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Céspedes - Deutsches Theater (4. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

Object: Céspedes - Deutsches Theater (4. Band)

Monograph

Persistent identifier:
81797640X
Author:
Bohnenberger, Johann G. F.
Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung
Sub title:
vorzüglich mittels des Spiegelsextanten ; mit fünf Tafeln Abbildungen
Scope:
XX, 346 Seiten, 5 ungezählte Falttafeln
Year of publication:
1852
Place of publication:
Göttingen
Publisher of the original:
Vandenhöck und Ruprecht
Identifier (digital):
81797640X
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
Astr. 1045/1852
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Adapter:
Jahn, Gustav Adolph
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Astronomy

Chapter

Title:
Erster Theil.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
XI. Bestimmung der geographischen Länge eines Orts.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§. 192. [Verbesserung wegen der abgeplatteten Gestalt der Erde.]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Brockhaus' Konversations-Lexikon
  • Céspedes - Deutsches Theater (4. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • C.
  • Céspedes - [Charolles]
  • Charon - [Cherbourg]
  • Cherbuliez - [Chimu]
  • China - [Chinesisches Heerwesen]
  • Chinesisches Kaninchen - [Choulant]
  • Chouquet - [Cigaretten]
  • Cigarettenpapier - [Clausen]
  • Clausen - [Colding]
  • Col d'Iseran - [Commissarius loci]
  • Commissoria lex - [Coppet]
  • Coppino - [Cota]
  • Cotta - [Crosters]
  • Crosts - [Cuzco]
  • Cuzzoni - [Czyhlarz]
  • D.
  • Verzeichnis der Abbildungen und Karten zum vierten Bande.
  • Cover
  • Spine

Full text

   
  
  
  
   
  
   
  
  
   
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
   
  
  
  
  
  
   
  
  
  
   
  
  
  
   
  
   
  
  
   
   
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
    
  
588 Cuzzoni — Cyangold 
taña), ‘grenzt im N. und O. an Bolivia und an 
Puno, im S. an Arequipa, im W. an Apurimac, 
Ayacucho und Junin, hat 404845 gkm und (1896) 
438646 E. Es zerfällt in den gebirgigen Teil (bis 
5310 m) im W. und den menſchenleeren Urwald im 
O, und NO. Hauptſtrôme ſind der Apurimac und 
der Urubamba mit thren zahlreichen Nebenflüſſen. — 
9) Hauptſtadt des Departamento C., 850 km im 
OSO. von Lima und in 3467 m Höhe, in einem 
reizenden, 45 km langen Hochthale, auf unebenem 
Terrain, gefund gelegen, durch Bahn mit Sicuani 
verbunden , ist Bischofsfik (ſeit 1537), hat ziemlich 
regelmäßige Straßen, etwa 30000 E., eine og. Uni: 
verſität (ſeit 1692), zahlreiche Kirchen, darunter die 
\höne Kathedrale von Santo Domingo, biſchöfl. 
Seminar, in dem außer Theologie auch Mathe- 
matik und Jurisprudenz gelehrt werden, mehrere | 
höhere Schulen, Bibliothek, Muſeum ſowie zwei 
Hoſpitäler. Zahlreich ſind die Denkmäler altperuan. 
Herrlichkeit: die Mauerreſte des Sonnentempels 
Curi-Cancha, in welchem ſich einſt ein Bild der Sonne 
aus maſſivem Golde befand; die Grundmauern des 
Tempels der Sonnenjungfrauen (Accla- Huaſi, für 
die Erziehung der Jnka-Prinzeſſinnen), auf denen jeßt 
das Kloſter Sta. Catalina ruht, beſonders aber die 
Ruinen des Jnkapalaſtes Colcampata am Fuße des 
Hügels von Sacſaïhuaman und dierieſigen Feſtungs- 
werke auf ſeinem Gipfel. Auch ſind in der Nähe 
Überreſte der Heerſtraßen erhalten. Haupterwerbs- 
zweig iſt der Landbau in der ſfruhtbaren Umgegend. 
Außerdem werden Goldſhmiedearbeiten, Woll: und 
Baumwollmanufaktur, Zu>erſiederei und Gerberei 
betrieben. Der Handel bringt Leder und Korduan, 
Zucker- und Poſamentierwaren zur Ausfuhr; die 
Malereien dex Einwohner ſind in Peru ge\häßt. — 
C. iſt der Sage nach 1021 oder 1050 von Manco- 
Capac begründet und war bis zur Zerſtörung durch 
Pizarro 1533 Hauptſtadt des Jnkareichs. 
Cuzzöoni, Francesca, ital. Sängerin, geb. 1700 
zu Parma, erwarb ſich, von Lanzi ausgebildet, durd) 
ihre herrliche bis zum dreigeſtrichenen C reichende 
Stimme den Namen der «goldenen Lyra» und ſang 
  
