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Die Literatur der Römer bis zur Karolingerzeit

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Bibliographic data

fullscreen: Die Literatur der Römer bis zur Karolingerzeit

Monograph

Persistent identifier:
842152784
Title:
Quatrième Congrès International de Photogrammétrie
Sub title:
tenu à Paris du 26 Novembre au 1er Décembre 1934 ; procès-verbaux des séances des commissions
Scope:
IV, 396 Seiten
Type of content:
Konferenzschrift
DOI:
10.14463/GBV:842152784
Year of publication:
1936
Place of publication:
Paris
Publisher of the original:
Section Laussedat de la Société française de Photographie et de Cinématographie
Identifier (digital):
842152784
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
RA 5295(4)
Language:
French
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Editor:
Roussilhe, Henri
Corporations:
International Society for Photogrammetry
Author:
International Congress of Photogrammetry, 4; 1934; Paris
Adapter:
International Society for Photogrammetry
Founder of work:
International Society for Photogrammetry
Other corporate:
International Society for Photogrammetry
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
COMMISSION 3 [(Exploitation topographique des photographies aériennes)]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Deuxième séance (29 novembre 1934)
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
L'EMPLOI DE LA PHOTOGRAMMETRIE AERIENNE POUR LA REDACTION DES PLANS DU CADASTRE ITALIEN. [M. TUCCI]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handbuch der Literaturwissenschaft
  • Die Literatur der Römer bis zur Karolingerzeit
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Zu Tafel I:
  • [... Zur Einführung]
  • DAS ENTSTEHEN EINER RÖMISCHEN NATIONALLITERATUR
  • [...] DIE RÖMISCHE LITERATUR UNTER GRIECHISCHEM EINFLUSS
  • [...] KAISERZEIT - DIE PROVINZEN - DAS CHRISTENTUM
  • Man mag die Darstellung des Tacitus als übelwollend bezeichnen, [...]
  • PUBLIUS OVIDIUS NASO (43 v. Chr. - 17 (?) n. Chr.)
  • TITUS LIVIUS (59 v. Chr. - 17 n. Chr.)
  • ANDERE SCHRIFTSTELLER VOR SENECA.
  • SCHRIFTSTELLER UM SENECA
  • A. HELLENISTISCHE UND ARCHAISTISCHE STRÖMUNGEN IM 2. JAHRHUNDERT N. CHR.
  • B. DIE LITERATUR BIS ZUR MEROWINGERZEIT.
  • DIE LATEINISCHE LITERATUR IM ZEITALTER DER MEROWINGER.
  • DER HOF KARLS DES GROSSEN
  • Berichtigungen:
  • NACHWORT
  • REGISTER
  • INHALTSÜBERSICHT
  • Title page
  • Title page
  • Cover

Full text

DIE JURISTEN 367 
  
diesen Schriften, deren Verfasser zum großen Teile in dem nicht romanisierten Osten des Weltreichs ihre 
Heimat haben. 
Literatur: Texte: Iurisprudentiae anteiustinianae quae supersunt post Ph. E. Huschke edd. E. 
Seckel et B. Kuebler 1908—1927 (Teubner). — Gai institutionum comm. IV ed. E. Seckel et B. 
Kuebler® 1928 (Teubner). — W. Rechnitz, Studien zu Salvius Iulianus, Weimar 1925. — Ch. Apple- 
ton, Les interpolations dans Gaius. Rev. hist. VIII 1929, 197—241. — B. Kübler, R. E. VII 489—508 
(Gaius). — I. Pfaff, R. E. IA 2023—2026 (Salvius Iulianus). 
B. DIE LITERATUR BIS ZUR MEROWINGERZEIT. 
Wenngleich erst unter Konstantin d. Gr. Byzanz zur neuen Hauptstadt des römischen 
Kaisertums erhoben wurde (330), so hatte sich doch schon geraume Zeit vorher der Schwer- 
punkt des Reiches nach Osten verschoben. Kleinasien und Nordafrika eröffneten Quellen 
neuen Wohlstandes und schufen damit die Vorbedingungen zu kulturellem Leben. Roms 
Ansehen sank mehr und mehr. Die führenden Geister des lateinischen Schrifttums fanden 
es nicht mehr für nötig, ihre Wohnsitze nach der Reichshauptstadt zu verlegen. Auch die 
Kaiser residierten späterhin meistens in Konstantinopel, wozu sie vornehmlich die Sorge für 
die Sicherung der bedrohten östlichen Reichsgrenzen veranlaßte. Das mächtig emporstrebende 
Christentum begründete eine neue Literatur, die nicht mehr römisch, sondern christlich orientiert 
war. Diese und andere Ursachen führten einen verhältnismäßig rasch fortschreitenden Nieder- 
gang des nationalen Schrifttums herbei. Wo sich Christentum und Heidentum literarisch 
gegenübertraten, da entbrannte anfangs grimme Fehde. Aber allmählich fand ein Ausgleich 
statt. Zunächst sind es künstlerische Werte sprachlich-stilistischer Natur, daneben die metri- 
schen Formen, die das Christentum vom Heidentum übernimmt, später finden aber auch manche 
geistige Errungenschaften antiker Herkunft Verwertung. 
In gebundener und ungebundener Rede war das zweite nachchristliche Jahrhundert, 
wie wir sahen, eine Epoche umformender Bestrebungen: Archaismus und antikes Rokoko 
versuchten eine Verjüngung der Römerliteratur. Aber diese kurzlebigen Strömungen erwiesen 
sich als Kriterien der Greisenhaftigkeit des römischen Schrifttums. Etwa mit Sueton endigte 
die eigentliche Nachklassik. Bald nachher trat eine geradezu unerhörte Verödung des litera- 
rischen Schaffens ein, als in der Mitte des 3. Jahrhunderts der Fortbestand des Reiches, das 
durch die Sonderbestrebungen der Ost- und Weststaaten aufs schwerste erschüttert war, in 
Frage kam. Die tatkräftigen Bemühungen Aurelians (270—275) zur Abwehr der Zersetzungs- 
erscheinungen hatten eine gewisse, wenngleich beschränkte, günstige Rückwirkung auf die 
schriftstellerische Produktion. Vollends mit neuer Hoffnung erfüllte der literaturfreundliche 
Kaiser Iulian (361—-363) alle ehrlichen Anhänger des Römertums: der starke Impuls, den er 
zur Erneuerung der Alten Welt gab, wirkte in den Symmachi nach und förderte die Ent- 
stehung der letzten größeren Literaturschöpfung antiken Geistes, Ammians Römergeschichte. 
Darüber hinaus bewahrten nur noch die schriftstellernden Rechtsgelehrten und Sprachforscher 
(Grammatiker) der alten Kultur die Treue; insonderheit waren es die vornehmen Kreise der 
römischen Gesellschaft, zumal des senatorischen Adels, wo die dem Untergang geweihte Tra- 
dition noch bis ans Ende eine Stütze fand. 
Die nichtchristliche Literatur erfährt in den letzten Jahrhunderten ihres Bestandes eine 
besondere Gestaltung nach der Eigenart der Provinzialen, namentlich der Gallier und Afrikaner; 
auch das Volkslatein dringt mit zunehmender Intensität in das Schrifttum ein. Wie in Afrika 
das neuerblühte Karthago, so bilden sich in Gallien Lugdunum, Burdigala, Massilia, Tolosa 
  
  
 
	        

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Walzel, Oskar, et al. Die Literatur Der Römer Bis Zur Karolingerzeit. Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion m.b.H., 1934.
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