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Gradmessung in Ostpreußen und ihre Verbindung mit Preußischen und Russischen Dreiecksketten

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Gradmessung in Ostpreußen und ihre Verbindung mit Preußischen und Russischen Dreiecksketten

Monograph

Persistent identifier:
866741313
Author:
Bessel, Friedrich Wilhelm
Baeyer, Johann Jacob
Title:
Gradmessung in Ostpreußen und ihre Verbindung mit Preußischen und Russischen Dreiecksketten
Sub title:
mit 7 Kupfertafeln
Scope:
1 Online-Ressource (XIV, 452 Seiten, 7 Kupfertafeln)
Year of publication:
1838
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
F. Dümmler
Identifier (digital):
866741313
Illustration:
Illustrationen, Diagramme
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2016
Document type:
Monograph
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Grundlinie.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
§. 11. Messungen der Grundlinie.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Gradmessung in Ostpreußen und ihre Verbindung mit Preußischen und Russischen Dreiecksketten
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Title page
  • Erster Abschnitt. Grundlinie.
  • Die Aufgabe, die auf die Oberfläche des Meeres reducirte Entfernung zweier Punkte, welche die Grundlage eines Dreiecksnetzes werden sollen, [...]
  • §. 1. Einrichtung der Messstangen.
  • §. 2. Einrichtung zur Vergleichung der Längen der Messstangen untereinander.
  • §. 3. Einrichtung zur Erfindung der wahren Längen der Messstangen.
  • §. 4. Beschreibung des Glaskeils.
  • §. 5. Vergleichung der Längen der Messstangen untereinander.
  • §. 6. Bestimmung der Längen der Messstangen.
  • §. 7. Vergleichung der Metallthermometer und der Quecksilberthermometer und Bestimmung der Ausdehnungen beider Metalle, für die verschiedenen Messstangen.
  • §. 8. Bestimmung der Neigungen der Messstangen durch die Angaben ihrer Wasserwagen.
  • §. 9. Wahl der gemessenen Grundlinie.
  • §. 10. Anwendungsart der beschriebenen Einrichtungen zur Messung der Grundlinie.
  • §. 11. Messungen der Grundlinie.
  • §. 12. Beurtheilung der Messungen der Grundlinie.
  • Zweiter Abschnitt. Winkelbeobachtungen.
  • Für die beiden äussersten Punkte unseres Dreiecksnetzes, [...]
  • §. 13. Beschreibung der zur Winkelmessung angewandten Instrumente.
  • §. 14. Aufstellungsart der Instrumente und Signalisirung der Dreieckspunkte.
  • §. 15. Beobachtungsart mit dem 15Zölligen Theodoliten und Combination der damit gemachten Beobachtungen.
  • §. 16. Beobachtungsart mit dem 12Zölligen Theodoliten und Combination der damit gemachten Beobachtungen.
  • §. 17. Beobachtungen in Trenk.
  • §. 18. Beobachtungen in Mednicken.
  • §. 19. Beobachtungen in Fuchsberg.
  • §. 20. Beobachtungen in Wargelitten.
  • §. 21. Beobachtungen auf dem Haferberger Thurme.
  • §. 22. Beobachtungen in Galtgarben.
  • §. 23. Beobachtungen in Condehnen.
  • §. 24. Beobachtungen in Wildenhof.
  • §. 25. Beobachtungen in Trunz.
  • §. 26. Beobachtungen in Nidden.
  • §. 27. Beobachtungen in Lattenwalde.
  • §. 28. Beobachtungen auf dem Leuchtethurme von Memel.
  • §. 29. Beobachtungen in Lepaizi.
  • §. 30. Beobachtungen in Algeberg.
  • §.31. Beobachtungen in Kalleninken.
  • §. 32. Beobachtungen in Gilge.
  • §. 33. Beobachtungen in Legitten.
  • Dritter Abschnitt. Berechnung des Dreiecksnetzes.
  • Vierter Abschnitt. Höhen der Dreieckspunkte über der Meeresfläche.
  • Fünfter Abschnitt. Verbindung der astronomisch bestimmten Punkte mit dem Dreiecksnetze.
  • Sechster Abschnitt. Astronomische Beobachtungen.
  • Siebenter Abschnitt. Berechnung der astronomischen Beobachtungen.
  • Die Beobachtungen, deren Resultate wir in diesem Abschnitte mitzutheilen beabsichtigen, [...]
  • §. 74. Theorie der Berechnung der Beobachtungen.
  • §. 75. Angewandte Art, den Gang beider Chronometer gegen Sternenzelt, in Rechnung zu bringen.
  • §. 76. Örter der beobachteten Sterne.
  • §. 77. Zeitbestimmungen in Trunz.
  • §. 78. Azimuthe der in Trunz errichteten Zeichen.
  • §. 79. Polhöhe von Trunz.
  • §. 80. Azimuth von Galtgarben, in Trunz.
  • §. 81. Zeitbestimmungen in Memel.
  • §. 82. Azimuth des in Memel errichteten Zeichens.
  • §. 83. Polhöhe von Memel.
  • §. 84. Azimuth von Nidden, in Memel.
  • §. 85. Polhöhe von Königsberg.
  • §. 86. Azimuth des Meridianzeichens der Königsberger Sternwarte.
  • Achter Abschnitt. Resultate.
  • Anhang.
  • Druckfehler.
  • [Abbildungen]
  • Cover

