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Perspectiva Practica, Oder Vollständige Anleitung Zu der Perspectiv-Reiß-Kunst

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Perspectiva Practica, Oder Vollständige Anleitung Zu der Perspectiv-Reiß-Kunst

Monograph

Persistent identifier:
1816864587
Author:
Du Breuil, Jean
Title:
Perspectiva Practica, Oder Vollständige Anleitung Zu der Perspectiv-Reiß-Kunst
Sub title:
Nutzlich und nothwendig Allen Mahlern, Kupfferstechern, Baumeistern, Goldschmieden, Bildhauern, Stickern, Tapezierern und andern so sich der Zeichen-Kunst bedienen : sehr deutlich und ordentlich beschrieben, und durchaus mit netten Kupffer-Figuren versehen
Scope:
8 ungezählte Blätter, 150 Doppelseiten, 2 ungezählte Blätter
Info on language/writing:
In Fraktur
DOI:
10.14463/KXP:1816864587
Year of publication:
1710
Place of publication:
Augsburg
Publisher of the original:
Verlegt von Jeremias Wolff Kunsthandlern
Gedruckt bey Pet. Detleffsen
Identifier (digital):
1816864587
Illustration:
Frontispiz, Illustrationen
Original title:
La @Perspective practique
Signature of the source:
Haupt 319
Language:
German
Additional Notes:
Die Illustrationen sind Kupferstiche
Verfasser ermittelt
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Illustrator:
Decker, Paul
Bodenehr, Georg Conrad
Printer:
Wolf, Jeremias
Detlefsen, Peter
Translator:
Rembold, Johann Christoph
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2022
Document type:
Monograph
Collection:
Monographs

Section

Title:
Kunst-Vortheil / Zu Aufreissung der erhobenen Dinge.
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Section

