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Des Ingenieurs Taschenbuch (Abteilung 2)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Des Ingenieurs Taschenbuch (Abteilung 2)

Multivolume work

Persistent identifier:
1768461910
Title:
Des Ingenieurs Taschenbuch
Sub title:
mit über 1200 in den Satz eingedruckten Abbildungen und 2 Tafeln
Edition title:
Siebzehnte, neu bearbeitete Auflage
Year of publication:
1899
Place of publication:
Berlin
Hannover
Publisher of the original:
Verlag von Wilhelm Ernst & Sohn. (vorm. Ernst & Korn)
Identifier (digital):
1768461910
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-2 erschienen 1899
Editor:
Akademischer Verein Hütte
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1768514615
Title:
Des Ingenieurs Taschenbuch
Scope:
XII, 688 Seiten
Edition title:
Siebzehnte, neu bearbeitete Auflage
DOI:
10.14463/KXP:1768514615
Year of publication:
1899
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
Verlag von Wilhelm Ernst & Sohn. (vorm. Ernst & Korn)
Identifier (digital):
1768514615
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
a 2104(2),17
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Editor:
Akademischer Verein Hütte
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2021
Document type:
Volume
Collection:
Technology

Cover

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Cover

Contents

Table of contents

  • Die mathematische Methode
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • VORWORT.
  • INHALT.
  • EINLEITUNG.
  • ERSTER TEIL. BEISPIELE AUS DEN EINZELNEN GEBIETEN.
  • Erster Abschnitt. Der geometrische Beweis.
  • Zweiter Abschnitt. Beweise und Konstruktionen in der Mechanik.
  • Dritter Abschnitt. Die Synthese des Maßbegriffs.
  • Vierter Abschnitt. Die mathematische Stetigkeit. Eigenschaften unendlicher Punktmengen.
  • Fünfter Abschnitt. Analytische Geometrie.
  • Sechster Abschnitt Widerspruchslosigkeit und Unabhängigkeit der geometrischen Axiome. Höhere Mannigfaltigkeiten.
  • Siebenter Abschnitt. Methode der Grenzwerte oder Infinitesimalverfahren.
  • Achter Abschnitt. Funktion und Differentialquotient.
  • Neunter Abschnitt. Reine niedere Arithmetik der reellen Zahlen.
  • Zehnter Abschnitt. Die sogenannten imaginären Zahlen und ihre Anwendungen.
  • Elfter Abschnitt. Höhere Arithmetik der reellen Zahlen.
  • ZWEITER TEIL. LOGISCHE ANALYSE DER METHODEN.
  • Zwölfter Abschnitt. Allgemein logische Vorbemerkungen.
  • Dreizehnter Abschnitt. Bausteine zu einer Logik der mathematischen Wissenschaften.
  • DRITTER TEIL. DER ZUSAMMENHANG MIT DER ERFAHRUNG.
  • Vierzehnter Abschnitt. Die Tatsachen räumlicher Wahrnehmung und die Grundbegriffe und Axiome der Geometrie.
  • Fünfzehnter Abschnitt. Tatsachen und Annahmen in der klassischen Mechanik.
  • Sechzehnter Abschnitt. Tatsachen und Annahmen in der Physik.
  • ERSTER ANHANG. DIE KUNST DER UNTERSUCHUNG.
  • ZWEITER ANHANG. PARADOXIEN UND ANTINOMIEN.
  • NAMENVERZEICHNIS.
  • SACHVERZEICHNIS.
  • Cover

Full text

68 
Die Synthese des Massbegriffs. 
fache von a' größer, gleich oder kleiner ist als das Entsprechendviel 
fache von b'. 
Diese Definition kann auf Größen irgendwelcher Art angewendet 
werden, also auf Strecken, Volumina, Massen, Zeiten, Kräfte. Für 
denjenigen, der den Begriff der Maßzahl bereits gefaßt hat (vgl. § 22, 
wo dieser Begriff wenigstens für die Strecken auseinandergesetzt ist), 
besagt die euklidische Definition der Proportion nichts anderes, als 
daß sich a zu b verhält wie a' zu b', falls die Maßzahl, die a zukommt, 
wenn a durch b als Einheit gemessen wird, gleich derjenigen Maßzahl 
ist, die man erhält, wenn man a' durch die Einheit b' mißt. Immer 
hin besteht ein Unterschied zwischen der alten Auffassung und der 
neueren und stellt diese einen Fortschritt dar. Während die Aus 
sage: „es verhält sich a zu b wie a' zu b'“ in der alten Auffassung 
lediglich eine Relation zwischen vier Größen derselben Art bedeutet, 
erfaßt die neue Auffassung das „Verhältnis“ zweier Größen a : b 
als einen selbständigen Gegenstand, nämlich als eine Zahl im 
weitesten Sinne des Worts, d. h. als einen „Schnitt“ oder eine 
„Zahlgröße“ 1 ), auf. Dazu kommt dann in der neuen Auffassung 
noch der Gedanke, daß die Größen einer und derselben Art dadurch 
geordnet und überblickt werden können, daß man alle auf eine einzige 
bestimmte von ihnen als auf die Einheit der Messung bezieht und die 
Größen so durch ihre Maßzahlen darstellt. 
Sowohl der euklidische Proportionsbegriff als der moderne Begriff 
der einem Größenverhältnis zugeordneten Zahl baut sich auf der 
Vervielfachung der Größen auf. 
Fassen wir wieder im besonderen die Strecken ins Auge, Es sei 
der Eehrsatz zu beweisen, der im Hinblick auf die Abb. 62 durch 
die Formel 
OA :OB = OA': OB' 
ausgedrückt wird, und der gilt, wenn AA' mit BB' parallel ist. Man 
teilt zu diesem Zweck die Strecke OA in n gleiche Teile 2 ) und trägt 
auf der ganzen Strecke OB von 0 an einen solchen Teil so oft ab, 
als es innerhalb dieser Strecke möglich ist. Der letzte so entstehende 
x ) In den mathematischen Wissenschaften wird vielfach die „Größe“ als geo 
metrischer oder physikalischer Begriff, als Strecke, Flächeninhalt, Volum, Winkel, 
Masse, Zeit, Kraft, den rein arithmetischen Begriffen entgegengestellt, während 
andererseits manchmal auch die „Größe“ innerhalb der reinen Arithmetik den Gegen 
satz bildet zu einem auf die ganzen und gebrochenen Zahlen eingeschränkten Zahl 
begriff. Dieser Verschiedenheit des Sprachgebrauchs gegenüber bildet das Wort 
„Zahlgröße“, in dem die rationalen und irrationalen Zahlen zusammengefaßt werden 
können, einen gewissen Ausweg. 
2 ) Die Möglichkeit der Teilung geht, falls man gleich die Axiome der Ebene 
voraussetzt, aus der bekannten, auf dem Abtragen von Strecken und wiederum dem 
Ziehen von Parallelen beruhenden Konstruktion hervor.
	        

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Roscher, Wilhelm Heinrich. Iache - Kyzikos. Druck und Verlag von B. G. Teubner, 1890.
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