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Analyse und Konstitutions-Ermittlung organischer Verbindungen (1. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Analyse und Konstitutions-Ermittlung organischer Verbindungen (1. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
1876995513
Title:
Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz
Year of publication:
1891
Place of publication:
Düsseldorf
Hannover
Identifier (digital):
1876995513
Write comment:
Inventar
Bände 1-20 erschienen ab 1891
Language:
German
Additional Notes:
Bände 1-20 erschienen ab 1891
Publisher of the original:
Druck und Verlag von L. Schwann
Editor:
Clemen, Paul
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Document type:
Multivolume work
Collection:
Architecture
Arts
Homeland and regional geography

Volume

Persistent identifier:
196122965X
Title:
Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Kreises Bonn
Sub title:
mit 29 Tafeln und 267 Abbildungen im Text
Scope:
VII, 403 Seiten, XXIX Tafeln
Year of publication:
1905
Place of publication:
Düsseldorf
Identifier (digital):
196122965X
Write comment:
Verzeichnis
Signature of the source:
a 4412(5,1-3)
Language:
German
Publisher of the original:
Druck und Verlag von L. Schwann
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek (TIB)
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2026
Document type:
Volume
Collection:
Architecture
Arts
Homeland and regional geography

Introduction

Title:
EINLEITUNG.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Introduction

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der organisch-chemischen Methodik
  • Analyse und Konstitutions-Ermittlung organischer Verbindungen (1. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Title page
  • SEINEM VEREHRTEN LEHRER UND FREUND HERRN PROF. Dr. JOSEF HERZIG IN WIEN ZUGEEIGNET VOM VERFASSER
  • Vorwort zur ersten Auflage.
  • Vorwort zur zweiten Auflage.
  • Vorwort zur dritten Auflage.
  • Vorwort zur vierten Auflage.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Abkürzungen.
  • Erster Teil Reinigungsmethoden für organische Substanzen und Kriterien der chemischen Reinheit - Elementaranalyse - Ermittlung der Molekulargröße
  • Erstes Kapitel. Vorbereitung der Substanz zur Analyse. Reinigungsmethoden für organische Substanzen.
  • Zweites Kapitel. Kriterien der chemischen Reinheit und Identitätsproben. Bestimmung der physikalischen Konstanten.
  • Drittes Kapitel. Elementaranalyse.
  • Unter "Elementaranalyse" der organischen Substanzen wird die quantitative Bestimmung der in Kohlenstoffverbindungen vorhandenen Elemente auf dem Weg der Oxydation mit überschüssigem Sauerstoff verstanden.
  • Erster Abschnitt. Elementaranalyse.
  • Zweiter Abschnitt. Bestimmung des Stickstoffs.
  • Dritter Abschnitt. Bestimmung der Halogene.
  • Vierter Abschnitt. Bestimmung des Schwefels S = 32.1.
  • Fünfter Abschnitt. Bestimmung der übrigen Elemente, die in organische Substanzen eingeführt werden können.
  • Sechster Abschnitt. Aschenbestimmung und Aufschließung organischer Substanzen auf nassem Weg.
  • Siebenter Abschnitt. Ermittlung der empirischen Formel.
  • Viertes Kapitel. Ermittlung der Molekulargröße.
  • Zweiter Teil Ermittlung der Stammsubstanz
  • Dritter Teil Qualitative und quantitative Bestimmung der wichtigsten Abbauprodukte
  • Vierter Teil Qualitative und quantitative Bestimmung der organischen Atomgruppen
  • Sachverzeichnis.
  • Cover

