Retrodigitalisierung Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Unsere Lebensmittel und ihre Veränderungen

InC.Solo.dark

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Full text: Unsere Lebensmittel und ihre Veränderungen

Multivolume work

Persistent identifier:
1788370473
Author:
Helmholtz, Hermann
Title:
Wissenschaftliche Abhandlungen
Year of publication:
1882
Place of publication:
Leipzig
Hannover
Publisher of the original:
Johann Ambrosius Barth
Identifier (digital):
1788370473
Language:
German
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
1788371100
Author:
Helmholtz, Hermann
Title:
Wissenschaftliche Abhandlungen
Sub title:
mit einem Bildniss
Scope:
XXXVIII, 654 Seiten
DOI:
10.14463/KXP:1788371100
Year of publication:
1895
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Johann Ambrosius Barth
Identifier (digital):
1788371100
Illustration:
1 Porträt
Signature of the source:
a 2610(3)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2022
Document type:
Volume
Collection:
Natural sciences
Physics

Chapter

Title:
CV. Ueber die subjectiven Nachbilder im Auge. [...]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Unsere Lebensmittel und ihre Veränderungen
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Dem Andenken des Meisters des deutschen Lebensmittelrechts Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Dr. h. c. A. JUCKENACK [...]
  • Vorwort.
  • Vorwort zur 2. Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Veränderungen unserer Lebensmittel vor und nach dem Einkauf. (Der Markt- und Küchenabfall unter der Betrachtung der Wirschaftlichkeit in der Küche.)
  • II. Veränderungen unserer Nahrungs- und Genußmittel durch die Einwirkung von Wärme.
  • A. Allgemeiner Teil.
  • B. Der Kochvorgang.
  • Erste Folge der Wärmeeinwirkung auf das Kochgut: Es werden Gase frei und es tritt eine Änderung der Farbstoffe ein.
  • Zweite Folge der Wärmeeinwirkung auf das Kochgut: Es bilden sich Aromastoffe und Extraktivstoffe.
  • Dritte Folge der Wärmeeinwirkung auf das Kochgut. Gerinnungsvorgänge.
  • Vierte Folge der Wärmeeinwirkung auf das Kochgut. Quellungsvorgänge.
  • Fünfte Folge der Wärmeeinwirkung auf das Kochgut. Das Kochen bewirkt eine Veränderung der Kalorienwerte.
  • Sechste Folge der Wärmeeinwirkung auf das Kochgut. Das Kochen bewirkt eine Veränderung des Nährstoffgehaltes.
  • III. Frischhaltung unserer Nahrungs- und Genußmittel durch Kälte, insbesondere durch Gefrieren.
  • IV. Veränderungen unserer Nahrungs- und Genußmittel in den Koch- und Aufbewahrungsgeschirren.
  • V. Veränderungen unserer Nahrungs- und Genußmittel durch die Wirkung von Zellfermenten oder Zellenzymen. (Selbstzersetzung, Autolyse.)
  • VI. Veränderungen unserer Nahrungs- und Genußmittel beim Aufbewahren und Lagern.
  • VII. Aufbewahrung unserer Lebensmittel.
  • VIII. Veränderungen unserer Nahrungs- und Genußmittel durch Einwirkung von Mikroorganismen.
  • IX. Schutz unserer Nahrungs- und Genußmittel vor Zersetzung durch pilzliche und bakterielle Kleinwesen (Nahrungsmittelkonservierung).
  • Allgemeines.
  • Desinfektion.
  • Natürliche Schutz- und Abwehrstoffe in unseren Nahrungsmitteln.
  • Vernichtung durch gegenseitige Bekämpfung der Bakterien selbst.
  • Im Gärungsgewerbe.
  • Im Brot.
  • Im Wein.
  • Obst.
  • Konservierung der Lebensmittel.
  • Konservierungsarten.
  • X. Veränderungen unserer Nahrungs- und Genußmittel in der Industrie und Landwirtschaft (Zusätze und technische Eingriffe).
  • XI. Versuche für Kurse und Unterricht.
  • Das Wasser als Nahrungsmittel und der Einfluß seines Ionenmilieus auf den Kochprozeß. Von H. R. Kanitz.
  • Anhang.
  • Schrifttum.
  • Stichwort- und Sachverzeichnis.
  • [Verlagswerbung]
  • Cover

Full text

  
  
Veränderungen unserer Nahrungs- und Genußmittei durch Wärme. 
60 
  
  
  
