des göttlichen Ebenbildes.
  • Das ewige Leben.
  • Erster Eindruck des göttlichen Wortes auf Gebildete.
  • Nur das wahre Christenthum verträgt seine volle Consequenz.
  • Festlegung des Osterfestes.
  • Gebet der Mutter mit ihrem Kinde.
  • Dankbarkeit gegen Gott.
  • Das Verhältniß der Eltern zu ihren Kindern, ein Rest des göttlichen Ebenbildes.
  • Heilsame Demüthigung.
  • Glockengeläute.
  • Rationalistisches Begräbniß.
  • Schreckliche Mitte zwischen dem Nichtmehr und dem Nochnicht.
  • Gottes Unsichtbarkeit.
  • Beleuchtung aller wichtigen menschlichen Verhältnisse durch das Neue Testament.
  • Davids Psalmen.
  • Gottes Güte, eine Leitung zur Buße.
  • Schutz und Heilmittel gegen den Socialismus.
  • Der Neid.
  • Selbstverführung.
  • Falsche Empfindlichkeit des Alters.
  • Sittliches Elend auch unter den besten heidnischen Völkern.
  • Du hast Worte des ewigen Lebens!
  • Die Predigt des ersten weißen Haares.
  • Jedes rechte Gebet auch ein Gelübde.
  • Angebliche natur- und geschichtswissenschaftliche Einwürfe gegen die Wahrheit des Christenthums.
  • Rationalistische Brosamen statt der Speisen des reich besetzten Tisches.
  • Unsterblichkeit.
  • Der berühmteste Mensch.
  • Mahnung und Trost verbunden.
  • Die Ehe.
  • Gottseligkeit. Glaube.
  • Crucifix.
  • Ein fast zweitausendjähriger Volksbildungs-Verein.
  • Evangelischer Ostergottesdienst in Rom.
  • Kreuzigung.
  • Das Christenthum kein Erzeugniß des damaligen Zeitgeistes.
  • Unanständig, unrecht, sündlich.
  • Heiligenverehrung, nicht Heiligendienst.
  • Eine anstößige Grabrede.
  • Ist die Verneinung im Allgemeinen "freier", als die Bejahung?
  • Paulus und Petrus.
  • Das Christenthum der Bergpredigt.
  • Darwins Hypothese.
  • Christenthum und Volksthum.
  • Vergötterung Goethes.
  • Gebet in Lebensgefahr.
  • Matthäi am Letzten.
  • Der Brief an Philemon.
  • Christlicher Rationalismus und Judenthum.
  • Meine Religionslehrer.
  • Worms.
  • "Hausbackene" Moral.
  • Rudolph Wagners "doppelte Buchhaltung."
  • Das Lutherfest.
  • "Ein feste Burg ist unser Gott."
  • Haendels Messias.
  • Luther.
  • Freiheit in der Liebe.
  • Petri angebliches Primat.
  • Entwickelung der Seele nach der Trennung vom Leibe.
  • Glaube, Liebe, Hoffnung.
  • Das Leben im Himmel.
  • Die Blutsverwandten des Heilandes.
  • Die Marien-Vergötterung.
  • Christus mehr, als der größte Klassiker des religiösen Lebens.
  • Nothwendigkeit schwesterlicher Toleranz zwischen Katholicismus und Protestantismus.
  • Das Sterben "vor der Reife."
  • Das Fegefeuer.
  • Des Heilands leibliche Erscheinung.
  • Milton und Wellington über das Gebet.
  • Matthäi am Letzten und die neuere Afterkritik.
  • Schlaflose Nachtstunden.
  • Nach dem Tode.
  • Luthers und Clausnitzers Glaubenslied.
  • Hoffnung des Wiedersehens.
  • Biblische Stichworte.
  • Der Rationalismus über Christi Person.
  • Der Tod.
  • Christi Tod und Sokrates Tod.
  • Verhalten gegenüber der ungewissen Zukunft.
  • Gottes geheimnißvolles Dunkel.
  • Macbeths innere Entwickelung.
  • Gottgewollte Erfolge.
  • Die Erzählungen von der Kreuzigung des Herrn.
  • Die Ohrenbeichte.
  • Gottes Unsichtbarkeit.
  • Die Seele nach dem Tode.
  • Das Sterben im Alter.
  • Christi Sprache.
  • Am Lebensabende.
  • Zeit und Raum.
  • Drei oft übertretene Gebote des wissenschaftlichen Gewissens.
  • Befreiende Wirkung des Studiums der historischen Meisterwerke.
  • Die Sprache der Griechen.
  • Die Religion der Griechen.
  • Die drei Stadien eines Kunstwerks.
  • Vertiefung der religiösen Ehrfurcht durch das Studium der Geschichte und der Naturwissenschaften.
  • Hirtenvölker.
  • Nothwendigkeit einer Universalität gegenüber den volkswirthschaftlichen Parteien.
  • Entwickelung der gesammten Menschheit.
  • Frauen-Emancipation.
  • Keiner frei geboren, jeder für die Freiheit geboren.
  • Die Nationalökonomie als Wissenschaft der materiellen Interessen.
  • Die Gefahren der Arbeitstheilung.
  • Ethische Unterschiede zwischen Ackerbau und Gewerbfleiß.
  • Luxus.
  • Leichtsinniges Almosengeben.
  • Die Grenze des Almosengebens.
  • Der Beruf des Armenpflegers.
  • Die christliche Armenpflege.
  • Begünstigung des Bettels durch mittelalterliche Religionen.
  • Die kirchliche Armenpflege.
  • Nothwendigkeit der Fürsorge für die Seele des Armen.
  • Nachtheile der unbeschränkten Armensteuer.
  • Das Kapital der Armen.
  • Die Armenpflege der großen französischen Revolution.
  • Der Heiland, das Ideal eines Reformators.
  • Das Reich Gottes, als idealste Vereinigung der drei Hauptstaatsformen.
  • Die "gerechte Mitte".
  • Abweichungen von Schmoller.
  • Luther.
  • Das Ideal des Gesinde-Verhältnisses.
  • Das Dienen.
  • Die Sonntagsruhe.
  • Gütergemeinschaft.
  • Vergebliche Bekämpfung des Socialismus durch irreligiöse Halbbildung.
  • Irreligiosität, als Beförderung des Communismus.
  • Religiosität, die Voraussetzung jeder dauernden Volksherrschaft.
  • Socialpolitischer Mißbrauch der Bibel.
  • Die innere Mission.
  • Die Diakonissen-Anstalten.
  • Bischof von Ketteler, Wichern und Schulze-Delitzsch.
  • Protestantische Richtung im Städtewesen.
  • Kirchengüter.
  • Inhaltsverzeichniß.
  • Verzeichniß der angezogenen Bibelstellen.
  • Cover

