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Kteatos bis Lyttos (12. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Kteatos bis Lyttos (12. Band)

Monograph

Persistent identifier:
81797640X
Author:
Bohnenberger, Johann G. F.
Title:
Anleitung zur geographischen Ortsbestimmung
Sub title:
vorzüglich mittels des Spiegelsextanten ; mit fünf Tafeln Abbildungen
Scope:
XX, 346 Seiten, 5 ungezählte Falttafeln
Year of publication:
1852
Place of publication:
Göttingen
Publisher of the original:
Vandenhöck und Ruprecht
Identifier (digital):
81797640X
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
Astr. 1045/1852
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Adapter:
Jahn, Gustav Adolph
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Astronomy

Chapter

Title:
Erster Theil.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
XI. Bestimmung der geographischen Länge eines Orts.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§. 199. [Bestimmung der Länge zweier Orte durch tragbare Uhren (Chronometer).]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Universal-Lexikon oder vollständiges encyclopädisches Wörterbuch
  • Kteatos bis Lyttos (12. Band)
  • Cover
  • Title page
  • [K.]
  • Kteatos - [Kugel]
    Kteatos - [Kugel]
  • Kugel - abschnitte - [Kuren]
  • Kurenoi - Ataman, - [Kyzikos]
  • L.
  • Cover

