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Reformation des Himmels

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Reformation des Himmels

Monograph

Persistent identifier:
827379366
Author:
Bruno, Giordano
Title:
Reformation des Himmels
Sub title:
lo spaccio della bestia trionfante ; nebst einer Abbildung des Bruno-Denkmals in Rom, einem Facsimile seiner Handschrift, sowie zwei Sternbilderkarten
Scope:
XV, 375 Seiten
Year of publication:
1889
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Rauert & Rocco
Identifier (digital):
827379366
Illustration:
Illustrationen, Karten
Signature of the source:
Astr. 1265
Language:
German
Additional Notes:
Enthält vollständigen Nachdruck der Ausgabe Paris, 1584 unter dem Titel: Bruno, Giordano: Die Vertreibung der triumphierenden Bestie
Other Title:
Originaltitel: Lo Spaccio della bestia trionfante
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Translator:
Kuhlenbeck, Ludwig
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Astronomy

Chapter

Title:
II. Dialog.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Reformation des Himmels
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • Meinem verehrten Freunde dem Herrn Professor Dr. phil. HERMANN BRUNNHOFER dem Verfasser des Buches Giordano Bruno`s Weltanschaung und Verhängnis zugeeignet.
  • Inhalts - Verzeichnis.
  • Vorrede des Übersetzers.
  • Die Vertreibung der triumphierenden Bestie vorgeschlagen von Zeus, [...]
  • Erläuterungsschreiben des Nolaners an den hochedlen und vortrefflichen Ritter Herrn Philipp Sidney.
  • I. Dialog.
  • [I.]
  • II.
  • III.
  • II. Dialog.
  • I.
  • II.
  • [III.]
  • III. Dialog.
  • I.
  • II.
  • III.
  • Giordano Bruno, sein Leben und seine Weltanschaung.
  • Nachtrag zu den Erläuterungen.
  • Druckfehler - Berichtigungen.
  • [Abbildungen.]
  • Figure
  • Figure
  • Cover

Full text

151 
Geiste geschaut hat vom Streit des Reichtums, der 
Wollust, der Gesundheit und Tapferkeit. Denn kaum 
hatte Zeus den Herkules von dort entfernt, so trat 
plötzlich die Göttin des Reichtums *) vor ihn hin und 
sprach: „Mir gebührt dieser Platz, o Vater.“ — „Aus 
welchem Grunde“ erwiderte Zeus, und sie: „Wahrhaftig, 
ich vielmehr wundere mich, dass Du es solange auf 
schieben konntest, mir einen Platz zu verleihen, und 
gemeinsames Theater aller Hellenen und lassen hier jedes Gut zum "Wett 
streit um den ersten Preis auftreten, so werden wir bald zur Erkenntnis 
der Unterschiede der verschiedenen Güter gebracht werden. Denn zunächst 
wird der Reichtum vortreten und sagen: „Ich. Ihr panhellenischen Männer, 
verschaffe allen Menschen Schmuck und Bekleidung und Schuhzeug und 
sonstigen Bedarf, und bin gleichermassen brauchbar für Kranke und Gesunde, 
und in Friedenszeiten gewähre ich Genuss, in Kriegszeiten bin ich der 
Nerv der Thatkraft.“ Als die Panhellenen dies vernahmen, verlangten 
sie einstimmig, dass dem Reichtum der erste Preis erteilt werde. Aber 
ehe dies noch vom Herold verkündigt werden konnte, trat die Wollust 
auf die Bühne: 
„Welcher der Liebe verlangende Glut und kosende Wonne 
Eignet, die auch des Verständigsten Sinn zu verführen beredt ist“, 
und sprach, es sei gerecht, ihr den Preis zuzuerkennen; 
„Denn der Reichtum ist nicht bleibend. 
Sondern flüchtig weicht er, kurze Zeit nur weilend, 
Binnen Tagesfrist von dannen,“ 
und er wird von den Menschen nicht um seiner selbst willen, sondern 
nur deshalb geschätzt, weil er ihnen Genuss und Wollust ermöglicht. 
Da meinten die Panhellenen, durchaus dieser Recht geben zu 
sollen und riefen, man solle der Lust den Kranz verleihen. Allein als 
man im Begriff stand, dieser den Ehrenpreis zu überreichen, trat mit 
den sie begleitenden Genien die Gesundheit auf und belehrte die Leute, 
dass weder die Lust noch der Reichtum den Menschen frommt, wenn sie 
nicht zugegen ist, 
„denn was nützt wol der Reichtum einem kranken Mann! 
Mit wenigem traun und lieber von der Hand zum Mund 
Lebt" in der Hütt' ich ohne Schmerz und Pein, als dass 
Ich zwischen Schätzen krank läg im Palast!“ 
Als dies die Panhellenen hörten, begriffen sie, dass, wer bettlägerig 
und siech ist, für jeden Genuss unempfindlich ist, und meinten wiederum, 
die Gesundheit sei als Siegerin auszurufen. Doch auch die Gesundheit 
hatte nicht sobald gesiegt, als schon die. Mannestugend auftrat, umschart 
von Heroen und wackeren Männern, und also sprach: „Wenn ich nicht 
vorhanden bin, o hellenische Männer, so ist der Besitz aller dieser Güter 
eitel, Eure Feinde würden sich bald mit Überlegenheit brüsten, mehr 
davon zu haben.“ Als sie dies vernahmen, da erteilten die Hellenen den 
ersten Preis der Tugend, den zweiten der Gesundheit, den dritten der 
Lust, den letzten dem Reichtum. 
p Reichtum und Armut, rein äusserlich vom Besitz objektiver 
Güter und nicht, wie Zeus am Schluss dieser Episode es thut, innerlich 
von geistigem Besitz verstanden, sind freilich an und für sich keine 
Gegenstände der Ethik, welche es nur mit Tugenden und Lastern zu
	        

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kuhlenbeck, ludwig, and giordano bruno. Reformation Des Himmels. Rauert & Rocco, 1889.
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