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Der Hexenhammer

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Der Hexenhammer

Monograph

Persistent identifier:
188341685X
Author:
Sprenger, Jakob
Institoris, Heinrich
Title:
Der Hexenhammer
Scope:
XLVII, 216, 273, 247 Seiten
Type of content:
Quelle
Edition title:
Fotomechanischer Nachdruck der 1. deutschen Übersetzung des "Hexenhammers" von J. W. R. Schmidt, erstmals erschienen in 3 Teilen im Verlag H. Barsdorf, Berlin, 1906
DOI:
10.14463/KXP:188341685X
Year of publication:
1982
Place of publication:
München
Publisher of the original:
Deutscher Taschenbuch Verlag
Identifier (digital):
188341685X
Original title:
Malleus maleficarum
Reihe:
dtv-Bibliothek (6121)
Signature of the source:
Hist 6311/541
Language:
Latin
German
Additional Notes:
Duckvorlage: Einbändiger Nachdruck der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft, Darmstadt, 1980
Der "Malleus maleficarum", deutsch "Der Hexenhammer", Erstdruck 1487, steht am Beginn der blutigen Epoche der europäischen Hexenverfolgungen. Als Handbuch der Hexenjäger zählt er zu den verhängnisvollsten Büchern der Weltliteratur. Nicht zuletzt deswegen ist er auch heute noch ein Basistext zum Verständnis der abendländischen Geistes- und Kulturgeschichte.
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Translator:
Schmidt, Richard
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2024
Document type:
Monograph
Collection:
History
Religion

Section

Title:
2. TEIL Die verschiedenen Arten und Wirkungen der Hexerei und wie solche wieder behoben werden können
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Section

Title:
Zweite Hauptfrage dieses zweiten Teiles, über die Arten, Behexungen zu beheben oder zu heilen, unter Vorausschickung einer Schwierigkeit.
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Chapter

Title:
Kirchliches Mittel gegen die Incubi und Succubi. Kapitel I.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Der Hexenhammer
  • Cover
  • ColorChart
  • Über dieses Buch
  • Title page
  • 1. TEIL Was sich bei der Zauberei zusammenfindet
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort [Einleitung (Texte der Bulle, der Apologia, der Approbatio)]
  • Ob es Zauberei gebe, erste Frage.
  • Ob der Dämon mit dem Hexer mitwirke, zweite Frage.
  • Ob durch Inc[k]ubi und Succ[kk]ubi Menschen gezeugt werden können, dritte Frage.
  • Von welchen Dämonen derartiges, nämlich das Inkubat und Sukkubat, verübt wird, vierte Frage.
  • Woher die Vermehrung der Hexenkünste stamme, fünfte Frage.
  • Über die Hexen selbst, die sich den Dämonen unterwerfen, sechste Frage.
  • Ob die Hexer die Herzen der Menschen zu Liebe oder Hass reizen können, siebente Frage.
  • Ob die Hexen die Zeugungskraft oder den Liebesgenuss[ß] verhindern können, welche Hexerei in der Bulle enthalten ist, achte Frage.
  • Ob die Hexen durch gauklerische Vorspiegelung[en] die männlichen Glieder behexen, so dass sie gleichsam gänzlich aus den Körpern herausgerissen sind, neunte Frage.
  • Ob sich die Hexen mit den Menschen zu schaffen machen, indem sie sich durch Gaukelkunst in Tiergestalten verwandeln, zehnte Frage.
  • Dass die Hexen-Hebammen die Empfängnis im Mutterleibe auf verschiedene Weisen verhindern, auch Fehlgeburten bewirken, und, wenn sie es nicht tun, die Neugeborenen den Dämonen opfern, elfte Frage.
  • Ob die Zulassung Gottes zur Hexerei nötig sei, zwölfte Frage.
  • Es wird die Frage erklärt über die beiden Zulassungen Gottes, die er mit Recht zulies[ß], nämlich, dass[ß] der Teufel, der Urheber alles Bösen, sündigte und zugleich die beiden Eltern fielen, wonach die Werke der Hexen mit Recht zugelassen werden, dreizehnte Frage.
  • Die Erschrecklichkeit der Hexenwerke wird betrachtet. Der ganze Stoff verdient, gepredigt zu werden, [Predigtstoff] vierzehnte Frage.
  • Es wird erklärt, dass wegen der Sünden der Hexen oft Unschuldige behext werden; auch bisweilen wegen der eigenen Sünden, fünfzehnte Frage.
  • Es wird im besonderen die vorausgeschickte Wahrheit erklärt, durch Vergleichung der Hexenwerke mit anderen Arten des Aberglaubens, sechzehnte Frage.
  • Die siebzehnte Frage erklärt die vierzehnte durch Vergleichung der Schwere des Hexenverbrechens mit jedweder Sünde der Dämonen.
  • Es folgt die Weise, gegen fünf Argumente von Laien zu predigen, womit sie hier und da zu beweisen scheinen, dass[ß] Gott dem Teufel und den Hexern keine solche Macht lässt, derartige Hexereien zu vollführen, achtzehnte Frage.
  • 2. TEIL Die verschiedenen Arten und Wirkungen der Hexerei und wie solche wieder behoben werden können
  • Inhaltsverzeichnis
  • Erste [Haupt]frage. Wem der Hexer nicht schaden könne?
  • Zweite Hauptfrage dieses zweiten Teiles, über die Arten, Behexungen zu beheben oder zu heilen, unter Vorausschickung einer Schwierigkeit.
  • Ob es erlaubt sei, [...]
  • Kirchliches Mittel gegen die Incubi und Succubi. Kapitel I.
  • Heilmittel für diejenigen, welche an der Zeugungskraft behext werden [sind]. Kapitel II.
  • Heilmittel für die mit ungewöhnlicher Liebe oder ungewöhnlichem Haß Behexten. Kapitel III.
  • Heilmittel für die, denen durch Gaukelkunst die männlichen Glied genommen werden [wird]; auch wenn Menschen bisweilen in Tiergestalten verwandelt werden. Kapitel IV.
  • Heilmittel für die infolge von Behexung besessen Gemachten. Kapitel V.
  • Heilmittel in Form von erlaubten Exorzismen gegen alle beliebigen von Hexen angetanen Krankheiten, und von der Art, Behexte zu exorzisieren. Kapitel VI.
  • Heilmittel gegen Hagelschlag und bei behexten Haustieren. Kapitel VII
  • Gewisse geheime Mittel gegen gewisse geheime Anfechtungen seitens der Dämonen. Kapitel VIII
  • 3. TEIL Der Kriminal-Kodex: Über die Arten der Ausrottung oder wenigstens Bestrafung durch die gebührende Gerechtigkeit vor dem geistlichen oder weltlichen Gericht
  • Inhaltsverzeichnis
  • [Allgemeine und einleitende Frage]
  • Erste Frage. Über die Art, den Prozeß zu beginnen.
  • Zweite Frage. Von der Anzahl der Zeugen.
  • Dritte Frage. Über den Zeugniszwang und das wiederholte Befragen der Zeugen.
  • Vierte Frage. Von der Beschaffenheit der Zeugen.
  • Fünfte Frage. Ob Todfeinde zum Zeugnis zugelassen werden.
  • Zweiter Teil. Wie der Prozeß fortzusetzen ist.
  • Es folgt der dritte Teil dieses letzten Teiles des Werkes. Wie dieser Glaubensprozeß vermittelst des endgiltigen Urteilsspruches mit dem gebührenden Ende zu beschließen sei.
  • Index zu Band I - III
  • Cover