Title:
Eine Thüre zu stellen auf welcher Seite man verlanget.
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Perspectiva Practica, Oder Vollständige Anleitung Zu der Perspectiv-Reiß-Kunst
  • Cover
  • ColorChart
  • [Abbildung]
  • Title page
  • Vorrede.
  • Unterschiedliche Definitiones Und Grund-Stücke Der Perspectiv-Kunst.
  • Kunst-Vortheile / Wie flache Gründe in Perspectiv zu bringen.
  • Kunst-Vortheil / Zu Aufreissung der erhobenen Dinge.
  • Einige nothwendige Anmerckungen vor die nachfolgenden Kunst-Vortheil.
  • Von der Elevations- oder Erhebungs-Linie/um allen Gattungen der Cörper ihre Höhe und Figur zu geben / und zwar an demjenigen Ort / wo mans auf der Grund-Fläche verlanget.
  • Ein Perspectivischer Auszug eines Cubi oder Würffels.
  • Ein Trianglicht Corpus in Perspectiv.
  • Ein siebeneckiges Corpus in Perspectiv.
  • Ein doppeltes Creutz in Perspectiv.
  • Pfeiler in Perspectiv.
  • Die Würckungen der unterschiedlichen Horizonte.
  • Auszug von über Eck angesehenen Objecten.
  • Unterschiedliche Cörper aufzuziehen/ und sie nach Belieben zu entfernen.
  • Von Mauren so gerad vorwarts angesehen werden.
  • Eine Thüre zu stellen auf welcher Seite man verlanget.
  • Wie die Fenster in Perspectiv zu bringen.
  • Von dem Getäffelwerck und Balcken an einer Decke.
  • Eine andere Anordnung deß Getäfels in Perspectiv.
  • Ein einfacher Riß von Bogen und Pforten/ rund und von vorn angesehen.
  • Runde Bogen über Pfeilern von vorn angesehen,
  • Runde Pforten und bogen in Perspectiv zu bringen.
  • Die Pforten/ und runde Bögen doppelt/ oder mit einer Breite und Dicke aufzureißen und in Perspectiv zu bringen.
  • Figuren und Bogen auf eine andere Weise zu machen.
  • Von niedergedruckten Bogen oder Korb-Handhaben.
  • Wie die Bogen auf Pfeiler oder Säulen zu setzen.
  • Creutz-Gewölber in Perspectiv zu bringen.
  • Eben dieses Gewölb genauer und vollkommner zu machen.
  • Gewölber zu machen welche mehr eng weder breit seyn.
  • Ein Gewölb sonach hievor beschriebner Manier ausgemacht.
  • Von Bogen und Portalen mit 3. Seiten.
  • Runde figuren in Perspectiv aufzuziehen.
  • Ein Muschel-Gewölbe in Perspectiv zu bringen.
  • Von durchbrochnen oder durchlöcherten Cuplen in Perspectiv zu bringen.
  • Die Vielheit der Objecten und Stockwercke haben nicht mehr als einen Gesichts-Punct vonnöthen.
  • Wie man Camine in Perspectiv bringen soll.
  • Stiegen in Perspectiv.
  • Eine andere Art von Stiegen so oben durchlöchert.
  • Stiegen zu machen/welche man zeigen kan von vier Seiten.
  • Stiegen so von der Seite anzusehen in Perspectiv.
  • Eine Stiege sammt einem Ruhe-Platz in Perspectiv.
  • Eine Schnecken-Stiege in Perspectiv.
  • Eine geschraubte oder runde Schnecken-Stiege.
  • Runde Stiegen in Perspectiv.
  • Ein Viereck oder Würffel über einer Rundung/ in Perspectiv zu bringen.
  • Säulen in Perspectiv.
  • Das Haupt-Gesims der Säulen in Perspectiv.
  • Ein grosses Haupt-Gesims / so höher als der Horizon in Perspectiv zu bringen.
  • Das Untertheil von grossen hervor-Ragungen zu finden.
  • Haupt-Gesimse/ und Bau-Kunst-mössige Verzierungen so niedriger als der Horizon, in Perspectiv.
  • Haupt-Gesimse von unterschiedlichen Begegnungen oder Zusammenläuffen.
  • Eröffnete Thüren in Perspectiv zu bringen.
  • Oeffnungen der Fenster in Perspectiv.
  • Von unterschiedlichen andern Oeffnungen.
  • Von Gründen/ und ersten Auffzügen derer Mobilien und Hauß-Geräth.
  • Von dem Aufzug deß Hauß-Geräths.
  • Wie die Tisch-Blätter und Fuß-Schemel zu machen.
  • Silber-Schräncke oder Credenz-Tische und Kästen in Perspectiv aufzuziehen.
  • Auffzüge von Seßlen.
  • Eine andere Weise Hauß-Geräth in Perspectiv zu bringen.
  • Hauß-Geräth ohne Ordnung hingestellt.
  • Von liegenden oder auff die Erden geworffenen Hauß-Rath.
  • Altäre in Perspectiv zu bringen.
  • Kram-Läden in Perspectiv auffzuziehen.
  • Gebäue von aussen anzusehen.
  • Um die Dächer der Häuser in Perspectiv zu bringen.
  • Forsetzung der Dächer in Perspectiv.
  • Eine Gasse in Perspectiv zu bringen.
  • Beweiß/ daß die entfernten Objecta keine Dicke sehen lassen.
  • Von Gebäuden so über Eck angesehen werden.
  • Spatzier-Gänge von Bäumen in Perspectiv zu bringen.
  • Von Garten in Perspectiv.
  • Vestungen in Perspectiv zu bringen.
  • Wie die Perspectivischen Risse vortheilhafftig zu machen.
  • Perspectivische Risse zu vergrössern oder zu verkleinern.
  • Anleitung wie des Herrn G.D.L. allgemeine Kunst-Vortheil in Perspectivischen Auffrissen erleichtert mögen werden.
  • Von einem allgemeinen Weg etwas in Perspectiv auffzuziehen/ ohne den Punct der Distanz ausserhalb der Tafel zu stellen/ ans Liecht gegeben/ durch Herrn GDL.
  • Die entfernte Distanz genau zu finden/ und daß doch der Distanz-Punct in der Tafel bleibe.
  • Eine sehr schöne Invention ein Perspectiv ganz natürlich ausszureissen / ohne die Reglen zu beobachten.
  • Eine andere schöne Invention Perspectivisch zu reissen ohne die Reglen zu verstehen.
  • Von Maaß und Proportion Der Figuren und Bilder Auch rund-erhobener Arbeit / Auf denen Tafeln in Perspectiv / kunstrichtig vorzustellen.
  • Unterschiedliche Kunst-Vortheil Um die Natürliche Schatten zu finden / So wol von dem Sonnen- als Facklen-Liecht / von Kerzen oder Lampen.
  • Register.
  • Cover
  • Spine

