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Geschichte der Himmelskunde (2. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der Himmelskunde (2. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
831953055
Author:
Mädler, Johann Heinrich
Title:
Geschichte der Himmelskunde von der ältesten bis auf die neueste Zeit
Year of publication:
1873
Place of publication:
Braunschweig
Publisher of the original:
Westermann
Identifier (digital):
831953055
Language:
German
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
831954388
Author:
Mädler, Johann Heinrich
Title:
Geschichte der Himmelskunde
Scope:
590 Seiten
Year of publication:
1873
Place of publication:
Braunschweig
Publisher of the original:
Westermann
Identifier (digital):
831954388
Signature of the source:
Astr. 5902(2)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Volume
Collection:
Astronomy

Section

Title:
DRITTER ABSCHNITT. DIE HIMMELSKUNDE IN NEUERER ZEIT.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Section

Title:
II. DIE HIMMELSKUNDE IM 19. JAHRHUNDERT.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Section

Title:
§ 188. DIE NEUESTEN ERMITTELUNGEN ÜBER DIE METEORITEN.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Complément des éléments d'algèbre
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • PERMIS D'IMPRIMER.
  • TABLE.
  • Des fonctions symétriques des racines des équations.
  • De la Résolution générale des équations.
  • Observations sur les expressions des racines des équations du troisième et du quatrième degré.
  • Des racines imaginaires en général.
  • De l'extraction des racines des quantités en partie commensurables et en partie incommensurables.
  • De l'abbaissement des équations.
  • De l'évanouissement des radicaux; de la manière de former une équation lorsqu'on a l'expression de sa racine.
  • De quelques transformations qui conduisent à la résolution des équations des quatre premiers degrés.
  • Du développement des puissances fractionnaires et négatives en séries.
  • De la sommation des séries dont le terme général est une fonction rationnelle et entière du nombre de leurs termes.
  • Des séries récurrentes.
  • Développement en séries des exponentielles et des logarithmes.
  • Du retour des suites.
  • Des fractions continues.
  • De quelques autres transformations des fractions.
  • Notions générales sur l'Analyse indéterminée.
  • Des Propriétés des nombres.
  • Cover

Full text

  
  
  
  
schiedene Substrate an. Es gibt nun noch dadurch quantitative Unterschiede 
im Bereiche der Wirkungsspezifität, daß wirkungsgleiche Fermentsysteme 
dieselben Substrate bei verschiedener Wasserstoffionenkonzentration optimal 
spalten. Das Apoferment spielt eine ganz besondere Rolle bei der Vermittlung der 
durch das Fermentsystem ausgelösten Reaktion, indem es einerseits das Ko- 
ferment bindet und anderseits das zu beeinflussende Substrat aufnimmt. An- 
schließend macht sich dann die in vielen Fällen charakterisierbare Wirkungs- 
gruppe des Kofermentes geltend. Sie löst die entsprechende spezifische Reaktion 
im Substrat aus. Koferment und Apoferment zusammen bilden das eigentliche 
Fermentsystem, genannt Holoferment. Man kann nun diese Benennung noch 
für einzelne Fermentsysteme spezialisieren und z. B. von Kodehydrase, 
.Apodehydrase und Holodehydrase sprechen. 
Der Umstand, daB es gelungen ist, mehrere Fermente in Kristallform 
zugewinnen — wir kommen auf diese noch zurück —, hat Veranlassung gegeben, 
zu prüfen, ob auch in diesen Fállen von zwei Anteilen gesprochen werden kann, 
die vereinigt das wirksame Ferment darstellen. Mit anderen Worten: haben wir 
bei jenen Fermenten, bei denen es bisher nicht geglückt ist, z. B. durch Dialyse, 
ein Koferment nachzuweisen, ein in sich einheitliches ,,Fermentmolekiil“ vor uns? ? 
Hier sei eingefügt, daß man mehrfach aktive Fermente dadurch inaktivieren konnte, 
daß man sie der Dialyse unterwarf. Es ergab sich, daß sowohl das Dialysat als auch 
der nicht dialysierbare Teil wirkungslos geworden waren. Erst nach Vereini- 
gung beider Anteile stellte sich die Aktivität wieder her. Derartige Befunde biideten 
den Ausgangspunkt aller Forschungen über die zusammengesetzte Natur von 
Fermenten. Wurde das Dialysat gekocht, dann behielt es seine Fáhigkeit, mit 
dem nicht dialysierbaren Anteil zusammen Fermentwirkungen zu vermitteln. 
Wurde jedoch der letztere auf höhere Temperatur erwärmt, dann war die Möglich- 
keit, durch Vereinigung der beiden genannten Anteile wieder aktives Ferment zu 
gewinnen, endgültig ausgeschaltet. Nun kennen wir, wie oben erwähnt, Fermente, 
die allem Anschein nach einheitlich sind. Hierzu sei bemerkt, daß die gewonne- 
nen Kristalle in allen Fällen aus Eiweiß bestehen. Ist nun eine 
besondere Wirkgruppe in dieses eingebaut, oder haben wir den Fall vor uns, 
daB Protein als solches in seiner Gesamtheit das Ferment darstellt? Man kann 
die Frage auch, wie folgt, stellen: sind die kristallisierten Fermente Proteine 
oder Proteide? Zur Zeit läßt sie sich nicht eindeutig beantworten. Es spricht 
jedoch sehr vieles dafür, daB wir auch bei dieser Gruppe von Fermenten Ko- 
ferment und Apoferment — wenigstens in Hinsicht auf die Funktion — vor 
uns haben. Die Wirkgruppe, die gewissermaDen das Koferment vertritt, wird 
auch hier die Art der Fermentwirkung bestimmen, und ebenso wird der übrige 
EiweiBanteil maBgebend fiir die mehr oder weniger ausgesprochene Substrat- 
spezifitit sein. Von den Fermentsystemen, die uns unmittelbar interessieren, 
sind es jene eiweiBspaltenden Fermente, die in den Verdauungssáften vorhanden 
sind, die in áuDerlich einheitlichen EiweiBkristallen gewonnen werden konnten. 
Sie weisen insofern keine streng spezifische Einstellung auf ein bestimmtes Substrat 
auf, als sie zwar nur Proteine verándern, jedoch recht verschieden zusammen- 
gesetzte angreifen. Biologisch betrachtet, bedeutet das eine Anpassung an die 
gegebenen Verhältnisse. Es handelt sich bei der Verdauung darum, möglichst 
alle mit der Nahrung zugeführten Eiweißstoffe zu hydrolysieren. Eine streng 
1 Die,,Fermentkristalle‘‘ geben an sich keine Gewähr für die Einheitlichkeit. Die Erfahrung 
hat gezeigt, daB Eiweifkristalle, ohne daB das an ihrer Form bemerkbar wird, Fremdstoffe 
adsorbiert enthalten kónnen. Das gilt auch für kristallisierte Fermente. 
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
  
   
  
  
  
  
  
  
  
  
    
  
   
  
    
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Abderhalden, Emil, et al. Lehrbuch Der Physiologischen Chemie. Urban & Schwarzenberg, 1941.
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