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Statistik - Zwischenhandel (6. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Statistik - Zwischenhandel (6. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
1876995513
Title:
Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz
Type of content:
Inventar
Year of publication:
1891
Place of publication:
Düsseldorf
Hannover
Publisher of the original:
Druck und Verlag von L. Schwann
Identifier (digital):
1876995513
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-20 erschienen ab 1891
Editor:
Clemen, Paul
Commissioning body:
Provinzialverband der Rheinprovinz
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
196111996X
Title:
Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen
Sub title:
mit 14 Tafeln und 120 Abbildungen im Text
Scope:
VII, 265 Seiten, XIV Tafeln
DOI:
10.14463/KXP:196111996X
Year of publication:
1900
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher of the original:
Druck und Verlag von L. Schwann
Identifier (digital):
196111996X
Illustration:
Illustrationen, Karten
Signature of the source:
a 4412(4,1-4)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Contributor:
Renard, Edmund
Adapter:
Clemen, Paul
Commissioning body:
Provinzialverband der Rheinprovinz
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2026
Document type:
Volume
Collection:
Architecture
Arts
Homeland and regional geography

Index

Title:
ABKÜRZUNGEN für die häufiger genannten Werke.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Index

Contents

Table of contents

  • Handwörterbuch der Staatswissenschaften
  • Statistik - Zwischenhandel (6. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Uebersicht der im 6. Bande zum Abdruck gebrachten Artikel.
  • S.
  • T.
  • U.
  • Uebergangsabgaben.
  • Ueberproduktion.
  • Ueberwälzung der Steuern s. Steuer [...]
  • Ulloa, Bernardo de, [...]
  • Umlageverfahren s. Arbeiterversicherung [...] und Unfallversicherung [...]
  • Umpfenbach, Karl Friedrich, [...]
  • Umschlagsrechte s. Stapelrecht [...]
  • Uneheliche Geburten s. Geburtenstatistik [...]
  • Unfallstatistik.
  • Unfallversicherung.
  • Unfreiheit.
  • Ungeld.
  • Unternehmer und Unternehmergewinn.
  • Unternehmerverbände.
  • Unterrichtswesen, Landwirtschaftliches.
  • Unzucht s. Prostitution [...]
  • Urheberrecht [...]
  • Uztariz, Gerónimo de, [...]
  • V.
  • W.
  • Y.
  • Z.
  • Nachträge.
  • Berichtigungen.
  • Verzeichnis der Mitarbeiter unter Angabe der von einem jeden bearbeiteten Artikel.
  • Cover