Full text

369 
lt ab- eine Bewußtheit des Essects, was wenigstens den Charakter der aiten Zeit 
erden. und naturwüchsiger Bildung überall aufhebt. Wenn der F. sagt, es genüge, 
Jahre den Typus einzuhalten , so ist damit gemeint, es müsse das in den Formen 
t, hier einer Zeit, eines Standes , Volks, was ihre Gefühlsweise, Stimmung, 
e? Kq- Bildungsstufe wesentlich ausdrüt, festgehalten werden, und dieß reicht 
n den hin. Wer 3. B. aus der ersten Hälfte des siebenzehnten Jahrhunderts 
ntliche einen Stoff nähme und wäre unbekannt mit dem leidenschaft!ichen, wilden, 
Ülich in Kleidern weitschweifigen, gebauschten, betroddelten, geschligten, bebänder- 
n sel- ten Wesen desselben, der würde einen Grundfehler begehen, ob er aber 
zischen um ein paar Jahre und Moden fehlt, hat natürlich Nichts zu sagen. 
Ende Wer den schroffen Geist altbürgerlicher Sitte in einer Handwerkerfamilie 
ildung zum Stoffe nimmt und ihr Gewohnheiten, Kleider raffinirter und witn- 
eil fie diger Art beilegt, hat am Wesen des Stoffes sich vergriffen. Es kann 
Delden in diesem Gebiete die Kunst nach Umständen auch einizen gelehrten Appa- 
moti- rat bei dem Zuschauer voraussetzen, so gut fie eine historische Notiz vor- 
leans, aussezt oder mitgiebt, was der Forderung, daß das Kunstwerk si) ganz 
Gram aus sich selbst erklären soll, gar nicht widerspricht z Göthe hat aber im 
310 Faust etwas zu viel Zauberwesens, auch unverständlihe Zeitbeziehun- 
schaft, gen eingewoben (schon dem ersten Theil, der zweite existirt für uns gar nicht). 
* doch Etwas ganz Anderes ist es natürlich mit Kunstwerken aus alter Zeit, 
at die welche deßwegen einen Apparat der Erklärung fordern , weil die Zeit- 
>sals. formen des Künstlers selbst verschwunden , Object der Gelehrsamkeit ge- 
etivas worden sind. Unter die Culturformen gehört namentlich Bewaffnung 
ihrend und Kostüm und eben an diesen läßt sich am besten zeigen, wie weit die 
, daß Treue gehen muß. Die Schießwasfen z. B. in eine Zeit zurücverschen, 
(nur wo die individuelle Tapferkeit in der unmittelbarsten Bethätigung körper- 
Bieles liher Kraft und Behendigkeit noch Chara“ter des Kriegs ist, oder umge- 
< zu kehrt, wäre lächerlich z allein einige Jahre um die Neige des Mittelalters 
phäre hin oder her schadet nichts, die neue Erfindung wurde so schnell nicht 
schaf- durchgeführt, ritterliche Waffen und Büchsen gingen lange nebeneinander. 
rucht- Ueber das Kostüm in besonderer Anwendung auf das Theater sagte schon 
Tiec> in seinen dramatischen Blättern beherzigenswerthe Worte, Rötscher 
3, 1, (die Kunst der dram. Darstellung S. 362 ff.) hat dem rechten Grundsaze 
treme seine Stelle im Ganzen angewicsen. Auf dem Theater zeigt sich rechi, 
ischen daß gelehrter Kleiderpomp den wahren Körper des Schönen erdrüct, der 
aßes. sich in einer allgemeinen Beobachtung des Typus einer Zeit leicht und 
Fran- bequem bewegt. Allerdings ist aber eine, nur nicht allzuängstliche , Ein- 
 ver= haltung des Kostüms auch eine Probe für die Objectivät des Kunstwerks. 
über- Seit 3. B. der Wallenstein im richtigen Kostüm des dreißigjährigen 
ischen Kriegs aufgeführt wird, fühlt man recht, wo der Dichter diese gestiefelte 
hnitt, Zeit richtig angeschaut, wo er dagegen zu viel Philosophie und Senti-
	        

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Vischer, Friedrich Theodor. Die Lehre Von Der Phantasie. Carl Mäcken’s Verlag, 1848.
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