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Geschichte der Himmelskunde (2. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geschichte der Himmelskunde (2. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
831953055
Author:
Mädler, Johann Heinrich
Title:
Geschichte der Himmelskunde von der ältesten bis auf die neueste Zeit
Year of publication:
1873
Place of publication:
Braunschweig
Publisher of the original:
Westermann
Identifier (digital):
831953055
Language:
German
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
831954388
Author:
Mädler, Johann Heinrich
Title:
Geschichte der Himmelskunde
Scope:
590 Seiten
Year of publication:
1873
Place of publication:
Braunschweig
Publisher of the original:
Westermann
Identifier (digital):
831954388
Signature of the source:
Astr. 5902(2)
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Volume
Collection:
Astronomy

Section

Title:
DRITTER ABSCHNITT. DIE HIMMELSKUNDE IN NEUERER ZEIT.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Section

Title:
II. DIE HIMMELSKUNDE IM 19. JAHRHUNDERT.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Section

Title:
§ 148. Mit Recht können die Entdeckung der Ceres und die in den nächsten 6 1/4 Jahren ihr folgenden ähnlichen Entdeckungen [...]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Geschichte der Himmelskunde von der ältesten bis auf die neueste Zeit
  • Geschichte der Himmelskunde (2. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Title page
  • DRITTER ABSCHNITT. DIE HIMMELSKUNDE IN NEUERER ZEIT.
  • I. HERSCHEL'S UND SEINER ZEITGENOSSEN WIRKSAMKEIT BIS ZUM SCHLUSSE DES 18. JAHRHUNDERTS.
  • II. DIE HIMMELSKUNDE IM 19. JAHRHUNDERT.
  • § 147. So war der Donnerstag herbeigekommen, [...]
  • § 148. Mit Recht können die Entdeckung der Ceres und die in den nächsten 6 1/4 Jahren ihr folgenden ähnlichen Entdeckungen [...]
  • § 149. Über Herschel's vielseitige Thätigkeit ist bereits im vorigen Abschnitt berichtet. [...]
  • § 150. Eintretend in das zweite Decennium, [...]
  • § 151. Bessel hatte nun die bereits in Lilienthal begonnene Arbeit, [...]
  • § 152. Diese Mittel sollten in einem Institut gefunden werden, [...]
  • § 153. Auf Seeberg waren inzwischen Veränderungen vorgegangen. [...]
  • § 154. Wenden wir uns zum Planetensystem, [...]
  • § 155. Die früher so wenig gekannte und noch weniger beachtete Welt der Doppelsterne [...]
  • § 156. Vergebens hatten Brinkley, Calandrelli und Piazzi alles aufgeboten, [...]
  • § 157. Seine Gradmessung haben wir noch nicht erwähnt. [...]
  • § 158. Encke, der im October 1825 das Directorat der Berliner Sternwarte antrat, [...]
  • § 159. Argelander, der in Helsingfors die wichtigen Aboer Beobachtungen reducirt und veröffentlicht hatte, [...]
  • § 160. Den Sternfarben war früher fast gar keine Beachtung zu Theil geworden, [...]
  • § 161. Gehen wir zu erfreulicheren Gegenständen über. [...]
  • § 162. Wir haben bereits eines verwandten, obgleich in anderer Weise wirkenden Geistes erwähnt, [...]
  • § 163. Maskelyne, in den 47 Jahren seines Directorats bis an sein Lebensende thätig, [...]
  • § 164. Noch während seines Directorats ward in Paris eine der wichtigsten Arbeiten beendet, [...]
  • § 165. Wenn wir aus der westlichen Halbkugel bisher nur wenige und sehr vereinzelt stehende Beiträge zur Himmelsforschung verzeichnen konnten, [...]
  • § 166. Wenden wir uns nach Afrika, [...]
  • § 167. Fast vier Decennien waren verflossen, seit Olbers die Vesta entdeckt hatte, [...]
  • § 168. Zu den seltensten Erscheinungen für eine bestimmte Erdgegend gehören totale Sonnenfinsternisse. [...]
  • § 169. Mondfinsternisse sind früher, da sie keine scharfen Zeitmomente gewähren können, [...]
  • § 170. Auch die Sonnenflecke, obgleich schon im Anfänge des 17. Jahrhunderts entdeckt, [...]
  • § 171. Mehrfach haben wir bereits des Sohnes und Nachfolgers W. Herschels gedacht; [...]
  • § 172. Die Expedition nach Feldhausen, deren Resultate wir im vorigen Paragraph dargestellt, [...]
  • § 173. Die Erdgestalt, die sowohl an und für sich als auch für viele astronomische Fragen so wichtig ist, [...]
  • § 174. Seit Kepler waren die Fixsterne in Beziehung auf ihre allgemeine Weltstellung [...]
  • § 175. Wenn deshalb Kant den Sirius, [...]
  • § 176. Bald nach Veröffentlichung meiner zweiten Schrift versuchte Brorsen in Senftenberg, [...]
  • § 177. Die § 163 erwähnten Untersuchungen Leverrier's hatten einen generellen Charakter, [...]
  • § 178. DIE ASTRONOMISCHE PHOTOGRAPHIE.
  • § 179. Der Photographie ist die Photometrie nahe verwandt, [...]
  • § 180. DIE SPECTRAL-ANALYSE.
  • § 181. VERÄNDERLICHE STERNE.
  • § 182. DIE NEUESTEN FORSCHUNGEN ÜBER DEN MONDLAUF.
  • § 183. DIE NEUEREN FORSCHUNGEN ÜBER DIE ABERRATION DES LICHTES.
  • § 184. DIE VERÄNDERUNG DES MONDKRATERS LINNÉ.
  • § 185. DAS ZODIAKALLICHT UND DIE SMYTH'SCHE TENERIFFA - EXPEDITION.
  • § 186. ASTRONOMISCHE CONTROVERSEN NEUERER ZEIT.
  • § 187. DAS PROBLEM DER SEELÄNGE.
  • § 188. DIE NEUESTEN ERMITTELUNGEN ÜBER DIE METEORITEN.
  • VIERTER ABSCHNITT. ABRISS EINER GESCHICHTE DER OPTIK, INSBESONDERE IN BEZIEHUNG AUF ASTRONOMIE.
  • FÜNFTER ABSCHNITT. ERGÄNZUNGEN UND BESONDERE NACHTRÄGE.
  • SECHSTER ABSCHNITT. BIOGRAPHISCHE UND LITERARISCHE NOTIZEN.
  • NAMEN-REGISTER ZUM ZWEITEN BANDE.
  • SACH-REGISTER ZUM ZWEITEN BANDE.
  • Cover