Full text

— 205 — 
Es ist auch ferner zu bemerken, daß, wo keines der 
vorgenannten Mittel hilft, man dann zu den erlaubten 
Exorzismen greifen muß, über die weiter unten sich Klar- 
heit ergeben wird. Wenn auch diese zur Verscheuchung 
der Nichtswürdigkeit des Dämons nicht genügen, dann ist 
in der Tat eine solche Beunruhigung seitens des Dämons 
eine den Sünden genügetuende Strafe, falls sie, wie es 
sich gehört, in Liebe ertragen wird, gerade so wie an- 
dere derartige Übel, die uns so drücken, daß sie uns 
treiben, zu Gott zu gehen. 
Aber es ist auch zu bedenken, daß bisweilen manche 
Frauen in Wahrheit nicht vom Incubus beunruhigt werden, 
sondern nur glauben, sie würden so beunruhigt, und zwar 
geschieht dies vorzüglich den Frauen und nicht den 
Männern, da sie auch sonst furchtsam und für die Vor- 
stellung wundersamer Bilder empfänglich sind. Daher 
sagt auch der oft zitierte Guilelmus: „Vieles von 
phantastischen Erscheinungen geschieht infolge der 
Melancholie bei vielen, und am meisten bei den Frauen, 
wie es sich bei Visionen und Enthüllungen zeigt. Der 
Grund dabei ist, wie die Ärzte wissen, die Natur der 
weiblichen Seelen selbst, darum daß sie weit leichter und 
feiner Eindrücken zugänglich sind als die männlichen 
Seelen". Ebendort fügt er hinzu: „Ich weiß, daß ich eine 
Frau gesehen habe, welche glaubte, vom Teufel von 
innen erkannt zu werden, und sagte, sie fühle derartiges 
Unglaubliches“. 
Auch scheinen ihm die Frauen niemals von den Incubi 
schwanger zu werden; ihre Bäuche schwellen gewaltig 
an, und wenn die Zeit der Niederkunft herangekommen 
ist, schwellen sie unter bloßer Ausstoßung vieler Windig- 
keit ab. Denn mit Ameiseneiern, im Getränk genommen, 
erzeugt man unglaubliche Windigkeit und Tumult im 
Bauche des Menschen; ähnlich geschieht durch die Körner 
 
	        

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Schmidt, Richard, et al. Der Hexenhammer. Deutscher Taschenbuch Verlag, 1982.
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