Genau dasselbe Bild finden wir im Tee und seinen Teilchen, die durch den Kalk 
beeinflußt werden. Wie die Tonteilchen im Boden, so ballen die Teeteilchen sich 
zusammen. 
Die Wirkung des Kalkes auf die Bodenkolloide zeigen eine Reihe von Autoren 
auf folgende Weise: Man schlämmte Kaolin und zwei natürliche schwere Boden- 
arten mit destilliertem Wasser, sowie mit destilliertem Wasser unter Zusatz von 
0,072 g CaO aufs Liter. Dann wurde Flockung durch Kalkzusätze ausgeführt: 
bei Verwendung von destilliertem Wasser, 
bei Verwendung von Kalkwasser, 
bei Verwendung von Gips. 
Unter dem Einfluß der zugesetzten Kalksalze zeigte sich deutlich eine Krümel- oder 
Flockenbildung. 
Außerdem tritt ohne Kalkzusatz ein Hartwerden der ganzen Bodenmasse auf, 
der Boden wird undurchlässig; bei Zusatz von Kalk dagegen gerinnen die Boden- 
partikelchen, und es entstehen Zwischenräume, die das Wasser eben durchlassen. 
Ausgeflockte Tone lassen immer gut Wasser durch. 
Diese kurzen Hinweise auf die Untersuchungen einer großen Zahl von Boden- 
forschern auf kolloidchemischem Gebiete sollen nur andeutungsweise die Bedeutung 
des Kalkes für die Flockung hervorheben und gleichzeitig erinnern, daß dieselben 
Verhältnisse bei den Flockungserscheinungen im Kochwasser auftreten. Je mehr 
Kalk, desto mehr Teeteilchen werden z. B. aus der Dispersion, aus der Lösung des 
Tees herausgerissen, desto mehr verbinden sie sich mit dem Kalk und setzen 
sich als Sediment am Boden ab. Damit verliert aber der Tee seine Geschmacks- 
stoffe. Je weicher das Wasser, desto besser der Tee. Das ganze Geheimnis der 
Friesländer und ihrer Teebereitung liegt in dem Gebrauch ihres besonderen Wassers. 
Genau so ist die Güte von Bier und Kaffee abhängig von Kalkgehalt und pH- 
Wert des zur Bereitung verwendeten Wassers, und die Berühmtheit vieler Bier- 
und Kaffeestädte (München, Karlsbad) läßt sich zurückführen auf die chemische 
Zusammensetzung ihres Wassers. 
Die Eiweißsubstanzen des Muskelfleisches gerinnen leicht. 
beim Kochen, Die Bestandteile des Muskels sind mit denen des Blutes 
zu vergleichen: auch er setzt sich zusammen aus einer 
Braten und Backen. . le 
: sofort gerinnbaren Flüssigkeit, dem Muskelplasma, und 
(Siehe auch S. 90.) ”. ; ; ne 
einer nicht gerinnbaren Flüssigkeit, dem Muskelserum. 
Das Muskelplasma gerinnt unter Abscheidung einer eiweißhaltigen Substanz, 
des Myosins. Kochsalz fällt das Myosin vollkommen, und zwar bei einer Tem- 
peratur von 56°C. Das Muskulin ist ebenfalls ein Globulin, gerinnt aber schon 
bei 42—48°. Es wird dadurch gefällt, daß man vorsichtig ‚‚ansäuert“. 
Wird das Fleisch in kaltem Wasser aufgestellt und erhitzt man es dann lang- 
sam zum Sieden, so treten einige Eiweißstoffe (Albumin) aus und schwimmen 
als grauweißer Schaum auf der Oberfläche. Alle Extraktivstoffe, wie lös- 
liche Stickstoffverbindungen (Kreatin, Kreatinin, die geschmackgebenden 
Aminosäuren), Milchsäure, Leimstoffe, Glykogen, Geschmacksstoffe treten aus 
dem Fleisch über in die Brühe. — Kochendes Wasser aber läßt Fleisch in 
seinem äußeren Eiweißmantel gerinnen, und die Stoffe, die in den Muskeln 
enthalten sind, können nicht entweichen. Das Fleisch bleibt saftig. Die 
Wärme regelt also die Güte des Fleisches oder die der Suppe. Kocht die 
Fleischbrühe weiter, so nehmen die Gerinnungsvorgänge immer mehr zu und 
es entsteht allmählich der Fleischextrakt (Gallertbildung). 
Beim Braten wird das Fleisch sogleich einer hohen Temperatur ausgesetzt. 
Dann gerinnen die äußeren Eiweißschichten sofort, und in Gemeinschaft mit 
dem Fett wird um den Braten eine Hülle geschaffen, die den ‚‚Saft‘ nicht her- 
ausläßt. Später kann die Hitze mäßig sein. 
Der Braten darf nicht zu lange im Ofen bleiben, da das Eiweiß sonst völlig 
gerinnen würde, wodurch aber das Bratenfleisch schwerer verdaulich wird. Die 
inneren Teile des Fleisches gerinnen wenig oder gar nicht, was für die Verdau- 
Gerinnungsvorgänge 
  
   
   
ap uf dd u u ku 
| 
+ 
Dank ostsee 0 Fa
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC
TOC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
DOI:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

To quote this image the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Ziegelmayer, Wilhelm. Unsere Lebensmittel Und Ihre Veränderungen. Verlag von Theodor Steinkopff, 1940.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.