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A - K (1. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: A - K (1. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
828675074
Author:
Nürnberger, Joseph Emil
Title:
Populäres astronomisches Hand-Wörterbuch, oder Versuch einer alphabetisch geordneten Erklärung der vornehmsten Begriffe und Kunstwörter der Astronomie, sammt Nachrichten von der Geschichte der astronomischen Entdeckungen und Erfindungen, biographischen und literarischen Notizen und einer kurzen Andeutung der Methoden und Werkzeuge
Sub title:
mit Ausschuß aller irgend entbehrlichen analytischen Formelsprache
Year of publication:
1846
Place of publication:
Kempten
Publisher of the original:
Dannheimer
Identifier (digital):
828675074
Language:
German
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
82867583X
Author:
Nürnberger, Joseph Emil
Title:
A - K
Scope:
X Seiten, 1 ungezähltes Blatt,1037 Seiten, 20 gefaltete Blätter
Year of publication:
1846
Place of publication:
Kempten
Publisher of the original:
Dannheimer
Identifier (digital):
82867583X
Illustration:
Illustrationen, Diagramme, Karten, Porträt
Signature of the source:
Astr. 6851(1)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Volume
Collection:
Astronomy

Section

Title:
E.
Write comment:
Zur weiteren Unterteilung werden die ersten von etwa jeder 20. Seite herangezogen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Section

Title:
[Ebbe und Fluth]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Populäres astronomisches Hand-Wörterbuch, oder Versuch einer alphabetisch geordneten Erklärung der vornehmsten Begriffe und Kunstwörter der Astronomie, sammt Nachrichten von der Geschichte der astronomischen Entdeckungen und Erfindungen, biographischen und literarischen Notizen und einer kurzen Andeutung der Methoden und Werkzeuge
  • A - K (1. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Den Gönnern und Freunden im Geiste der erhabensten Wissenschaft
  • Wie oft habt Ihr in heiteren Abendstunden, [...]
  • Vorwort.
  • Verzeichniß einiger übersehenen Corrigenda in diesem ersten Bande des astronomischen Wörterbuchs, [...]
  • A.
  • B.
  • C.
  • D.
  • E.
  • [Ebbe und Fluth]
  • [Excentrische - Emersion]
  • [Entfernung - Epaften]
  • [Ephemeriden - Erbare]
  • [Erde]
  • [Erdferne - Erdpole]
  • [Erdstriche - Excentrischer Kreis]
  • F.
  • G.
  • H.
  • J.
  • K.
  • Anhang zu diesem ersten Bande des Astronomischen Wörterbuchs, [...]
  • [Abbildungen und Karten]
  • Cover