Full text

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Methode von Carius. 957 
der nebenstehend gezeichneten Form und Größe und mischt sie — falls Chlor 
oder Brom vorliegt — vermittels eines Platindrahtes innig mit einem Gemenge 
von 1 Teil wasserfreiem Natriumcarbonat mit 4—5 Teilen frisch ausgeglühtem 
Kalk!). Bei jodhaltigen Substanzen wird ausschließlich Natriumcarbonat be- 
nutzt, weil sich sonst schwer lösliches Calciumjodat bildet. Der vollkommen 
gefiillte Tiegel wird nun mit einem etwas größeren bedeckt und in der durch 
Fig. 196 veranschaulichten Weise verkehrt aufgesteilt?). Der Zwischenraum 
zwischen den beiden Tiegeln wird nun mit der Zersetzungsmasse ausgefüllt 
und zuerst mit einer kleinen Spitzflamme, dann stärker erhitzt. Die im oberen 
Teil der Masse befindliche Substanz beginnt erst dann sich zu zersetzen, wenn 
die Salzmasse nahezu glühend ist, und die sich entwickelnden Dümpfe sind ge- 
zwungen, im kleinen Tiegel abwürts und im ringfórmigen Zwischenraum auf- 
würts das glühende Alkalicarbonat zu durchstreichen. Die Zersetzung erfolgt 
sehr regelmäßig und ist in weniger als einer Stunde beendet. 
Man kann diese Methode auch zur Schwefelbestimmung verwenden, 
wenn man als oxydierendes Agens eine Mischung von 1 Teil Kaliumchlorat 
und 8 Teilen Natriumnitrat benutzt, indes sind dabei Explosionen vorge- 
kommen ?). 
3. Methode von Kopp*) und Klobukowski5). 
Diese Methode ist auf die Tatsache gegründet, daf) halogenhaltige Sub- 
stanzen bei der Verbrennung mit Eisenoxyd und metallischem Eisen in Eisen- 
halogenide übergehen, die durch nachheriges Kochen mit Sodalósung unter 
Bildung von Eisenoxydhydrat und Halogennatrium umgesetzt werden. — 
Sie wird nur mehr selten9) angewendet. 
4. Methode von Carius?). 
Diese wichtige Methode, die neben der Kalkmethode hauptsüchlich in 
Anwendung kommt, eignet sich namentlich zur Analyse flüssiger und leicht 
tlüchtiger Substanzen und bildet dadurch eine wertvolle Ergänzung der letzteren, 
die vor allem für die Untersuchung schwerer flüchtiger und fester Kórper 
geeignet ist. Die Methode hat, hauptsächlich schon durch ihren Autor, ver- 
schiedene Modifikationen erfahren. Am zweckmäßigsten verfährt man nach 
Küster®) folgendermaßen. 
Man verwendet zum Erhitzen der Substanz — die, bei Gegenwart von 
Silbernitrat, durch hochkonzentrierte Salpetersäure vollständig oxydiert 
werden soll, wobei ihr Halogen durch das Silber gebunden wird — Einschmelz- 
róhren aus Jenenser Glas?) von 50 cm Länge, 13 mm lichter Weite und 2 mm 
Wandstärke. Die Röhre wird mit überschüssigem Silbernitrat in ganzen 
Stücken — wovon etwa !/, g in den meisten Fällen genügen wird — und 20 bis 
30 Tropfen Salpetersäure vom spezifischen Gewicht 1.5 beschickt. Hierauf 
wird die Substanz (0.1—0.29) in einem einseitig geschlossenen Röhrchen 
1) Z. anal. 45, 571 (1906) empfiehlt Schiff, den Kalk ganz wegzulassen; siehe S. 255. 
?) Um dies zu ermóglichen, setzt man den kleinen Tiegel auf eine Eprouvette 
und stülpt den größeren darüber. Nunmehr läßt sich das Ganze leicht umkehren. 
5) Kolbe, Handw. Spl., 1. Aufl., S. 205. 1) B. 8, 769 (1875). 
5) B. 10, 290 (1877). °) Tollens und Wigand, A. 265, 330 (1891). 
7) A. 116, 1 (1860); 136, 129 (1865). — B. 3, 697 (1870). Linnemann, A. 
160, 205 (1871). — Volhard, A. 190, 37 (1878). — Kiister, A. 285, 340 (1895). — 
Walker und Henderson, Ch. News 71, 103 (1895). Über geeignete Schiefóofen hierzu: 
Küster, a. a. O. — Gatter mann und Weinlig, B. 27, 1944 (1894). — Volhard, A. 248, 
235 (1895). — Sudborough, Soc. Ind. 18, 16 (1899). 8) A. 285, 340 (1895). 
9) Weniger resistentes Glas gibt zu Verlusten Anlaß: Tollens, A. 159, 95 (1871). 
  
  
Meyer, Analyse. 4. Aufl. 17 
  
  
  
 
	        

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