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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung

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Bibliographic data

fullscreen: Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung

Monograph

Persistent identifier:
81797640X
Author:
Bohnenberger, Johann G. F.
Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung
Sub title:
vorzüglich mittels des Spiegelsextanten ; mit fünf Tafeln Abbildungen
Scope:
XX, 346 Seiten, 5 ungezählte Falttafeln
Year of publication:
1852
Place of publication:
Göttingen
Publisher of the original:
Vandenhöck und Ruprecht
Identifier (digital):
81797640X
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
Astr. 1045/1852
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Adapter:
Jahn, Gustav Adolph
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Astronomy

Chapter

Title:
Erster Theil.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
XI. Bestimmung der geographischen Länge eines Orts.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§. 155. Bestimmung der geocentrischen Breite.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • Title page
  • Vorrede zur ersten Auflage.
  • Vorrede zur zweiten Auflage.
  • Inhalt.
  • Erster Theil.
  • I. Allgemeine Darstellung der Methode, die geographische Lage eines Orts durch astronomische Beobachtungen zu bestimmen.
  • II. Instrumente zur Höhenmessung.
  • III. Der Hadley'sche Spiegelsextant.
  • IV. Anwendung des Spiegelsextanten zum Höhenmessen.
  • V. Astronomische Uhren.
  • VI. Zeit-Bestimmungen.
  • VII. Das Passageninstrument und seine Anwendung auf Zeitbestimmung.
  • VIII. Bestimmung der Polhöhe oder geographischen Breite eines Orts.
  • IX. Einige Methoden, die Zeit und die geographische Breite zugleich mittels des Spiegelsextanten zu bestimmen.
  • X. Bestimmung der Polhöhe durch das Passageninstrument.
  • XI. Bestimmung der geographischen Länge eines Orts.
  • §. 144. Allgemeine Bemerkungen.
  • §. 145. Bestimmung der Länge durch Mondfinsternisse.
  • §. 146. Beispiel.
  • §. 147. Bestimmung der Länge durch Jupiterstrabanten-Verfinsterungen.
  • §. 148. Beispiel.
  • §. 149. Bestimmung der Länge aus Sonnenfinsternissen.
  • §. 150. Vergrösserung eines Fernrohrs.
  • §. 151. Allgemeine Bemerkungen, die Sonnenfinsternisse betreffend.
  • §. 152. Reduction der Beobachtungen einer Sonnenfinsterniss auf den Mittelpunkt der Erde.
  • §. 153. [Reduction der Beobachtungen einer Sonnenfinsterniss auf den Mittelpunkt der Erde.]
  • §. 154. Berücksichtigung der Gestalt der Erde.
  • §. 155. Bestimmung der geocentrischen Breite.
  • §. 156. Bestimmung des Erdhalbmessers für den Beobachtungsort.
  • §. 157. Unterschied der beobachteten und geocentrischen Breite.
  • §. 158. Reihenausdruck für den Halbmesser der Erde.
  • §. 159. Bestimmung der Länge und Breite aus der geraden Aufsteigung und Abweichung.
  • §. 160. Berechnung der Länge und Höhe des Neunzigsten.
  • §. 161. Berechnung der Parallaxen.
  • §. 162. Abkürzung der Parallaxen-Formeln.
  • §. 163. Cagnoli's und Gerstner's Formeln.
  • §. 164. Parallaxen-Bestimmung ohne Berechnung des Nonagesimus.
  • §. 165. Berechnung der wahren Zusammenkunft des Mondes mit der Sonne aus dem scheinbaren Abstande ihrer Mittelpunkte.
  • §. 166. Einfluss kleiner Fehler der Rechnungs-Elemente auf die Zeit der Zusammenkunft.
  • §. 167. Allgemeine Bemerkungen, die Berechnung der Beobachtungen einer Sonnenfinsterniss betreffend.
  • §. 168. Bestimmung der Länge aus Bedeckungen der Fixsterne vom Monde.
  • §. 169. Reduction der Beobachtungen auf den Mittelpunkt der Erde.
  • §. 170. Berechnungs-Methode von Bessel.
  • §. 171. [Berechnungs-Methode von Bessel.]
  • §. 172. Beispiel.
  • §. 173. [Beispiel.]
  • §. 174. Beispiel.
  • §. 175. Bestimmung der Länge durch Abstände des Mondes von der Sonne und von Fixsternen.
  • §. 176. Distanzen des Mondes von der Sonne oder von einem Fixsterne zu messen.
  • §. 177. Bessel's Methode.
  • §. 178. [Bessel's Methode.]
  • §. 179. [Bessel's Methode.]
  • §. 180. [Bessel's Methode.]
  • §. 181. [Bessel's Methode.]
  • §. 182. [Bessel's Methode.]
  • §. 183. Zwei Beispiele.
  • §. 184. Berechnung nach Dunthorne's Methode.
  • §. 185. Allgemeine Bemerkungen, die Bessel'sche Methode betreffend.
  • §. 186. Littrow's Methode.
  • §. 187. Beispiel.
  • §. 188. Vermeidung von vier zu beobachtenden Höhen.
  • §. 189. Methode von Dunthorne.
  • §. 190. Bemerkungen über die Reductions-Elemente.
  • §. 191. Verbesserung wegen der abgeplatteten Gestalt der Erde.
  • §. 192. [Verbesserung wegen der abgeplatteten Gestalt der Erde.]
  • §. 193. Borda's Formel für die Verbesserung des wahren Abstandes.
  • §. 194. [Borda's Formel für die Verbesserung des wahren Abstandes.]
  • §. 195. [Borda's Formel für die Verbesserung des wahren Abstandes.]
  • §. 196. Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).
  • §. 197. [Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).]
  • §. 198. [Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).]
  • §. 199. [Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).]
  • §. 200. [Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).]
  • §. 201. [Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).]
  • §. 202. [Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).]
  • §. 203. Berechnungs-Beispiel.
  • §. 204. Resultate.
  • Bestimmung der Länge durch Pulversignale.
  • XII. Bestimmung des Azimuths eines irdischen Objects mit dem Spiegelsextanten.
  • Zweiter Theil.
  • I. Das Heliotrop.
  • II. Das Dipleidoskop.
  • III. Die patentirten Reflexions-Instrumente von Pistor und Martins.
  • IV. Bestimmung des Meridianunterschiedes zweier Orte durch Mondculminationen (Mondsterne).
  • V. Methode von Gauss, die Polhöhe aus dem Mittel mehrerer von der Culmination entfernten Zenithdistanzen eines Sterns zu finden.
  • VI. Methode, die Polhöhe aus einer beobachteten Höhe des Polarsterns zu finden.
  • VII. Anwendung der Methode von Gauss, die Zeit und die Polhöhe zugleich zu bestimmen, auf mehr als drei Beobachtungen.
  • VIII. Das Interpoliren.
  • IX. Methode der kleinsten Quadrate.
  • Hilfstafeln I. bis X.
  • Berichtigungen.
  • [Abbildungen]
  • Figure
  • Figure
  • Figure
  • Figure
  • Figure
  • Cover

