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Die Erde und das Leben (1. Band)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Erde und das Leben (1. Band)

Monograph

Persistent identifier:
856342238
Title:
Transactions of the Symposium on Photo Interpretation
Sub title:
Delft, The Netherlands, September 1962 ; [held in the International Training Centre for Aerial Survey and adjacent buildings of the Technical University from August 29 - September 5, 1962]
Scope:
532 Seiten
Year of publication:
1962
Place of publication:
Delft
Publisher of the original:
Waltman
Identifier (digital):
856342238
Illustration:
Illustrationen, Diagramme, Karten
Language:
English
French
German
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2016
Document type:
Monograph
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
WORKING GROUP 2, GEOLOGY, INCLUDING GEOMORPHOLOGY, HYDROLOGY.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
ANALYSE PHOTO GEOLOGIQUE DES STRUCTURES PLISSEES PRE-CAMBRIENNES DU BAS-CONGO (TERRAINS POST-MAYUMBIENS). J. F. GÉRARDS.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Erde und das Leben
  • Die Erde und das Leben (1. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalts - Verzeichnis.
  • Verzeichnis der Abbildungen.
  • Title page
  • Vorgeschichte und Geschichte der Erdkenntnis.
  • I. Die Erde und ihre Umwelt.
  • II. Die Wirkungen aus dem Inneren der Erde.
  • III. Land und Wasser, Festländer und Inseln.
  • 1. Erdteile und Meere.
  • Inhalt:
  • Landflächen und Wasserflächen.
  • Das Übergewicht der zusammenhängenden Wasserfläche.
  • Land- und Wasserhalbkugel.
  • Die Entwickelung der Ansichten über das Verhältnis von Land und Meer.
  • Das Weltmeer und die Meere.
  • Die beiden Polarmeere.
  • Mittelmeere und Randmeere.
  • Erdteil und Festland.
  • Nordländer und Südländer.
  • Arktis und Antarktis.
  • Ein geschichtliches Element in der Unterscheidung der Erdteile.
  • Ahnungen von Gesetzmäßigkeiten in den großen Umrissen der Länder und Meere.
  • Die Ähnlichkeiten in den großen Zügen der Erdoberfläche.
  • Parallelrichtungen in Festländern und Inselreihen.
  • Die Halbinseln.
  • Landenge.
  • Landboden und Meeresboden.
  • Die Entstehung der Festländer.
  • Festlandtrümmer.
  • Die angebliche Persistenz der Festlandkerne und Meeresbecken.
  • 2. Die Inseln.
  • 3. Die Korallenriffe.
  • 4. Die Lebensentwickelung auf Erdteilen und Inseln.
  • IV. Die Küsten.
  • V. Gesteine, Schutt und Erdboden.
  • VI. Verwitterung und Erosion.
  • VII. Bodenformen.
  • Cover

