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International cooperation and technology transfer

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Copyright

CC BY: Attribution 4.0 International. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: International cooperation and technology transfer

Monograph

Persistent identifier:
856490555
Author:
Fras, Mojca Kosmatin
Title:
International cooperation and technology transfer
Sub title:
Ljubljana, Slovenia, February 2 - 5, 2000 : proceedings of the workshop
Scope:
VI, 163 Seiten
Year of publication:
2000
Place of publication:
London
Publisher of the original:
RICS Books
Identifier (digital):
856490555
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Language:
English
Usage licence:
Attribution 4.0 International (CC BY 4.0)
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2016
Document type:
Monograph
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
HIGHWAY SURVEYING WITH DGPS BASED ON RTCM SATELLITE CORRECTIONS. S. COSSI, M. MARSELLA, C. NARDINOCCHI, L. TOMBOLINI
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Sternkunde und Sterndienst in Babel
  • Astronomie und Chronologie der älteren Zeit (Ergänzungen, 1. Teil)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Begleitwort.
  • I. Zur älteren babylonischen Topographie des Sternhimmels.
  • II. Die Gestirne in ihrer Beziehung zueinander und zur Sonne.
  • III. Die babylonische Gruppierung der Gestirne.
  • IV. Babylonische Fixsterndistanzen.
  • V. Schematische Berechnungen von Monderscheinungen.
  • VI. Kritik der jüngsten Versuche, in Altbabylonien eine hochentwickelte Astronomie nachzuweisen.
  • VII. Positive Gründe für das Fehlen einer wissenschaftlichen Astronomie vor dem VIII. Jahrhundert v. Chr.
  • VIII. Anfang und Regulierung des Jahres in den verschiedenen Kalenderordnungen zur Zeit der Dynastie von Ur.
  • Cover

Full text

100 
Schematische Berechnungen von Monderscheinungen. 
Vergleicht man die babylonischen Werte (in V) mit den berechneten 
(in IV), so ergibt sich eine Übereinstimmung 1. mit Bezug auf den Mittelwert 
[beiderseits = 12 Zeitgrade (U&J| und 2. bezüglich der Lage der Extremwerte 
am IV, 15 und X, 15, wenn auch hier nur näherungsweise. Dagegen bietet 
das Schema im Gegensatz zu der Rechnung eine ganz regelmäßige Zu- und 
Abnahme; auch sind die beiden Extremwerte im Schema nahezu 1° höher als 
in der berechneten Liste. Ersteres erklärt sich aus einem allen astronomischen 
Schemata der Babylonier mein oder minder anhaftenden Mangel. Das Maxi 
mum von 16° dagegen rührt daher, daß Sonne und Mond am Horizont infolge 
der Refraktion um je gehoben werden, wodurch sich die beobachtete Zeit 
von Sonnenaufgang bis Monduntergang verlängert, also der Wert des uddu 
um 1° erhöht; auf gleiche Weise ergibt sich als Minimum des uddu der baby 
lonische Wert von 8°. 
Dagegen könnte man einwenden, 1. daß dann alle uddu-Werte durch 
schnittlich \ 0 höher sein müßten als die von uns berechneten, so daß der 
Mittelwert 13° (statt 12°) betrüge, 2. daß die Werte von MI infolge der 
Refraktion um 1° niedriger sein müßten als die berechneten; denn die Sonne 
geht 4° später unter, der Mond früher auf. 
Dieser Widerspruch löst sich jedoch leicht. Den Babyloniern fiel es gar 
nicht ein, auch die anderen Werte von uddu und die Extremwerte des MI 
genauer durch Beobachtung zu ermitteln. Ersteres war auch eine für die 
damalige Zeit viel zu schwierige Aufgabe. Man begnügte sich daher, zwischen 
den beiden Extremwerten 1G° und 8°, die um 6 Monate auseinander liegen, die 
5 Zwischenwerte nach der Regel einer einfachen arithmetischen Reihe zu bilden. 
Ebenso folgerte man aus der Erkenntnis, daß die Summe MI -f- uddu 
durchschnittlich etwa 24° beträgt, MI =24 — uddu. 
So erklärt sich restlos das ganze Schema. Und diese primitive Methode 
darf uns um so weniger wundern, als selbst noch zur Blütezeit der astro 
nomischen Beobachtungs- und Rechenkunst (in den 4 letzten Jahrhunderten 
v. Uhr.) in der Anlage schematischer Darstellungen ganz Ähnliches zutage tritt 
So z. B. bei der Berechnung der wechselnden Dauer von Tag und Nacht. Die 
beiden uns bekannten Schemata (vgl. Babylonische Mondrechnung S. 75 ff. und 
95 ff.) setzen den längsten Tag = 14 h 24 m , den kürzesten = 9 h 36 m . Behan 
delt man aber die Sonne wie einen Stern, im Mittelpunkt der Scheibe gedacht, 
läßt also außer acht, daß der obere Sonnenrand früher auf- und später unter 
geht; nimmt man ferner keine Rücksicht auf die Wirkung der Horizontal 
refraktion und die den Tag gleichfalls verlängernde Depression des Horizonts 
bei Beobachtung von einem erhöhten Standpunkt aus, so ergibt die Berechnung 
für — 200 zu Babylon: Längster Tag = 14 h 12,5 m ; kürzester Tag = 9 h 52 m . 
In dem babylonischen Werte 14 h 24 m des längsten Tages sind also die eben 
erwähnten, den Lichttag verlängernden Umstände eingeschlossen. Diese letz 
teren mußten sich aber auch bei der Beobachtung des kürzesten Tages geltend 
machen, und man wäre so zu einem Betrag von über 10 h gelangt. Die viel 
niedrigere babylonische Angabe 9 h 36 m beruht daher nicht auf Beobachtung, 
sondern auf der einfachen Subtraktion 24 h — 14 h 24 m .
	        

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Kugler, Franz Xaver. Astronomie Und Chronologie Der Älteren Zeit. Aschendorffschen Verlagsbuchhandlung, 1913.
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