Full text

   
Kubeltabaf 
einem Kammrad umgeben und wird durch 
daſſelbe immer herumgedreht. K, -tabak 
(Waarenk.), eine Art braſilianiſher Tabak, 
der zum Kauen gebraucht wird. K.-talg, 
weißer ruſſiſcher Talg, welher in Kiſten 
oder Kübeln verkauft wird. K.-trenſe 
(Sporer), eine Trenſe mit Ringen, die an 
jedem Ende des Zaumes befeſtigt wird. K. 
u. Seil einwerfen (Bergb.), den Bau 
eines Berggebäudes anfangen und fortſeßen z 
fo lange Kübel und Geil eingeworfen ſind, 
kann ein Gebäude nicht ins Freie fallen, 
K. und Seil fahren laſſen, ein Bergs 
gebäude niht mehr betreiben. K. zu 
Seil \chi>en, Berge und Erze mittelſt 
des Kübels aus dem Schachte fördern. 
Küben-lämmer (Landw. ), weibliche 
Lämmer, welche no< die Milchzähne haben, 
Kübler (Technol,) , f. unter Böttcher. 
Küche, 1) (Bauw.), dasjenige Gemach 
in einem Hauſe, welches zu Zubereitung der 
warmen Speiſen beſtimmt und eingerichtet 
iſt. Jede K muß feuerfeſt, hell und bes 
quem ſeinz Größe, innere Einrichtung und 
Ort der Anlage muß fich nah dem Haufe, 
der Familie und nah dem Unterſchiede der 
Stadt- und Landwirthſchaften rihten. Jn 
den Häuſern der Vornehmen legt man dîe 
K. în e‘nem Seitengebäude oder doch ent- 
fernt von den Wohnzimmern an, um nicht 
durch den Gerud mancher Speiſen, oder 
wohl gar dur< den Rauch beläſtiget zu 
werden, Wo dies möglich iſt, legt man 
die KR. in den Souterraing, oder bod) dem Pars 
terre an; nur wenn ein Haus für mehrere 
Familien beſtimmt iſt, wird in jedem Sto>s 
werk eine K. angelegt, und dann iſt vors 
züglih Rücdficht auf Feuerfeftigteit nöthig; 
unter den Fußboden ſolcher K.n müſſen die 
Balken zu mehrerer Feftigkeit durch Döbels 
hölzer verbunden werden. In gertingern 
Bürgerhäufern legt man die K. gerne in 
der Nähe der Wohnſtube an, um den Rauch 
des Stubenofens in die Küche leiten zu köns 
nen u. fo eine Eſſe zu erſparen. Sn Frank: 
rei< u. úberhaupt in füdlichern Länder iſt ges 
wdhnlih die K. zugleich das Wohnzimmer. 
Der Haupttheil der K. iſtder Küchenherd 
(fe Herd), welcher ganz frei ſteht oder an 
eine Wand angefegt ift, und über welchem 
die Rücheneffe angelegt tft, deren Mans 
tel höchftens 65. Fuß von dem Fußboden ents 
fernt fein darf. In der 8. find ferner bis- 
weilen ein Keffelofen (f. Ofen) angebracht, 
Regale zu Aufítellung der Kochgeſchirre, als 
Tellers, Schüſſel-, Topfbreter , ein 3x Fuß 
hoher Schrank (Küchenſchrank), in- 
wendig mit Regalen, deſſen Dee als Tiſch 
(Küchentiſch) gebrauht wird. Zu Abs 
führung der Unreinigkeiten muß in ber 
einen Seitenwand ein Gußftein angebracht 
werden, daher man die K. nicht gern an 
der Hauptfronte eines Hauſes anlegt. Ne- 
ben der. 8. fucht man eine Speifevorrathds 
“Küche 5 
kammer: (Küchengewölbe) anzulegen. 
Bei Landwirthſchaften iſt neben der K. 
auch häufig der Badofen angelegt, beffen 
Feuerlo< und Rauchabzug in die K. geht. 
Ein häufiger Fehler der K.n iſt, daß fie 
rauchen, d. h. der Nauch zieht nicht {nell 
durch die Eſſe ab, fondern verbreitet fi in 
der ganzen K., aud wohl in anfloßende 
Gemächer; dann kann die Schuld an der 
Eſſe liegen ( # Schornſtein ), oder daran, 
daß die Sonne duch ein Fenſter auf den 
Herd ſcheint 5 im erſtern Falle muß durch 
Aenderung der Eſſe, im zweiten ducd; einen 
Fenſterladen oder Vorhang abgeholfen werden. 
Verzieht fih der Rauh wenn die Küchenso 
thüre offen ſteht, fo ift dies die Andeutung, 
daß ein von unten kommender Luftzug nde 
thig iſt; dieſen bewirkt man durch eine 
ſtarke Röhre oder Goſſe, welche' in das 
Freie geht und ſi< unter der Eſſe öffnet; 
iſt vielleicht der Keller gerade unter dex 
K. , \o kann ein in demſelben angebrachtes 
und mit einem Gitter verſchloſſenes Loch 
gute Dienſte leiſtenz oder man fchneibet 
in den untern Theil der Küchenthüre eine 
Oeffnung, oder macht eine ſo genannte T ao 
fhe, die aus einem fhräg aufwärts ges 
henden Bret beſteht, welches mit 2 dreéie>iz 
gen Bretern an die Thüre befeſtigt wird. 
Sind in einer K. mehrere Feuerſtellen, o 
kann dem Rauchen oft nur dadurch abges 
holfen werden, daß man die Decke hoch 
macht, ſpigig wölbt , ober. fchräg nad ber 
Eſſe zu einzieht. Dies ift auch nöthig, 
wenn in der K. Fleiſh geräuchert werden 
ſoll, indem da, wo die Decke enger wird, 
ſtarke Balken, oder wegen der Feuersgefahre 
beſſer Eiſenſtangen, eingemauert wcrden, auf 
welche man die Spieſe mit dem zu räucherns 
den Fleiſhe hängt. 2) (Shifff.). Auf 
Schiffen iſt die K. gewöhnlid im Raume u. 
zur Sicherheit mit Kupferbleh ausgefchlas 
gen, und hat, wentgfiens auf. großen Schifs 
fen, einen gemauerten Schornſtein. 8) (Färe 
ber) , der gewöhnlich vertiefte Ort, wo das 
Teuer unter: dem Keſſel angemacht wird, 
4) (Forſtro.), auf einem Gehau, wo eben 
Holz gefällt wird, eine von Réißbündeln 
aufgeführte K., in: welcher die Holzhacker 
ihre Speifevorräthe aufbewahren, ſich etwas 
Eochen, bei gar zu {le<ten Wetter augen- 
blidlihen Schuß finden, und wo ſh dex 
Forfibeamte während ber Abfahrt des Hol: 
ze8 aufhält; 5) die Zubereitung warmer 
Speiſen; 6) dieſe Speiſen ſelbſt, fo: eine 
gute Küche führen. K., tragbare, fov. 
w. Kohmaſchine 2). (Feh.) 
Küche (Geogr.), Inſel in der Weichſel, 
îm Kreiſe Marienwerder, des preuß. Regies 
rungsbezirës Mtarienwerder, mit 31 Häus 
fern, neben welcher noch mehrere EFieine, 
zum Theil bebaute Inſeln liegen, - die ehes 
dem aile zuſammenhingen, und das" bes 
trächtlihe Küchenwerder ausmachtèn, 
weides 
   
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
   
  
  
  
   
  
  
  
   
  
  
   
	        

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Pierer, Heinrich August. Kteatos Bis Lyttos. Verlagshandlung von H. A. Pierer, 1835.
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