Full text

45. ar 
Ubung der 
Eine Thuͤre zu stellen auf welcher Seite man verlanget. 
An solle eine Maur aufziehen von 1. ꝛ oder z. Fuß dick / auf denen Puncten I. und Jund se 
— inhleicher Hoͤhe auf dem Grund fortsetzen / alsdann stelle man das beliebte Maas der dhn 
— auf die Grund⸗Linie / gleichwie hier bey A. und B. zu unterst der Grund⸗Flache / welche Nin 
in der Weite haltz. Schuh / und von beeden Seiten 4. und tz. einen Bord oder Einfassung hats 
mit C. und D. bezeichnet / von diesen 4. Puncten ABCD. ziehet manLinien nach dem Gesichts⸗Punn 
K. wo diese nun die mit den Horizont gleichlauffende Linie M N. durchschneiden / nemlich in den M 
cten O. allda muͤssen Perpendicular. Linjen aufgericht werden / in der Hoͤhe nach Belieben. Dießs 
gen die Weite der Thuͤre / deren Hoͤhe zu haben / so muͤssen aus der untern Figur die z. Puncte d kh. 
hon dem Ecke J. der obern Figur uͤbersich gestellet werden / und dann von denenselben nach dem ð 
sichts⸗Punct K. Linien gezogen / wo diese nun die Perpendicular-Linien dM P. durchschneiden nemih 
in den Puncten QQallda wird eine mit MN. gleichlauffende Linie gezogen / nemlich QK. welched 
Hoͤhe der Thuͤre geben / und des Bords daruͤber. Deren Breite oder Tieffe ist eben diejenige so die Man 
hat / nemlich GF. wann man dann von dem Punct G. nach dem Gesichts⸗Punct K. einie Linie geht 
so wird dieselbe das Perpendicul M P. in dem Punct 8. durchschneiden / darauf ziehet man 81. 5 
rallell mit QK. so bekoinmt man das ober Theil von der Thuͤre / welches ist ihre Dicke oder dis 
und also den gantzen Umfang der Thuͤeee. 
Um die Thuͤren an der Seite der Maur zu machen / so muß man sich bedienen des Vortheile 
so am7. Blatt —5— worden / welcher ist / daß man alle Maase auf die Grund⸗Linie stellet / und von 
diesen nach dem Distanz· Punct L. Linien ziehet / so bekommt man alle verlangte Verkuͤrtzungen Zum 
Exempel: Man verlanget 4. Fuß tieff inner der Kammer eine Thuͤre / derowegen misset man 4 glb 
che Distanzen / nemlich IC. und zieht von CA. BD. nach L. die Maase der Porte / wo nun der Stch 
—— 
XV. diese geben die Weite der Thuͤre. Um nun auch deren Hoͤhe zu haben / so muß man von din 
Puncten EF. nach dem Gesichts⸗Punct K. Linien ziehen / so werden die Durchschnitte in denenle 
pendicular-Linien XX. die gesuchte Hoͤhe geben. Um die Dicke von oben und uͤnten zu haben / sonh 
sen von der Dicke de Maur GH. und EIJ. nach den Punct K. Linien gezogen werden / alsdannauh 
eine mit der Grund Linie oder dem Horizont gleichlauffende kleine Linie / von dem Eck der Thuͤr x 
aus nach Z. und also auch von dem obern Eck / so gibet XZ. die Dicke der Thuͤre von oben und unte/ 
welche man mit Perpendicular- Linien zusammen ziehen muß / wie in der Figur zu ersehen. 
So man auch eine Thuͤre auf der andern Seite haben will / so bedarff es nichts ander / 9b 
daß man aus dem Punct X. eine mit der Grund⸗Linie gleichlauffende Linie ziehe / biß an die LinieV. 
und hernach eine Perpendicular-Linie von dem Beruͤhrungs⸗Punct aufrichte / wie in vorigemge 
lehrt worden; im uͤhrigen ist zu verfahren wie auf der andern bereits aufgerissnen Seite beschehen 
Die hintere Thuͤre ist nicht auf die Mitten des Grunds gestellet / sondern stehet 1. und 1. halben duß 
auf der Seite / welches ich deß Vorhabens gethan / um den Irrthum derjenigen zu widersprechtm 
welche / ohne zing andere Maas / 2. Diagonal. Linien auf ihre Tafel ziehen / wann sie auch schon von 
ungeheurer Groͤsse ist / und wollen haben / daß alle Objecta in gleicher Weite von dem Durchschuit 
dieser Linien gabstehen / diß ist zu sagen / von der Mitten der Tafel / dergestalten / daß nach ihrer Rech 
nung / das Werck also aufs vollkommste angeordnet zu seyn sie beduͤnckt / in welchem Stuͤck sie abt 
sich betruͤgen: dann wann eine Tafel 40. Fuͤß hoch / und dieselbe auf der Erde hin vors Gesichtg 
stellt wäre / so muͤßte man den Horizont nicht hoͤher stellen als y. Fuß / und viel eher weniger als meh 
nach ihrer Regel ader / waͤre der Horizont in 20. Fuß hoch / welches kein geringer Fehler ist. 
22
	        

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