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Das Ganze der jetzigen Lohgerberei

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das Ganze der jetzigen Lohgerberei

Monograph

Persistent identifier:
191094582X
Author:
Matthesius, Carl
Title:
Das Ganze der jetzigen Lohgerberei
Sub title:
mit 6 Folio-Tafeln, enthaltend 56 Abbildungen
Scope:
XII, 95 Seiten, VI gefaltete Blätter
Info on language/writing:
In Fraktur
Edition title:
Zweite Auflage
DOI:
10.14463/KXP:191094582X
Year of publication:
1873
Place of publication:
Weimar
Publisher of the original:
Bernhard Friedrich Voigt
Identifier (digital):
191094582X
Illustration:
Illustrationen
Reihe:
Neuer Schauplatz der Künste und Handwerke (79. Band)
Signature of the source:
a 3726/1(79),2/1873
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Adapter:
Helmbold, Ch.
Graeger, Nikolaus
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2024
Document type:
Monograph
Collection:
Work and administration
Mechanical engineering

Chapter

Title:
Erste Abtheilung. Die Fabrikation der Sohlhäute.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Ganze der jetzigen Lohgerberei
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Erste Abtheilung. Die Fabrikation der Sohlhäute.
  • Zweite Abtheilung. Die Bereitung der leichten Rinds,- Kyps- und Roßhäute zu Ober- und Verdeckleder, sowie Kalb-, Ziegen - und Schaffelle zu Ober - und Futterleder.
  • Dritte Abtheilung. Beschreibung der wichtigsten in der Gerberei benutzten Maschinen und Apparate.
  • [Abbildungen]
  • Figure
  • Figure
  • Figure
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  • Figure
  • Figure
  • Cover

Full text

   
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Wärme getro>net, 1m Sommer, indem man fie, ausgebreitet, den direkten 
Sonnenſtrahlen ausgefeßt, im Winter in einem, bis auf wenigſtens 
359 R. geheizten Lokale. j : 
Währendem \< an man in einem tragbaren Keſſel reinen Talg, 
am beſten ruſſiſchen Rindstalg, N etwa 60% R., wobei man Sorge 
tragt, daß er dieſe : Bente ur auc b/behatte: entweder, indem“ man den 
Keſſel über ein ſ{<waches Kohlen feuer, oder, was noch befier tft, in 
einen andern Keſſel mit heißem Waſſer fe bt, welches während der Dauer 
der Arbeit über Feuer heiß gehalt ten wi ird. 4 
; Nachdem Alles gehörig vorbereitet iſt, nimmt man je eine Hälfte 
der erwärmten und warmen Haut auf die Tafel, tunft-eine langhaa- 
rige Bürſte in den flüſſigen Talg ein, und tränkt damit die Haut ſo 
vollſtändig, daß er ſie ganz durdringt, beziehungsweiſe, der auf der 
¡Fleiſchſeite aufgetragene Talg auf der Narbenſeite ſichtbar wird. Bei 
Dünnungen und den jhwächern Stellen wird auch fehwächer aufge: 
tragen. Sollte auf der Haut Talg erſtarrt ſtehen geblieben fein, fo 
laßt man ihn an der Sonne oder an einem warmen Ofen vollſtändig 
einziehen, wäre aber die Haut ſhon von Talg durchdrungen, was 
man aus der E erkennt, ſo muß man den erſtarrten ‘ Tal 
auf eine andere Weiſe zu entfernen ſuchen. ve 
Da8 Zurihten des Talgleders 
Die durch das Einlaſſen mit Talg dunkel und unanſehnlich ge- 
wordenen Haute werden jest in einem Gefäße unter Waſſer gebracht, 
und wenigſtens 24 Stunden darin aufgeweicht, dann auf den Baum 
N und der der Fleiſchſeite noch anhaftende Talg mit tinti 
ſtumpfen Meſſer entfernt. Nachdem ſie abermals in Waſſer gebracht 
worden waren, wird jede einzelne Haut herausgenommen auf siiter 
zafel ausgebreitet, anderthalb Gentim,. hoch mit entgerbter Lohe bei 
ſtreut, zuſammengerollt, zugebunden, und mit dem Schlägel ſo lange 
bearbeitet, bis die Haut wieder G1 erſcheint und milde geworden ift. 
Nachdem man die Lohe wied C VO dig abgeſpült hat, ſ<lägt 
man nochmals, wobei man eollten ſich die Häute trocden anfühl A 
jie öfterd in Waſſer eintaucht, und (e egt die ſo behandelten Halbh ie 
auf Die a Es folgt nun das Plattiren mit der Stoßplatte, wi 
ganz in derſelben Weiſe ausgefül hrt wird, wie wir es bei dem | 
wöhnlichen Maſchinenriemen-Leder fehon ausf rührlih beſchrieben baben 
Die Arbeit wird gweämäßi ig von zwei Perſonen verrichtet, i y 
ſie für eine zu ermüdend ſein würd Be, 
Die Ehe dieſes Reders if freilich ſehr mühvoll; allein 
auch abe und die darauf verwendete Arbeit macht ſich, un Ion 
bauptfächlich durch die Ger Wihfesunte die das Leder durch at 
genommenen Talg erhält, doppelt bezahlt. E 
S<hlußbemerkung für Gerbereibeſißer, welche die Sohl- 
lederfabrikation als Nebengefchäft de tei As 
A Es giebt viele Gerbereien, wo die Fabrikation des Oberleders das 
auptgeſhäft die Sohlledergerberei aber nur als Nebengefchäft mit 
M EE CHS DDA erberet >» Nurfl 
  
  
     
   
     
  
   
  
   
    
  
   
    
  
  
    
      
   
  
  
  
  
   
   
    
   
    
    
  
   
    
  
   
    
    
   
   
  
   
    
   
  
    
  
   
  
  
   
   
    
  
  
  
   
   
  
  
   
  
      
 
	        

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