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Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen (4. Band, [4. Abteilung])

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen (4. Band, [4. Abteilung])

Multivolume work

Persistent identifier:
1876995513
Title:
Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz
Type of content:
Inventar
Year of publication:
1891
Place of publication:
Düsseldorf
Hannover
Publisher of the original:
Druck und Verlag von L. Schwann
Identifier (digital):
1876995513
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-20 erschienen ab 1891
Editor:
Clemen, Paul
Commissioning body:
Provinzialverband der Rheinprovinz
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
196111996X
Title:
Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen
Sub title:
mit 14 Tafeln und 120 Abbildungen im Text
Scope:
VII, 265 Seiten, XIV Tafeln
DOI:
10.14463/KXP:196111996X
Year of publication:
1900
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher of the original:
Druck und Verlag von L. Schwann
Identifier (digital):
196111996X
Illustration:
Illustrationen, Karten
Signature of the source:
a 4412(4,1-4)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Contributor:
Renard, Edmund
Adapter:
Clemen, Paul
Commissioning body:
Provinzialverband der Rheinprovinz
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2026
Document type:
Volume
Collection:
Architecture
Arts
Homeland and regional geography

Section

Title:
ANTONI-GARTZEM.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz
  • Die Kunstdenkmäler des Kreises Euskirchen (4. Band, [4. Abteilung])
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Title page
  • VORBEMERKUNG.
  • EINLEITUNG.
  • LITTERATUR.
  • ABKÜRZUNGEN für die häufiger genannten Werke.
  • ANTONI-GARTZEM.
  • ANTWEILER.
  • BILLIG.
  • BODENHEIM.
  • BOLLHEIM.
  • DIRMERZHEIM.
  • DÜRSCHEVEN.
  • ELSIG.
  • ENZEN.
  • ERP.
  • ESCHWEILER.
  • EUENHEIM.
  • EUSKIRCHEN.
  • FIRMENICH.
  • FRAUENBERG.
  • FRIESHEIM.
  • GEHN.
  • GRACHT.
  • GROSS-VERNICH.
  • GYMNICH.
  • HEDDINGHOVEN.
  • HERRIG.
  • HOVEN.
  • IRNICH.
  • KALKAR.
  • KESSENICH.
  • KIERDORF.
  • KONRADSHEIM.
  • LANGENDORF.
  • LECHENICH.
  • LESSENICH.
  • LIBLAR.
  • LINZENICH.
  • LÖVENICH.
  • LOMMERSUM.
  • LÜSSEM.
  • MERZENICH.
  • METTERNICH.
  • MÜLHEIM.
  • NEMMENICH.
  • NIEDERBERG.
  • OBER-ELVENICH.
  • OBER-GARTZEM.
  • PINGSHEIM.
  • RHEDER.
  • RÖVENICH.
  • SATZVEY.
  • SCHAVEN.
  • SCHWERFEN.
  • SINZENICH.
  • ÜLPENICH.
  • VEYNAU.
  • WACHENDORF.
  • WEILER.
  • WEILERSWIST.
  • WEINGARTEN.
  • WICHTERICH.
  • WISSKIRCHEN.
  • ZIEVEL.
  • ZÜLPICH.
  • [Karte]
  • l. Ortsregister.
  • II. Sammlungen.
  • III. Abbildungen im Text.
  • IV. Tafeln.
  • Nachträge und Berichtigungen zum vierten Bande.
  • Gesamtregister zum vierten Bande.
  • Cover

