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Das technische Verfahren bei den Grundstückzusammenlegungen in Preussen

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das technische Verfahren bei den Grundstückzusammenlegungen in Preussen

Monograph

Persistent identifier:
856490555
Author:
Fras, Mojca Kosmatin
Title:
International cooperation and technology transfer
Sub title:
Ljubljana, Slovenia, February 2 - 5, 2000 : proceedings of the workshop
Scope:
VI, 163 Seiten
Year of publication:
2000
Place of publication:
London
Publisher of the original:
RICS Books
Identifier (digital):
856490555
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Language:
English
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2016
Document type:
Monograph
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
A LOW COST MOBILE MAPPING SYSTEM. A. Vettore, A. Guarnieri
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das technische Verfahren bei den Grundstückzusammenlegungen in Preussen
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • § 1. Einleitung.
  • § 2. Die Provokation und kurzer Gang der Landumlegung.
  • Erster Abschnitt. Der alte Besitzstand.
  • Zweiter Abschnitt. Der neue Besitzstand.
  • Cover

Full text

§10. Die Parzelleimumerieruug etc.— §11. Die Besitzstandsfeststellung etc. 31 
Dafs bei Benutzung des Münster sehen Verfahrens die Parzellen 
bezeichnung des Flurbuchs beibehalten wird, bedarf wohl nicht besonderer 
Erwähnung. 
§ 11. 
Die liesitzstandsfeststellung nach der Urkarte. So wie der 
Aufmessung des bisherigen Besitzstandes die örtliche Feststellung seiner 
Grenzen in Gegenwart der Eigentümer vorangehen mufste, so sichern wir 
auch jetzt Schritt für Schritt die nächsten Arbeiten. Die Urkarte darf 
nicht eher weitere Verwendung finden, bis nicht die Beteiligten das auf 
ihr dargestellte Abbild ihres Besitzes bezüglich Lage und Gestalt als der 
Wirklichkeit entsprechend anerkannt haben. Aufserdem mufs der Inhalt 
dieser Anerkennung in völlige Übereinstimmung gebracht werden mit den 
Aussagen des Grundbuchs und des Grundsteuerkatasters. Gewissermafsen 
als Vorarbeit hierfür hat der Spezialkommissar durch die Legitimations 
führung festgestellt, welche Personen als rechtmäfsige Eigentümer des 
Bestandes jeder Grundbuchnummer gelten. Sache des Landmessers ist es 
nun, diesen Bestand nach der soeben angefertigten Urkarte im einzelnen 
nachzuweisen und den Katasterangaben gegenüber zu stellen. Letzteres 
dürfte nach dem im § 10 Gesagten im Westen sich einfacher gestalten, 
wo doch die Parzellen auf der Urkarte wie auf der Katasterkarte gleich 
bezeichnet sind. Im Osten wird dies anders sein. „Durch Vergleichung 
der Grenzen der Parzellen in den Vorrissen bezw. in der Gemarkungs 
kartenkopie einerseits und der Urkarte andrerseits ist, wie die Breslauer 
Anweisung besagt, festzustellen, welche Grundstücke der Urkarte nach 
Lage, Begrenzung, Gröfse und Benennung mit denjenigen des Katasters 
identisch sind und welche Bezeichnung dieselben nach letzterem haben.“ 
Bei diesem Gegenüberstellen der vorläufigen Parzellennummern mit denen 
des Katasters tritt recht oft der Fall ein, dafs eine der ersteren eine ganze 
Reihe der letzteren darstellt, was nach obigem Begriff der Parzelle 
natürlich ist. Besonders die aus älterem Material übernommenen Kataster 
karten zeigen oftmals Kultur-, hier also Parzellengrenzen, die wir in der 
Örtlichkeit vergebens suchen würden. Das mag durch inzwischen statt 
gefundene Kulturveränderung, durch Umwandlung von Waldflächen in 
Acker, durch Urbarmachen von Unland, durch Verlegen oder Neuanlage 
von Gräben u. dergl. seine Erklärung finden. 
Beim Vergleichen von Vorrifs und Urkarte sehen wir auf ersterem 
manchmal zwei nebeneinander liegende Parzellen, die zwar einem Besitzer, 
aber zu verschiedenen Grundbuchnummern gehören, und die, weil sie ört 
lich keinen Grenzrain zwischen sich aufweisen, in der Urkarte nur als 
eine Parzelle aufgeführt sind. Da nun die Abfindungen hierfür wohl in 
einem zusammenhängenden Plan doch gesondert auszuweisen sind, so müssen
	        

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Friebe, Georg. Das Technische Verfahren Bei Den Grundstückzusammenlegungen in Preussen. Verlagsbuchhandlung Paul Parey, 1903.
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