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Quatrième Congrès International de Photogrammétrie

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Copyright

CC BY: Attribution 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Quatrième Congrès International de Photogrammétrie

Monograph

Persistent identifier:
842152784
Title:
Quatrième Congrès International de Photogrammétrie
Sub title:
tenu à Paris du 26 Novembre au 1er Décembre 1934 ; procès-verbaux des séances des commissions
Scope:
IV, 396 Seiten
Type of content:
Konferenzschrift
DOI:
10.14463/GBV:842152784
Year of publication:
1936
Place of publication:
Paris
Publisher of the original:
Section Laussedat de la Société française de Photographie et de Cinématographie
Identifier (digital):
842152784
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Signature of the source:
RA 5295(4)
Language:
French
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Editor:
Roussilhe, Henri
Corporations:
International Society for Photogrammetry
Author:
International Congress of Photogrammetry, 4; 1934; Paris
Adapter:
International Society for Photogrammetry
Founder of work:
International Society for Photogrammetry
Other corporate:
International Society for Photogrammetry
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2015
Document type:
Monograph
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
COMMISSION 2 [(Prises des photographies aériennes)]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Kultur der Gegenwart
  • Naturphilosophie (1. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • VORWORT.
  • INHALTSVERZEICHNIS.
  • EINLEITUNG. AUFGABE DER NATURPHILOSOPHIE.
  • NATURERKENNTNISTHEORIE.
  • GESAMTBILD DER NATUR.
  • STRUKTUR UND BAUSTEINE DER GEWÖHNLICHEN KÖRPER.
  • PROBLEMATISCHE KÖRPERLICHE REALITÄTEN IM "LEEREN" RAUME.
  • DAS GESCHEHEN AN DEN UNBELEBTEN KÖRPERN.
  • DIE LEBENDEN KÖRPER UND DAS LEBENSGESCHEHEN.
  • LITERATURVERZEICHNIS.
  • NAMENREGISTER.
  • [Verlagswerbung]
  • Cover

Full text

Die Voraussetzung einer Körperwelt. Körper und Kräfte usw. 193 
Es ist nun zu untersuchen, ob wir auf kritisch-realistischem Standpunkte 
die bewußtseins-transzendente Welt, welche unsere Sinneswahrnehmungen ver- 
ursacht, als Körperwelt betrachten dürfen. 
Die Außenwelt als Körperwelt. Im mathematischen Sinne ist ein 
Körper ein Raumgebilde, das Höhe, Breite und Dicke hat. Dabei kann es sich 
um lediglich gedachte Gebilde handeln. Wenn wir aber im täglichen Leben oder 
ELT. in den Realwissenschaften von Körpern sprechen, so meinen wir reale Dinge, 
die einen Raum erfüllen, die Höhe, Breite und Dicke haben. Ob diese Realitäten 
IE aus unausgedehnten, von einander entfernten Elementen, Kraftpunkten oder 
\TEN. Monaden etwa, aufgebaut sind, ob sie undurchdringlich sind und was dergleichen 
Fragen mehr sind, kommt zunächst für den Körperbegriff nicht in Betracht. 
Es ist also zu fragen, ob die unseren Körperwahrnehmungen entsprechenden 
transzendenten Realitäten einen Raum erfüllen. 
N nn Nur im übertragenen Sinne konnten wir jenen Außenweltsrealitäten räum-  Kritisch- 
S DEewußt- z : . . . . . realistische 
Een liche Eigenschaften zusprechen. In diesem Sinne werden wir sie aber auch als Interpretation 
U & raumerfüllend bezeichnen müssen. Für die Tastwahrnehmung ist eine breiige und Recht- 
NE Masse z. B. nach Höhe, Breite und Dicke ausgedehnt. Sowohl den Höhen- WE 
Sn wie den Breiten- wie den Dickenunterschieden müssen besondere Unterschiede 
Rn im Bewußtseins-Transzendenten korrespondieren. Im übertragenen Sinne dürfen 
Mi Wahr wir daher auch das der Breimasse korrespondierende Transzendente als hoch, 
ie Außen breit und dick, als raumerfüllend und körperlich bezeichnen. Bei einem harten 
Körper, einem Stahlblock z. B., können wir uns zwar nicht ganz so leicht über- 
ni WS zeugen, daß er den Raum erfüllt, den seine Oberfläche begrenzt; doch ist dies mit 
uBtseins geeigneten Mitteln immerhin möglich. 
Ale Unseren Körperwahrnehmungen entsprechen also transzendente Körper, 
1a diese d.h. in einem übertragenen Sinne raumerfüllende Wirklichkeiten. Die so gut 
4 jede von bewährte vor- und naturwissenschaftliche Auffassung der Außenwelt als Körper- 
ie allesamt welt trifft im wesentlichen Richtiges; sie bedarf allerdings der kritisch-realistischen 
eren. Der- Interpretation, die aber an ihrer Verwendung in Wissenschaft und Leben nichts 
hen Ent- ändert. — 
turch den Descartes erblickte das Wesen des Körpers in der räumlichen Ausdehnung. 
Es ist hinzuzufügen, daß es sich um eine raumerfüllende Realität handeln muß. 
ssung‘ der Manche Psychologen meinen, es gebe raumerfüllende Empfindungen; z. B. 
szendente habe die Gesichtsempfindung grauen Nebels oder auch die Empfindung eines 
ıhrung so tiefen Tones deutlich etwas Voluminöses. Trotzdem wäre es unzweckmäßig, 
mehmun- solche Empfindungen als Körper zu bezeichnen. Denn die Räumlicßkeit, die 
schenken; ihnen vielleicht zukommen mag, ist die der Wahrnehmung, nicht die möglicher- 
#. Sie ist weise ganz anders geartete Räumlichkeit im übertragenen Sinne, welche den 
Man kann transzendenten Wahrnehmungsursachen zuzusprechen ist. Die Empfindungen, 
an, Seelen mögen sie voluminös sein oder nicht, gehören zur Bewußtseinswelt, die Körper 
Vörper nur zur Welt des Bewußtseins-Transzendenten. 
v und Be- Ein Körper ist also eine im übertragenen Sinn räumliche, bewußt- 
nneen seinstranszendente Realität. 
Die Körper als Substanzen. Das vorwissenschaftliche und das einzel- 
K.d.G. III. VII. Bd. I. Naturphilosophie. 
13
	        

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Hinneberg, Paul, et al. Naturphilosophie. Verlag von B. G. Teubner, 1914.
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