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Reformation des Himmels

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Reformation des Himmels

Monograph

Persistent identifier:
827379366
Author:
Bruno, Giordano
Title:
Reformation des Himmels
Sub title:
lo spaccio della bestia trionfante ; nebst einer Abbildung des Bruno-Denkmals in Rom, einem Facsimile seiner Handschrift, sowie zwei Sternbilderkarten
Scope:
XV, 375 Seiten
Year of publication:
1889
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Rauert & Rocco
Identifier (digital):
827379366
Illustration:
Illustrationen, Karten
Signature of the source:
Astr. 1265
Language:
German
Additional Notes:
Enthält vollständigen Nachdruck der Ausgabe Paris, 1584 unter dem Titel: Bruno, Giordano: Die Vertreibung der triumphierenden Bestie
Other Title:
Originaltitel: Lo Spaccio della bestia trionfante
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Translator:
Kuhlenbeck, Ludwig
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Astronomy

Chapter

Title:
II. Dialog.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Ursprung und Ausbreitung der Angeln und Sachsen
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort
  • Nachschrift.
  • Inhalt
  • Kapitel I. Fibeln
  • Kapitel II Gürtelteile
  • Kapitel III Keramik
  • Kapitel IV Zur Ethnographie der Ingväonen
  • Kapitel V Fundverzeichnis
  • Kapitel VI Nachträge nach dem Tode des Verfassers hauptsächlich auf Grund seines hinterlassenen Materials zusammengestellt von Fr. Plettke Geestemünde
  • [Tafeln und Karten]
  • Tafel 1 - [Tafel 9]
  • Tafel 10 - [Tafel 19]
  • Tafel 20 - [Tafel 29]
  • Tafel 30 - [Tafel 39]
  • Tafel 40 - [Tafel 49]
  • Tafel 50 - [Tafel 55]
  • [Karten]
  • Cover

Full text

62 
stein und fehlen ganz im Gebiete der Angeln in Schleswi g. Hierbei ist aber 
zu erwähnen, daß das Gebiet in der Nähe der Stadt Stade sich viel mehr an das 
holsteinische Sachsengebiet anschlieBt. Auf dem Friedhof Perlber g sind kreuz- 
förmige Fibeln sehr häufig gefunden worden, und es herrscht dort eine Keramik vor, 
die der holsteinischen sehr ähnlich ist. 
Mit dem als sáchsisch erkannten archaeologischen Material muB es méglich sein, 
die Verbreitung des sächsischen Stammes in Nordwestdeutschland zu er- 
schließen. Auf dieser Grundlage haben schon früher A gah d?) und besonders Schuch- 
hardt?) das Sachsenproblem behandelt und sind auch zu der Annahme einer Eroberung 
des Chaukengebietes durch die Sachsen gekommen. Die Grenzlinie des Verbreitungs- 
gebietes sáchsischer Friedhófe erreicht bei Stolzenau an der Weser ihren südlichsten 
Punkt. Südlich der Porta Westfalica im nórdlichen Westfalen , etwa bis zum 
Südrande des Teutoburger Waldes, finden wir schon eine von der sächsischen Kultur 
stark abweichende Fundgruppe, deren Keramik wir mit dem Veltheimer Typ bezeich- 
neten. Die Tráger dieser Kultur sind nach Sehulz-Minden*) die Angrivarier. 
Zum Verständnis dieser Verhältnisse möchte ich kurz die historischen Nachrichten 
über dieses Gebiet wiederholen”). Die Angrivarier saßen ursprünglich zu beiden 
Seiten der Weser, im Norden etwa in der Gegend von Bremen von Chauken, ım 
Süden von den Ceruskern begrenzt. Von den letzteren waren sie durch einen 
Grenzwall?) (etwa in der Gegend des Steinhuder Meeres) geschieden. Zur 
Zeit des Tacitus (Germania, Kap. 33) besetzten die Angrivarier einen Teil 
des Bruktererlandes an der oberen Ems. Die Brukterer werden in das 
Lippegebiet verdrángt, wo spáter der Gau ,,Borahtra' an sie erinnert. An 
der Weser lebt der Name der Angrivarier in den spáteren E ngern weiter. 
Nach Much) sind die Angrivarier nicht in ihren alten Sitzen geblieben, sondern 
südwärts auf cheruskisches Gebiet an der Weser übergesiedelt. Die Cherusker 
sind ja bereits zur Zeit des T a c i t u s auf ein Gebiet nórdlich des Harzes beschränkt. Die 
Angrivarier sitzen demnach zu Beginn des 3. Jahrhunderts südlich der Weser- 
Pforteim nórdlichen Zipfel Westfalens und in dem südwestlich daranschlieBen- 
den Gebiet, der alten Heimat der Brukterer an der oberen E ms. Dies ist auch 
gleichzeitig das Verbreitungsgebiet des Veltheimer Typus. Der südliche Zipfel von 
Oldenburg, das Land ostlich der H as e, die alte Heimat der von den Chauken 
verdrángten Chasuarier, gehórt ebenfalls nicht zum sächsischen Kulturgebiet 
Die Friedhöfe Nellinghof im Amt Damme, Siedenbógen (Amt Vechta), 
Lüerte (Amt Wildeshausen) zeigen in ihrer Keramik starke Anklünge an den 
Veltheimer Typus. Erst óstlich der Hu nte istbei Sandhatten (Amt Oldenburg) 
eine typisch sáchsische Buckelurne gefunden worden. Auch im alten Angrivarier- 
gebiet der frührómischen Kaiserzeit finden sich auf den Friedhófen von typisch 
sächsischem Charakter vereinzelt Formen des Veltheimer Typus, die vielleicht auf sitzen- 
gebliebene Reste der Angrivarier schließen lassen. Nach Bremer?) zeigt die 
nordniedersáchsiche Mundart an der W es er abwürts bis Bre m en Berührungen mit 
dem Calenbergischen (B r e m en war im Mittelalter noch engrisch). Sáchsische Fried- 
hófe fehlen auch in dem Gebiete der Cherusker, dem Lande óstlich der Leine. 
Die Gräberfelder von Limmer”) bei Hannover, Al germissen, Kreis Hildes-- 
heim (Mus. Hannover), Meerdorf,Watenstedt, Querum in Braunschweig ¢°) 
)Agahd. Zeitschrift d, hist, Ver. für Niedersachsen 1907, S. 117 ff 
5)Schuchhardt, ebend. 1908, S. 103 ff., Práhistorische Zeitschrift I, S. 369. 
)Schulz-Minden, Mannus V, S. 49, 50. 
6) L Schmidt, a.a, O,, S. 156. 
56) T acitus, Ann, II, 19. 
in Hoops Reallexikon, S. 105. 
remer,a, a. O, S. 138. 
Schuchhardt hilt diesen Friedhof für sáchsisch, doch fehlen hier völlig sächsische Typen. 
/oges, Nachrichten über deutsche Altertumsfunde 1903, S. 4 ff, 
      
     
   
    
  
  
   
   
   
  
     
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
   
    
  
  
  
  
  
    
     
     
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Flügge, Carl. Grundriss Der Hygiene. Verlag von Veit & Comp., 1912.
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