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Besondere Physik (2. Abtheilung)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Besondere Physik (2. Abtheilung)

Monograph

Persistent identifier:
1784851779
Author:
Silber, Friedrich
Title:
Die Münzen, Maße und Gewichte aller Länder der Erde einzeln berechnet nach ihren Werthen und Verhältnissen zu allen deutschen Münzen, Maßen und Gewichten
Sub title:
nebst Angabe der Handelsplätze und deren Rechnungsverhältnisse
Scope:
VIII, 480 Seiten
Info on language/writing:
In Fraktur
DOI:
10.14463/KXP:1784851779
Year of publication:
1861
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Verlag von Mortiz Ruhl
Identifier (digital):
1784851779
Illustration:
Illustrationen
Signature of the source:
a 2434
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher:
Moritz Ruhl, Firma
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2022
Document type:
Monograph
Collection:
Mathematics
Economy

Section

Title:
C.
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Grundzüge der Physik als Compendium zu seinen Vorlesungen
  • Besondere Physik (2. Abtheilung)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Besondere Physik.
  • Kapitel I. Von der Wärme.
  • Kapitel II. Von den schon vor der Entdeckung des Galvanismus bekannten magnetischen Erscheinungen.
  • Kapitel III. Von den, schon vor der Entdeckung des Galvanismus bekannten, electrischen Erscheinungen.
  • Kapitel IV. Vom Galvanismus.
  • §. 91. Veranlassung zur Entdeckung des Galvanismus. Grund-Erscheinungen.
  • §. 92. Aus den Versuchen des vorigen Paragraphs hervorgehende allgemeine Resultate.
  • §. 93. Bestimmung der Menge von Electricität, welche unter gegebenen Umständen durch einen Leiter hindurchzieht.
  • §. 94. Ausstellung zweier Gleichungen, wodurch der bleibende Zustand in jeder Verbindung von Leitern vollkommen bestimmt wird.
  • §. 95. Voltaische Säule.
  • §. 96. Neue außerordentlich merkwürdige Erscheinungen durch galvanische Verbindungen hervorgebracht, und verschiedene Einrichtungen der Voltaischen Säule.
  • §. 97. Verschiedene Formen, welche die Stromesgleichung unter Umständen annehmen kann.
  • §. 98. Physiologische Einwirkungen der Säule.
  • §. 99. Licht- und Wärme-Wirkungen der galvanischen Apparate.
  • §. 100. Chemische Wirkungen der galvanischen Apparate.
  • §. 101. Wirkungen des galvanischen Stromes auf Magnete.
  • §. 102. Theoretische Verknüpfung der verschiedenen Wirkungsweisen galvanischer Apparate unter einander.
  • §. 103. Veränderlichkeit der galvanischen Apparate.
  • §. 104. Gewöhnlichster Hergang in den galvanischen Apparaten. Ladungssäulen.
  • §. 105. Magnetische Wirkung des zur Ebene gebogenen Schließungsleiters.
  • §. 106. Wirkung durchströmter Leiter auf einander.
  • §. 107. Inductionserscheinungen.
  • §. 108. Anwendungen der Lehre vom Galvanismus im bürgerlichen Leben.
  • Kapitel V. Von den Eigenschaften des Lichtes, wie sie bis zur Entdeckung der Interferenz und Polarisation bekannt waren.
  • Kapitel VI. Neue, bis 1800 fast ganz verborgen gebliebene Eigenschaften des Lichts, und daraus allmälig sich entwickelnde, bessere Einsicht in die Natur des Lichtes selber.
  • Berichtigungen.
  • Cover

Full text

   
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— 381 — 
wenn fie ſi< nicht mit dem Metalle verbände und eine neutrale Verbin- 
dung erzeugte, die zu keiner Spannung von beträchtlicher Größe Anlaß giebt. 
Die Bafis hingegen, welche fih an das negativere Metall anlegt, und ſich 
ſehr oft mit dieſem nicht verbindet, wird in der Berührung mit dieſem Metalle 
in der Regel der pofitivere Erreger und führt Dadurch eine neue Spannung 
in die Kette ein, die der Spannungsfumme der Kette entgegengefeßt iſt, und 
eben deßwegen den Strom der galvaniſchen Verbindung geringer werden läßt. 
Dieß iſ der gewöhnlichſte Hergang in den galvaniſchen Verbindungen; er iſt 
die Urſache von jener überraſchenden Erſcheinung, welche, wie ich glaube, von 
mir zuerſt genau beſchrieben und mit dem Namen des Wogens der Kette 
belegt worden ift. Dieſer Hergang iſ indeſſen nicht der einzige; zuweilen 
fönnen die durch den galvaniſchen Strom hervorgerufenen Spannungen auch 
von folcher Art fein, daß fie zur Vermehrung der Spannungsfumme des Ele- 
ments dienen, und dann verſtärken ſie die Wirkung dieſes Elements, oder fie 
werden Null, in welchem Falle ſie das geben, was im vorigen Paragraph ein 
conſtantes Element genannt worden iſt. 
Aus dem ſo eben beſchriebenen gewöhnlichſten Hergang in galvaniſchen 
Verbindungen erklären ſi<h auh jene Wahrnehmungen, welche von Ritter 
bald na< der Entde>ung der Voltaiſchen Säule gemacht worden ſind. Er 
fehichtete Säulen auf, welche blos aus Kupferplatten mit dazwifchenliegenden 
nichtmetallifchen Leitern zufammengefegt waren und von ihm Ladungsfäulen 
genannt wurden. Diefe Ladungsfäulen gaben für ſich keine Stromeswirfung; 
wurden ſie aber“ in den Kreis einer gewöhnlichen Volta iſchen Säule aufge- 
nommen, deren Wirkung längere Zeit durch die Ladungsfäule hindurch gieng, 
fo gab dieſe, nachdem fie aus dem Kreiſe der Voltaiſchen Säule herausge- 
nommen und ihre Enden mit einem Schließungsleiter verbunden worden waren, 
für fich deutliche Stromeswirfungen, und zwar Die entgegengefesten von denen, 
welche die Voltaifche Säule für fich zeigte.  Diefe find nämlich Folgen von 
den entgegengefegten Spannungen, welche der Strom durch Zerlegung der 
Flüſſigkeit an “den Kupferplatten erzeugt. Aus dieſem Grunde ſ{hwächen ſolche 
Ladungsſäulen, welche auh ſecundäre Säulen genannt werden, die Wir: 
fung der primären, wodurch die fecrundären geladen werden, in dem Maße 
mehr, als dieſe Ladung zunimmt, und die Wirkung der primären wird, obſchon 
nur auf kurze Zeit, erhöht, wenn die ſecundäre, nachdem dieſe eine Ladung 
von merklicher Größe angenommen hat, in umgekehrter Lage in die ‘primäre 
eingeſchaltet wird. Aehnliche Erſcheinungen treten auch auf, wenn der aus- 
geſchiedene Beſtandtheil in die Zerſeßungswand übergeht, jedoch von der Grenze 
ab“ in relativ geringer Menge. Ja ſogar die durch den Strom bewirkte 
polare Auseinanderziehung der Atome in den Molecülen der Leiter ſcheint 
niht ohne Einfluß auf die Phänomene zu ſein, welche aus der Zerſezung 
der Flüſſigkeit dur< den Strom hervorgehen, und die wir durch den allgemei- 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
   
   
  
  
     
  
  
   
  
  
   
  
  
   
  
  
   
     
	        

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Ohm, Georg Simon. Besondere Physik. Im Verlag bei Joh. Leonh. Schrag, 1854.
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