1722—26 unter Händel in London, wandte ſich, | 
gekränkt durch die Erfolge der Fauſtina Haſſe, nach | 
2 e ER ON ae: | 
Wien, kehrte darauf nach Jtalien zurü> und erſchien | 
1748 abermals auf dem Londoner Theater. Sie 
ſtarb 1770 in traurigen Verhältniſſen zu London. | 
Der Komponiſt und Klaviervirtuoſe BP. ©. San: | 
doni war ſeit 1726 Gatte der C. 
©. V., hinter der wiffenfchaftlihen Benennung | 
von Fiſchen Abkürzung für George Cuvier (\. d.) 
und Achille Valenciennes (f. D.). 
Spetambaras, Selte der Dichain (1. d.). 
wt. (Mehrzahl au Cwts.), engl. Abkürzung 
für Gentweigbt (f. Avoirdupois). 
‚ Cy, chem. Zeichen für Cyan, das man jedoch meiſt 
in der Form fchreibt, die ſeine Beſtandteile, Kohlen- 
ſtoff C und Stickſtoff N, erkennen läßt, alſo CN. 
Cyalith, \. Albolith. 
Cyamel1d, |. Eyanjäure. 
Cyäamus, |. Slohfrebje. 
| 
| 
| 
| 
| 
Blauſäure, UCN , deren Salze den Salzen der 
Chlorwaſſerſtoſſſäure ſehr ähnlich ſind in Vezug 
auf Kryſtallform, Löslichkeit u. . m. So ähnelt das 
| Chlorſilber ſehr dem Cyanſilber. Wenn die Cyan: 
gruppe als ſolche aus ihren Verbindungen aus- 
geſchieden wird, ſo vereinigen ſich zwei derſelben zu 
dem Molekül des gasförmigen C., CN—CN, ebenſo 
wie 2 Atome Chlor ein Molekül Chlorgas bilden, 
Freies C. oder Dicyan iſt ein farbloſes Gas 
von eigentümlichem Geruch, das ſi bei 25° unter 
Null zu einer klaren Flüſſigkeit verdichtet. Es ent: 
ſteht beim Glühen von Quecfſilbercyanid: Hg(CN), 
=Hg-+(CN),. Bei einer Temperatur von 34° 
unter Null erſtarrt es zu einer feſten Maſſe. Es 
brennt mit blauer, rot gefäumter (pfirfichblüten: 
roter) Flamme. - Waſſer abſorbiert das Afache, 
Alkohol das 23fache Volum an Cyangas. Die 
Löſungen zerſeßen ſih beim Stehen unter Dunkel: 
färbung und Ausſcheidung eines braunen Körpers, 
der Azulmſäure. Bei Gegenwart von Mineralſäuren 
entſteht unter Aufnahme von Waſſer Oxalſäure und 
Ammoniak, C, N, +4H,0=C,0,H, +2NH,. Esift 
daher als das Nitril der Oxalſäure zu betrachten. 
Jn den organiſchen Cyanverbindungen findet dur<h 
Einwirkung von Alkalien oder Säuren die gleiche 
Veränderung der Cyangruppe ſtatt, die dabei unter 
Abſpaltung von Ammoniak in die Carboxylgruppe, 
—CO00H, übergeht. Die entſtehenden Verbindungen 
ſind Carbonſäuren. Als Ausgangsmaterial zur 
Darſtellung aller Cyanverbindungen dient das gelbe 