Full text

46 
I. §.11. Messungen der Grundlinie. 
§. 11. Messungen der Grundlinie. 
Nachdem sämmtliche Vorbereitungen getroffen waren, und nachdem 
jedem Theilnehmer der Messung sein Geschäft erklärt und gezeigt worden 
war, fing die Messung am ll ten August 1834, um 10' Morg., am Endpunkte 
Trenk an. Sie gelangte ohne Schwierigkeit bis zu dem niedrigeren Grunde, 
dessen weichere Oberfläche die Anwendung hölzerner Pfähle, statt der bis 
dahin zur Grundlage der Bretter benutzten eisernen Nägel, erforderte. Hier 
aber zeigte sich die vorher vorgenommene Einschlagung der hölzernen Pfähle 
nicht immer genügend, sondern erforderte häufige Nachhülfe, welche ein 
langsameres Fortschreiten der Messung zur Folge hatte, so dafs wir um 
7 U 30' Abends' erst 28 volle Lagen und eine Stange, oder etwa 226 Toisen, 
gelegt hatten. Hier wurde ein Endpunkt festgelegt, welcher, da er auch 
bei den folgenden Messungen wieder vorkommt, die Bezeichnung A erhalten 
soll. Es war ein Grund vorhanden, diesen Punkt auf eine, von der im vo 
rigen §. beschriebenen etwas verschiedene Art festzulegen; da man ihn näm 
lich, während der Dauer der Messung unverändert bewahren, und dennoch 
auf die fernere Anwendung der Einrichtung zur Festlegung der Endpunkte 
nicht Verzicht leisten wollte, so wurde diese Einrichtung nicht auf dem 
Pfahle befestigt, sondern die Spitze des Lothes bis auf die Oberfläche des 
Pfahles herabgelassen und an dem durch sie bezeichneten Punkte eine Nadel 
eingeschlagen, deren Axe den Punkt A bezeichnete. Diese Aufbewahrung des 
Punktes war wünschenswerth, weil der langsame Gang der Messung und der 
am Anfänge noch stattfindende Mangel an Übung der Arbeiter, uns fürchten 
liefsen, dafs der gemessene Theil der Grundlinie nicht die Sicherheit gewäh 
ren mögte, welche wir bei der Fortsetzung zu erreichen hofften. Wir gin 
gen daher, am folgenden Tage, zwar von dem Punkte A weiter vorwärts, 
allein wir kehrten, nach der Erreichung des Endpunktes Mednicken, zu dem 
Anfangspunkte zurück um die Entfernung Trenk-A nocheinmal zu messen. 
Hierdurch ist die erste Messung der Grundlinie aus den beiden Theilen A- 
Mednicken und Trenk-A zusammengesetzt worden. Nachdem wir aber zum 
zweiten Male am Punkte A angelangt waren, gingen wir wieder von ihm 
vorwärts bis zum Endpunkte Mednicken, und fügten zuletzt noch die dritte 
Messung der Entfernung Trenk-A hinzu, wodurch die zweite Messung der
	        

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bessel, friedrich wilhelm, and johann jacob baeyer. Gradmessung in Ostpreußen Und Ihre Verbindung Mit Preußischen Und Russischen Dreiecksketten. F. Dümmler, 1838.
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