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Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung

Monograph

Persistent identifier:
81797640X
Author:
Bohnenberger, Johann G. F.
Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung
Sub title:
vorzüglich mittels des Spiegelsextanten ; mit fünf Tafeln Abbildungen
Scope:
XX, 346 Seiten, 5 ungezählte Falttafeln
Year of publication:
1852
Place of publication:
Göttingen
Publisher of the original:
Vandenhöck und Ruprecht
Identifier (digital):
81797640X
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
Astr. 1045/1852
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Adapter:
Jahn, Gustav Adolph
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Astronomy

Chapter

Title:
Erster Theil.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
XI. Bestimmung der geographischen Länge eines Orts.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§. 171. [Berechnungs-Methode von Bessel.]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Beiträge zur Cultur-Geschichte Mährens und Schlesiens
  • Geschichte der k. k. mähr.-schles. Gesellschaft zur Beförderung des Ackerbaues, der Natur- und Landeskunde (4. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort.
  • Einleitung.
  • Erste Periode der Geschichte der m. schl. Ackerbaugesellschaften.
  • Zweite Periode der Geschichte der Gesellschaft (1811-1850).
  • [Erster Abschnitt der zweiten Periode]
  • Unter den hier angedeuteten Verhältnissen kam die früher (S. 104) erwähnten Bereinigung der zwei Gesellschaften in Brünn und deren Organisirung zu Stande.
  • I. Die Einführung verbesserter Ackerwerkzeuge.
  • II. Die Kalender.
  • III. Der Schematismus.
  • IV. Der m. schl. Schafzüchter-Verein.
  • V. Der meteorologische Verein.
  • VI. Der pomologische Verein.
  • VII. Das Franzens-Museum.
  • IX. Andere Bestrebungen.
  • a) Zur hebung der Bienensucht.
  • b) Verhandlungen wegen Errichtung von Hagel- und Feuer - Assecuranz-Gesellschaften.
  • c) Verschiedenartiges.
  • d) Die Wirksamkeit und die Erfolge überhaupt.
  • Zweiter Abschnitt der zweiten Periode der Gesellschafts-Geschichte.
  • Dritte Periode der Gesellschafts-Geschichte. Vom Jahre 1850 bis jetzt.
  • Beilagen.
  • Biographien hervorragender Gesellschafts-Mitglieder.
  • Index.
  • Cover

Full text

I 
12 
theils mit Merg eln, theils mit alaunhaltigen Erden und kohligten Fosſilien, 
theils mit ausgelaugter Asche machen möchten , Materien , welche vorzüglich ge- 
ſchickt seien, Feuchtigkeit und luftförmige Stoffe an sich zu ziehen , chemische Zer- 
setzungen und Verbindungen zu bewirken und als Reizmittel auf die Vegetation 
zu wirken. Auf Grund 9jähriger Erfahrungen empfahl besonders warm Anton 
Graf Braida in Czekin (in den ökon. Neuigk. 1814 S. 264) der mähr. schles. 
Gesellschaft ihre Aufmerksamkeit auf diesen Gegenstand zu richten, da er kein 
Mittel kenne, die so lange ersehnte Verbreitung des Kleebaues allgemeiner zu 
machen ; denn nichts könne den Wunsch jedes Landmannes , Futter hinlänglich zu 
haben (der blos durch das so ofte Mißraihen des Klee's und der nachfolgenden 
Früchte immer nur Wunſch bleibe) zur Erfüllung bringen, als das Gelingen des 
Kleebaues, und nichts sichere dieses Gelingen des Klee's und der nachfolgenden 
Früchte ſo sehr als der Gyps. 
Die Sache fand Arklang, eifrige Behandlung und nicht geringe Anwendung. 
Man konnte nicht blos auf einen Hauptvorzug der Oekonomie von Oster- 
reich ob und unter der Ens, dann Steiermark, welche den Gypslagern der steir. 
Alpen und ihrer Ausläufer so nahe sind, auch den Gebrauch und Vortheil des 
Gypses am längsten kennen, hinweisen: „Vermehrter Futterkräuter-Ertrag durch 
Anwendung des Gypses, dadurch verbesserte und vermehrte Viehzucht, somit auch 
vermehrte Menge des Düngers, und nachhaltiger erhöhter Körner-Ertrag.“ Man 
konnte auch schon hervorheben, daß die südlichen Kreiſe von Böhmen, der znai- 
mer, iglauer und brünner Kreis (insbesondere die salm’ſchen Herrſchaften Raitz 
und Blansko) Gyps aus den reichen Lagern der steir. Alpenausläufer, der brünner 
Kreis zum Theile auch von Dirschel holen. Der Geſellſchafts-Direktor Graf 
Salm setzte (1818) einen Preis von 1000 fl. W. W., welchem die mähr. schl. 
Gesellschaft noch ihre größere, goldene Medaille beifügte, auf die Entdeckung eines 
ergiebigen Gypsbruches innerhalb Mähren und die Geſsellſchaft gab in ihrem Ka- 
lender für 1818 einen, von André verfaßten, kurzen Unterricht über den Gyps 
für Ungelehrte heraus (ökon. Neuigk. 1818 Nr. 7), forderte auch (eb. Nr. 91) 
Jedermann auf, diejenigen Gegenden anzuzeigen, wo sich in der Nähe Kalk oder 
auch Mergel, Torf-Lager oder Gründe befinden, weil sie alsdann Versuche zu 
veranlassen wünsche. Und ein Bewohner der Gypsgebirge Oesterreichs, der Besizer 
von Klafterbrunn in Osterreich, Anton Vacano, widmete der m. ſchl. Gesell- 
schaft (eb. N. 19, 22, 63) Vorschläge und Ansichten zur Hebung einiger Hinder- 
nisse, welche der Verbreitung des allgemeinen Gypsirens in Mähren noch im 
Wege stehen sollen, auch für Böhmen anwendbar (auch besonders gedruckt Prag 
1813), worüber die Gesellſchaft gegen hundert Mitglieder aufforderte, nach diesen 
Angaben comparative Versuche im Großen mit Genauigkeit anzustellen und die 
Erfolge anzuzeigen (eb. Nr. 63). Gypslager fanden sich in Mähren, wo er nur 
nesterweiſe vorkommt, nicht vor. Von den weiteren Bemühungen der Gesellschaft, 
den Gebrauch des Gypses zu verbreiten, werden wir später reden. 
Wir haben früher (S. 8, 25-26, 48 ff., 62, 64, 81, 82, 88—91, 95 
bis 97, 101, 109, 117, 134, 155) gesehen, daß die Regierung auf die Hebung 
der Rindviehzucht durch die Einführung und Verbreitung des Kleebaues, die
	        

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Elvert, Christian. Geschichte Der K. K. Mähr.-Schles. Gesellschaft Zur Beförderung Des Ackerbaues, Der Natur- Und Landeskunde. k. k. mähr.- schles. Gesellschaft, 1870.
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