Blutlaugenſalz und das Cyankalium. Von den 
Cyanverbindungen ſind folgende die wichtigſten: 
1) Cyanwaſſerſto ff, UCN (f. Blauſäure). 
2) Chlorcyan oder Cyandlorid, CNC], ent 
ſteht bei der Einwirkung von Chlor auf mäfjerige 
Blauſäure. Es iſt eine bei 15° bereits ſiedende, 
in Waſſer wenig lösliche jchwere Flüſſigkeit, deren 
Dämpfe einen ſtehenden zu Thränen reizenden 
Geruch beſißen und höchſt giftig wirken. Beim Auf 
bewahren polymeriſiert es ſh zu feſtem Chlor- 
cyan, Cyanuryl<hlorid oder Tricyan chlorid, 
C;N,Cl,. Bromcyan und Jodcyan ſind feſte, 
aber ebenfalls ſehr leiht flüchtige Verbindungen. 
Durch Ammoniak werden dieſelben in 
3) Gyanamid, CN-NH,, übergeführt, eine farb: 
loſe fryſtalliniſhe Verbindung, welche bei 40"ſ{<milzt, 
4) Cyanſäure (f. d.), CN -OH. 
5) Cyanmetalle (f. d.). 
6) Cyanide organiſcher Radikale, wie z.V. 
Methylcyanid oder Acetonitril (\. d.), fabt 
manals Nitrile (\. d.) zuſammen. (S. auch Ferrid- 
cyan, Ferrocyan, Jihodanwaſſerſtoſſſäure.) 
Cyanamid, f. Cyan. ö 
Cyanâte, die Salze der Cyanſäure (\. d.). 
Cyanäthin, |. Kyanmetbin. 
Eyanätholine, |. Cyanſäure. 
Cyäanbenzol, |. Benzonitril. 
EHyanchlorid, |. Syan. 
Cyane, Pflanzenart, f. Centaurea. 
Cyanéae insúlae, \. Gymplegaden. 
Cyanecüla, |. Blaufehlchen;C. suecica, 1. Tafel: 
Cyan, eine Verbindung von Kohlenftoff und | Mitteleuropäifche SingvögelH, Fig. 9, beim 
Stickſtoff. Die Cyangruppe, CN, in welcher der | Artikel Singvögel. 
dreimertige Stidjtoff mit drei Affinitäten an den 
Kohlenſtoff gebunden iſ, N=C—, exiſtiert nicht 
| 
| 
EHaneifen, j. Cijen. ER 
Cyäneiſenkalïium, gelbes, oder Kalium- 
für ſich, vermag aber eine große Zahl von Verbin- | eiſencyanür, |. Blutlaugenſalz (gelbes); votes 
dungen zu bilden. Jn denſelben verhält fih die | GC. oder Kaliumeijencyanid, |. Blutlaugen 
Cyangruppe ähnlich wie ein Halogenatom, 3. B. | 
Chlor. So giebt C. mit Waſſerſtoff eine Säure, die | 
Artikel, die man unter C vermißt, ſind unter K aufzuſuchen. 
falz (rotes). | : 
Cyangold, Goldcyanid, #. Goldcyanide. 
  
 
	        

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Céspedes - Deutsches Theater. F. A. Brockhaus, 1901.
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Leipziger Färber-Zeitung Jahrgang 1894
1 / 266
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