Full text

Ebbe und Fluch 
247 
l-, gleichwie den 
oSphären der 
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d Streifen in der 
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meine Leser eine 
! Gegenstandes 
E. 
Ebbe und Fluth; Aestus maris, 
Accessus et Recessas, Fluxus et Re- 
fluxus maris; Les Marées , Flux et Reflux 
de la mer. Die regelmäßige Bewegung 
des Meeres, vermöge welcher die Gewäs 
ser desselben täglich 2 Mal am höchsten 
und 2 Mal am niedrigsten stehen. — Da 
dieses Phänomen schon wegen jener, we 
nigstens im Allgemeinen außerordentlichen 
Regelmäßigkeit seines Eintrittes, und sei 
ner unverkennbaren, in allen astrono 
mischen (denn phpsikalische Ein 
flüsse, namentlich Stürme, sind nur zu 
fällige, aber höchst sorgfältig zu tren 
nende, Modificationen) Einzelheiten des 
Vorganges streng nachzuweisenden Ab 
hängigkeit vom Laufe des Mondes und 
der Sonne, zu den merkwürdigsten der 
Natur gehört, und den palpabelsten Be 
weis für die in derselben herrschende große 
Grundkraft der G r a v i t a t i o n * abgibt; 
so muß ich in der Darstellung desselben 
besonders ausführlich seyn, und nehme 
für den ohnedieß höchst interessanten Ge 
genstand die ganze Aufmerksamkeit meiner 
Leser um so mehr in Anspruch, als, trotz 
des beständigen Bezuges oft Ein und 
dasselbe Princip die Eomplication der 
Erscheinungen doch sehr groß ist. 
Im Allgemeinen hat man zuerst zu 
merken, daß der lateinische und franzö 
sische Ausdruck Aestus maris, las Marées 
(ein die Ganzheit eben so umfassendes 
deutsches Wort gibt es nicht) die ganze 
Erscheinung bezeichnen, statt daß Fluth 
(Accessus maris; le Flux) nur das 
Steigen des Wassers, Ebbe (Reces- 
sus maris ; le Reflux) das darauf fol 
gende Sinken desselben ausdrücken. Wenn 
die Fluth ihren höchsten Stand erreicht 
hat, so ist es hohe oder volle Fluth, 
* Die unten , nachträglich folgende Theorie 
der Ebbe und Fluth von W he well, 
ändert nichts in dieser Hnuptnnsicht von 
dem Vorgänge; nur muß, was ich gleich 
von vorn herein nicht sorgfältig genug 
empfehlen knn», der astronomische 
Bezug desselben von allen andern unzähli 
ge» fremdartigen Einmischungen rein ge 
halten werden. 
hohes Wasser, Hochmeer ( haute vier; 
einen besondern latein ischen Aus 
druck dafür kenn' ich nicht); und sobald 
das Wasser zu fallen anfängt, * so tritt 
die Ebbe ein (so ebbet das Meer), 
welche anhält, bis das Wasser zu seinem 
tiessten Stande gekommen, die tiefste 
Ebbe, das niedrigste Wasser ( la 
hasse E') eingetreten ist; wonächst, wie 
ich auch sogleich anführe, unverzüglich ein 
neues Steigen des Wassers anhebt, der 
gestalt, daß der Vorgang in diesem Wech 
sel, mit kleineren Modificationen, über 
welche ich mich unten verbreiten werde, 
ununterbrochen, Tag für Tag, Jahr 
aus Jahr ein, fortdauert. 
Nach diesen vorläufigen Erklärungen 
versetzen wir uns nun an das Ufer eines 
Meeresnamentlich eines großen, 
freieren (denn in den kleineren, einge 
schlossenen Meeren findet die Erscheinung, 
aus unten folgenden Gründen, weniger 
oder kaum merklich Statt), z. B. der 
vielen meiner Leser nächsten Nordsee, 
und zwar sep eben der Augenblick der 
(vorn erklärten) höchsten Fluth; so 
bemerkt man eine ganz kurze Zeit (we 
nige Minuten) laug keine weitere Ver 
änderung des Standes des Wassers: das 
selbe erhält, oder scheint sich doch auf der 
erreichten Höhe zu erhalten. Allmälig 
aber läuft dasselbe westwärts ab und 
sein Stand sinkt: man sieht deutlich, wie 
es sich von flachen Uferstellen zurückzieht, 
und wie Gegenstände, welche es kurz 
vorher noch ganz überdeckte, hervorzu 
treten und sichtbar zu werden anfangen. 
Dieses erst langsame Fallen (Ebben) 
des Wassers wird bald schneller, und et- 
wann 3 Stunden nach dem höchsten Stande 
am schnellsten; hiernächst dauert das Fal 
len zwar noch fort, aber langsamer, bis 
nach überhaupt reichlichen 6 Stunden ei- 
* Der Seemann sagt, wenn sich das 
Meer dabei, sinkend, von ebenen Käste» 
nach und nach zurückzieht und sie auf 
eine Strecke trocken legt: >, e s mache 
Ebbe", und wenn cs sich dagegen neuer 
dings erhebt und wieder auf das Land 
tritt: »es mache Fluth,"
	        

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Nürnberger, Joseph Emil. A - K. Dannheimer, 1846.
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