Full text

172 
Beobachtung und der wahren geraden Aufsteigung der Sonne. Da 
die Zeitgleichung dem in Zeit verwandelten Unterschiede zAvischen der 
wahren und mittlern geraden Aufsteigung der Sonne gleich ist, so ist 
die gerade Aufsteigung jenes Punktes auch gleich der Summe der in 
Grade verwandelten mittlern Zeit und der mittlern geraden Aufsteigung 
der Sonne. Letztere ist der mittlern Länge der Sonne gleich, weil 
sowohl die Länge der Sonne, als auch ihre gerade Aufsteigung einen 
gemeinschaftlichen Anfangs- und Endpunkt (0°'Y') haben, und die 
mittlern Bewegungen immer der Zeit proportional gesetzt werden. 
Folglich ist die gerade Aufsteigung des Orts des Beobachters auf der 
Erde, welche gewöhnlich die gerade Auf Steigung des Mittagskreises oder 
die Mitte des Himmels (Ascensio recta medii coeli) heisst, für einen ge 
gebenen Augenblick gleich der Summe der in Grade verwandelten 
mittlern Zeit desselben und der mittlern Länge der Sonne , oder der in 
Grade verwandelten Sternzeit. 
§. 154. 
Berücksichtigung der Gestalt der Erde. 
Wäre die Erde eine vollkommene Kugel, so wäre der Winkel, 
welchen die aus ihrem Mittelpunkte an den Ort des Beobachters ge 
zogene gerade Linie mit der Ebene des Aequators macht, der Breite 
des Orts gleich (§. 1 .), weil in diesem Falle die Verticallinie mit je 
nem Halbmesser der Kugel zusammenfällt. Allein sowohl physikali 
schen Gründen, als auch wirklichen Messungen zufolge ist die Erde 
ein gegen die Pole zusammengedrücktes Sphäroid, das durch die Um 
drehung einer Ellipse um ihre kleinere Axe entsteht, wenn man an 
nimmt, die Erde sei anfänglich eine flüssige Kugel gewesen, deren 
Theile durch die Schwere unter sich zusammenhingen. Die Messun 
gen geben aber verschiedene Axenverhältnisse. Indessen kann man 
doch das elliptische Sphäroid als eine der wahren Gestalt der Erde 
nahe kommende Figur betrachten. Der Punkt, wo der Durchmesser 
des Aequators und die Erdaxe einander schneiden, heisst der Mittel 
punkt der Erde. 
§. 155. 
Bestimmung der geocentrischen Breite. 
Gedenkt man sich die Erde durch eine Ebene geschnitten, welche 
durch ihre beiden Pole geht, so ist der Schnitt eine Ellipse ALB 
(Fig. 31.), deren kleine halbe Axe CD der halben Erdaxe, und deren 
grosse halbe Axe AG dem Halbmesser des Aequators der Erde gleich 
ist. AMD ist also ein Quadrant eines Meridians, und eine an einen 
Punkt M desselben gezogene Tangente M T der Durchschnitt einer 
Ebene, welche die Oberfläche in dem Punkte M berührt, mit der
	        

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Leipziger Färber-Zeitung Jahrgang 1894
1 / 266
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