Full text

50 
GESCHICHTE DER HIMMELSKUNDE. 
§ 148. 
Mit Recht können die Entdeckung der Ceres und die in den 
nächsten 6V 4 Jahren ihr folgenden ähnlichen Entdeckungen als 
welthistorische Ereignisse bezeichnet werden. Auch ohne den Um 
stand, dass der Beginn derselben mit dem Anfänge des Jahr 
hunderts genau zusammenfiel, würde durch sie eine neue Epoche 
in der Himmelskunde bezeichnet werden. Denn wie jede grosse 
Entdeckung oder Erfindung hat auch diese die Wissenschaft ge 
fördert; nicht allein durch das, was sie uns unmittelbar darbot, 
sondern mehr noch durch das, was sie veranlasste. Wir besassen 
bis dahin in der That keine praktisch anwendbare Anweisung zur 
Berechnung sämmtlicher Elemente einer noch ganz unbekannten 
Planetenbahn aus Beobachtungen, und es hatte sich auch noch 
keine Veranlassung zu einer solchen dargeboten. Für die alten 
Planeten hatte man lange Reihen von Oppositionen, aus denen 
sich ohne alle Theorie die synodische, und aus dieser die perio 
dische Umlaufszeit ergab. Durch diese erhielt man nach dem 
Kepler’sehen Gesetz die halbe grosse Axe und damit eine sichere 
Grundlage, um aus den Beobachtungen auch die übrigen Elemente 
abzuleiten; eine Arbeit, die schon im 17. Jahrhundert so weit 
gefördert war, dass man nur noch diejenigen Verbesserungen 
anzubringen hatte, welche durch die neuern Beobachtungen so 
wohl ermöglicht als gefordert wurden: Verbesserungen, die man 
successiv vornahm, nicht wie wir jetzt unter Anwendung der 
neueren Methoden' zu thun pflegen, alle auf einmal. Die Arbeit 
drängte nicht, man konnte ruhig die günstigen Gelegenheiten ab- 
warten, und die höhere Analysis kam dabei nicht in erster Linie 
in Gebrauch. 
Wenig wurde in diesem Verhältniss durch die Entdeckung 
des Uranus geändert. Die grosse Langsamkeit der heliocentrischen 
wie der geocentrischen Bewegung, und seine leichtere Erkennbar 
keit, sicherte vor dem Verlorengehen; überdies machte die nahezu 
kreisförmige Bahn und sehr geringe Neigung hier alles so leicht, 
dass seine planetarische Natur bald erkannt und die Bahnelemente 
bestimmt waren, ohne dass die Nothwendigkeit vorlag, neue theo 
retische Wege einzuschlagen. 
Man hatte gleichwohl nicht unterlassen, eine allgemeine Lö 
sung des Problems durch die Hülfsmittel der höheren Analysis zu 
suchen. Aber indem man eine völlig directe und für alle Fälle
	        

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Mädler, Johann Heinrich. Geschichte Der Himmelskunde. Westermann, 1873.
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