Full text

  
ANTONI-GARTZEM. 
RÖMISCHE FUNDE UND ANLAGEN. In der Nähe des Klosters 
Antoni-Gartzem führt die Römerstrasse von Zülpich vorbei; Mauerwerk wurde zwischen 
Antoni-Gartzem und Ober-Gartzem, Dachziegel nördlich von Antoni-Gartzem ge- 
funden (B. J. LXVI, S.163). 
EHEMALIGES FRANZISKANER-, FRANZISKANESSEN- UND 
PRÄMONSTRATENSER-NONNEN-KLOSTER. SCHANNAT-BAERSCH, Eiflia 
UKITES1, 8.167: Ann h VEN. IE 8,165, 01 DIV 28, SCHORN, Eiflia 
sacra I, S. 606. — Nor, Antonigartzem „Euskirchener Volksblatt“ 1892, Nr. 25. — 
STEINHAUSEN, Gesch. von Enzen im „Euskirchener Wochenblatt 1863“. — Verwal- 
tungsbericht des Kr. Euskirchen 1898 S. 232. 
Handschriftl. Qu. Im Staatsarchiv zu Düsseldorf: 16 Urkunden von 1357 bis 
1789. — Litteralien und Akten. Vgl. ILGen, Rhein. Archiv, S. 77. 
Im J. 1352 stiftet Emmerich von Gertzen in der Nähe seiner Burg eine dem 
h. Antonius Eremita geweihte Kapelle mit einer Wohnung für drei Klausnerinnen, 
der in demselben Jahr von dem Kölner Weihbischof ein Ablass verliehen wird (Mit- 
teilungen aus dem Stadtarchiv von Köln VII, S.8); 1357 folgte ein weiterer Ablass 
und 1366 macht die Wittwe des Stifters weitere Schenkungen (ebendort VII, S. 42). 
Die Klausnerinnen verliessen bald wieder das Kloster, das erst 1474 durch Hubert 
von Gertzen neugegründet und mit Franziskanermönchen besetzt wurde. Die 1500 
eingeweihte Kirche ist noch erhalten. Im Anfang des 16. Jh. verliessen auch die 
Franziskanermönche das Kloster, zu dem ı520 Wierich von Gertzen nun Franzis- 
  
kaner-Nonnen ‚aus Mariaweiler berief. 
Das Kloster wurde angeblich 1642 und 1673 niedergebrannt; erst 1681 konnten 
die Nonnen in das mit Hülfe Arnolds von Wachtendonk, Herrn zu Gartzem, neu- 
gebaute Kloster wieder einziehen. Die noch erhaltenen Wohngebäude scheinen 
diesem Bau anzugehören. Das Kloster fand 1704 Aufnahme in den Prämonstratenser- 
orden, dessen Aufsicht das Kloster schon seit spätestens der Mitte des 17. Jh. unter- 
stand. Die umfangreichen Wirtschaftsgebäude entstanden im Laufe des 18. Jh. Bei 
dem Verkauf des Klosters im J. 1804 wurde es von dem Besitzer der Burg, Freiherrn 
von Syberg, erworben; im J. 1843 war es im Besitz der Herren Flören und Freiherrn 
von Negri; 1892 wurde Antonigartzem an Herrn Ehrenbürgermeister Schick in Enzen, 
den jetzigen Eigentümer, verkauft. 
Kloster, Kirche und Wirtschaftsgebäude umschliessen einen grossen rechteckigen 
Hof und haben eine Ausdehnung von etwa 5o m Breite und 80 m Länge. 
Der älteste Teil, die 1500 eingeweihte Kirche, nimmt die östliche Hälfte der 
Nordseite ein, es ist ein einschiffiger Bau von einer lichten Ausdehnung von etwa 
7x14 m; der dreiseitige Chorabschluss ist neuerdings durch ein Stallgebäude ver- 
drängt worden. Das Äussere zeigt einige glatte Strebepfeiler mit Hausteinabdeckungen, 
die unregelmässig auf einzelne Gurtbögen verteilt sind; die zum Teil noch erhaltenen 
alten Fenster sind schlanke, spitzbogige Fenster mit glatter Hausteinumrahmung; im 
Innern, das seit dem Anfang des Jahrhunderts als Scheune und Pferdestall gedient 
hat, sind nur noch die Gewölbeanfänger der fünf schmalen Joche zu erkennen. 
559 
  
Römische 
Anlagen 
Nonnen- 
kloster 
Geschichte 
Beschreibung 
Kirche 
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
   
  
     
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
 
	        

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Renard, Edmund, and Paul Clemen. Die Kunstdenkmäler Des Kreises Euskirchen. Druck und Verlag von L. Schwann, 1900.
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