Full text

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Unternehmer und Unternehmergewuæmnmnn 348 
tosten erscheint, das Anwachsen der Gewinn⸗ 
rente in dem geschilderten Zusammenhange 
ach den Regeln der Zinseszinsbildung. 
Wenn nach allem die Preise, wie sie sich 
auf dem freien Markte bilden und behaupten, 
veit entfernt davon sind, allgemein dem 
erhältnisse der in den Produkten und Lei⸗ 
lungen enthaltenen Arbeitsquantitäten und 
qualitäten zu entsprechen, um so weiter als 
iberdies besondere Produktionsvorteile den 
Interschied zwischen Tauschwert und Kosten— 
irbeit im einzelnen vergrößern, so wird doch 
siervon die Teilung des volkswirtschaftlichen 
hesamtertrages zwischen Arbeit und Kapital 
ucht berührt. Es ist lediglich die Verteilung 
der Besitzrenten unter die Einzelnen, welche 
nit Produktionsfonds oder Kapitalvermögen 
zei der verkehrswirtschaftlichen Produktion 
zeteiligt sind, die hierdurch bewirkt wird. 
In der Erklärung der Erscheinungen, 
velche der Unternehmungsgewinn als Kapi⸗ 
algewinn bietet, liegt zugleich die Erklärung 
ber analogen Erscheinungen auf Seite des 
dapitalzinses und der Grundrente. 
5. Verschiedene Höhe des Unternehmer- 
gewminns in der Wirklichkeit. In den vor⸗ 
tehenden Erörterungen sind die Entstehungs⸗ 
ind Bestimmungsgründe des Unternehmer⸗ 
gewinns im allgemeinen dargelegt, die Ver— 
chiedenheit der konkreten Verhältnisse der 
iuzelnen Unternehmungen und Unterneh— 
nungskategorien außer acht gelassen. In 
er Wirklichkeit aber offenbart die Klasse der 
Internehmungen eine große Mannigfaltig⸗ 
eit der Arten und Individualitäten und be— 
virkt diese Verschiedenheit der konkreten 
Lerhältnisse eine starke Differenzierung der 
inzelnen Ertrags- und Gewinnresultate. 
Fine Ausgleichungstendenz, wie sie den übri— 
Jen Ertrags- und Einkommenskategorien 
nnewohnt, besteht auch innerhalb des Unter⸗ 
sehmereinkommens, die Hemmnisse jedoch, 
velche ihre Wirksamkeit beschränken, sind 
sier größer als anderswo. Zur vollen Wirk⸗ 
amkeit vermag die Tendenz zur Ausgleichung 
soweit nicht uͤberdies besondere Produktions⸗ 
der Absatzvorteile wie nachteile im Einzel⸗ 
alle von Einfluß sind — nur innerhalb gleich⸗ 
rtiger oder wenigstens nahe verwandter 
Anternehmungen zu gelangen und auch hier 
ur bezüglich der Höhe des einzelnen Ge— 
amtertrages, der sich zu dem Umfange des 
nzelnen Unternehmens überall ins Ver— 
säͤltnis setzen wird. Soweit der bloße Um— 
ang der Einzelunternehmungen eine Ver— 
chiedenheit der relativen Produktionskosten⸗ 
Feträge zur Folge hat, werden entweder die 
ünternehmungen besonders vorteilhaften 
Anfangs — mieist werden dies die größeren 
ein — einen überdurchschnittlichen Ertrag, 
ie Unternehmungen von besonders unvor⸗ 
eilhafter Betriebsgröße einen hinter dem 
nittleren Zzurückbleibenden Ertrag ersielen. 
gesamte Kapitalgewinn unter die beteiligten 
nternehmungen ebenfalls wieder sich nach 
Zeitdauer der Kapitalaufwendungen ver— 
ceilt, welche die Vollendung der einzelnen 
Produktionsstufen bedingt, erklärt sich eben— 
salls leicht aus dem Wesen der Privatwirt⸗ 
schaft. In der Verkehrswirtschaft erfolgt die 
Produktion nicht zur Deckung des Eigen— 
hedarfs, sondern unternehmungsweise, d. h 
behufs Erzielung von Gewinn durch vorteil⸗ 
haften Abfatz. Das kapitalistische Interesse 
haftet nicht an der Individualität des Kapi⸗ 
algutes, sondern lediglich an seinem allge⸗ 
neinen Vermögenswerte und an seinem Geld— 
ertrage. Mit den einzelnen Kapitalwerten 
vird dleicher Gewinn erstrebt, und ist es für 
dieses Streben gleichgiltig, ob der Umsatz der 
Kapitalsgüter in Produktion und Verkehr 
chneller oder langsamer erfolgt. Ein Pro⸗ 
zuktionsprozeß von längerer Dauer wird 
don den Umernehmern nur dann eingeleitet 
verden, wenn der Wert der abgesetzten Pro⸗ 
dukte die Summe der in der Produktion auf⸗ 
gewandten Kapital⸗ oder Vermögenswerte 
uͤm so viel überragt, daß aus der Differenz 
auf die Werteinheit des Kapitals die übliche 
Rente nach Verhältnis der Zeitdauer des 
Produktionsprozesses sich ergiebt, während 
hei kürzerer Dauer des Produktionsprozesses 
die Verwendung der vorhandenen Produk⸗ 
lionsmittel auch in einer geringere Wert— 
differenz in Aussicht stellenden Richtung vor⸗ 
Jenommen werden kann. Ob die Wertsteige⸗ 
rung anknüpft an das Wirken von selbstthä⸗ 
ligen Naturprozessen, wie beim Lagern des 
Weines behufs Qualitätsverbesserung, oder 
an eine längere Dauer eines Arbeitsprozesses 
bder aber an das erfolgreiche Abwarten 
günstigerer Gestaltungen im Verhältnis von 
Nachfrage und Angebot ist in dieser Hinsicht 
rrelevant. Nicht eine natürliche gleichmäßige 
Produktivität des Kapitals oder die Pro—⸗ 
Füftivität des Kapitals überhaupt ist die 
Ursache der Erscheinung, daß das Kapital 
iach Maßgabe der Zeitdauer eine gleich⸗ 
bleibende Rente erzielt, vielmehr veranlaßt 
das auf Seite der Unternehmer wirksame 
Selbstinteresse nur diejenigen Richtungen in 
der Produktion einzuschlagen, bei welchen 
die Bewertung der Erzeugnisse im Verkehr 
o hoch ist, daß die erzielbare Wertdifferenz 
m Verhältnis steht zu der Dauer des Pro⸗ 
duktionsprozesses und der Dauer der Kapital⸗ 
verwendung. 
Wenn ein wirtschaftliches Gut, wie meist 
geschieht, auf seinem Produktionswege von 
der ersten Stufe bis zur letzten verschie— 
dene Unternehmungen aufeinanderfolgend 
durchläuft, so vollzieht sich sogar, da jeder 
solgende Unternehmer im Preise der Pro— 
zukte der Vorstufe die bis dahin erwachsenen 
dohn⸗ und Rentenbeträge zur Auszahlung 
hringt, so daß ihr Betrag unter seinen Selbst⸗
	        

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Conrad, Johannes, et al. Statistik - Zwischenhandel. Verlag von Gustav Fischer, 1894.
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