Full text

zd 1. Erdteile und Meere. 
Die Nordländer sind den Südländern überlegen an Flähenraum sowohl als auch durc< 
Lage. Eurasien mit 54 und Nordamerika mit 24 Mill. qkm übertreffen Afrika (30), Süd- T 
amerika (18) und Australien (9) um fast ein Drittel an Flächenraum. Noch wichtiger als dieses ZU 
Größenverhältnis ist ihre zusammengedrängte Lage. Ihre Hauptmasse liegt nördlich vom nörd- ju 
lichen Wendekreis , sie sind dadurch einander nahegerückt, und da sie nach Norden zu sich ver- B 
breitern , schließen sie endlich nahezu den schon angedeuteten Ring um das Nördliche Cismeer. de 
Tiefbegründete Ähnlichkeiten der erdgeschichtlichen Entwicelung und daher auch der Lebens- de 
formen zeigen, daß diese nachbarlichen Beziehungen keine völlig neue Erscheinung sind. ke 
Alle Südländer sind insel- und halbinselarm; sie entbehren demnach auch der tiefen Buchten be 
und Randmeere des Nordens und sind selbst an kleinen Gliederungen ärmer als die Nordfestländer. 27 
E3 ist möglich, daß es der Geologie gelingt, einen großen Gegensaß nord - und südhemisphärischer 
Entwickelung auf unserer Erde nachzuweisen. Geologische und biogeographische Anzeichen dafür fehlen | 
nicht. So finden wir die archäischen Formationen auf der Nordhalbkugel so verteilt, daß wir ein durch 
mehr als hundert Längengerade sich erstreckendes ar<häisches Land auf der Nordhalbkugel und ein großes 
Meer südlich davon annehmen müssen. Am Ende der Karbonzeit scheint ein großer Kontinent Austra- 
lien, Afrika und Südamerika auf dem Raume des heutigen Indischen und Atlantischen Ozeans verbunden 
zu haben, dem gegenüber im Norden Europa mit Nordamerika und Asien zusammenhing. Zwischen 
diesem Nord- und jenem Süderdteil zog ein s<maler MeereSarm, ungefähr in der Richtung der drei heutigen 
Mittelmeere. Am Ende der Jura- oder in der Kreidezeit ist Australien abgetrennt worden. Der Gegen- 
saß der Nord- und Süderdteile blieb ausgesprochen stark, und schon aus dieser Zeit stammen die frühe- 
sten Zeugnisse einer gemeinsam südhemisphärischen Lebens3entwickelung. 
Anzeichen dafür, daß der Süden unserer Erde nicht immer aus weitgetrennten Festlandausläufern 
und Inseln bestand wie heute, sind in der Pflanzen- und Tierwelt der südhemisphärischen Länder und 
Inseln schr verbreitet. Ob ein vollständiger antarktischer Landring einst den Südpol umgab, so wie 
später ein arktischer Landring den Nordpol, muß dahingestellt bleiben. Bis man ihn einst bestimmter 
nachgewiesen haben wird, nennen ihn einige bereits mit dem wohlklingenden Namen Notogäa (Südland). 
Nur zwei große Thatsachen stehen fest: es muß ein gemeinsames Ausstrahlungsgebiet südhemisphärischer 
Pflanzen und Tiere gegeben haben; und es müssen Brücken bestanden haben, auf denen Wanderungen L 
von Landtieren zwischen den Ländern stattfanden, die heute dur< das große Südmeer getrennt sind. € 
Fraglich ist es nur, ob man sich diese Brücken als ein zusammenhängendes Südland, das fich weit pol- : 
wärts erstreckte, oder als Verbindungen von der Art zu denken hat, wie sie im Indischen Ozean zwischen . 
Südasien und Südafrika bestanden und insular noch bestehen. N 
Wenn auch der Sprachgebrauch die Erde in die östliche und westliche Halbkugel teilt " 
und vielleicht mehr noch für die Einprägung dieser Zerteilung die beliebte Halbierung der Erde 
in den östlichen und westlichen Planigloben wirksam ist, so spricht do< fein natürliches Motiv 
für diese Sonderung. Sie ist zwar von der größten Bedeutung für die Verbreitung der Menschen ? 
über die Erde, in der Natur unseres Planeten ist sie aber weniger tief begründet. Gerade wegen n 
des vorwiegend menschheitsgeschichtlichen Wertes der Unterscheidung der Ost- und Westerd- S 
teile sollte man die Grenze zwischen beiden mit Bedacht ziehen. Die menschheitsgeschichtlich ! 
altverbundenen Länder um das Stille Meer sollten auf Weltkarten durc< den unzerschnittenen 
Stillen Ozean verbunden bleiben, die Grenze also in den Atlantischen Ozean gelegt werden, 
der die Grenze zwischen Ost- und Westvölkern der Erde und vermutlich die tiefste und älteste 
Völkergrenze überhaupt ist. 
Arktis und Antarktis. 
Unter allen Teilen der Erde sind Arktis und Antarktis nach Lage und Klima die einander 
ähnlichsten. Beide liegen um die Pole der Erde, beide sind längere Zeiträume hindurch der Sonne 
entrückt, während wieder in anderen Zeiten die Sonne an ihrem Horizonte nicht verschwindet. 
172
	        

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Ratzel, Friedrich. Die Erde Und Das Leben. Bibliographisches Institut, 1901.
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