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Handbuch der angewandten Electricitätslehre (Band 20)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Handbuch der angewandten Electricitätslehre (Band 20)

Monograph

Persistent identifier:
870661183
Author:
Bardey, Ernst
Title:
Zur Formation quadratischer Gleichungen
Scope:
VIII, 390 Seiten
DOI:
10.14463/GBV:870661183
Year of publication:
1884
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Druck und Verlag von B. G. Teubner
Identifier (digital):
870661183
Signature of the source:
Mr.I 363
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2017
Document type:
Monograph
Collection:
Mathematics

Section

Title:
Bezeichnungen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Encyklopädie der Physik
  • Handbuch der angewandten Electricitätslehre (Band 20)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichniss.
  • Erklärung der Abkürzungen, welche bei den Citaten benutzt worden sind.
  • ERSTE ABTHEILUNG.
  • Erster Abschnitt. Ueber Blitzableiter.
  • Kapitel I. Allgemeine Grundgesetze.
  • Kapitel II. Von den Erscheinungen des Blitzes und von der Einwirkung des letzteren auf irdische Objecte.
  • Kapitel III. Von der Construction und Anordnung der Blitzableiter.
  • Kapitel IV. Ueber das Gewitter und die mit demselben zusammenhängenden Blitzesentladungen gegen irdische Objecte. - Literatur zum ersten Abschnitte.
  • Zweiter Abschnitt. Zünden von Sprengladungen und Minenöfen mittelst elektrischer Wirkungen.
  • Cover
  • Cover
  • Title page
  • ZWEITE ABTHEILUNG.
  • NACHTRÄGLICHE BEMERKUNGEN
  • NAMEN - Register.
  • Sach - Register.
  • Berichtigungen.
  • Cover

Full text

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oder Vertheilung in den elektrischen Zustand versetzt. Hiebei nimmt jeder 
Körper, der von dem elektrischen affıcirt wird, die beiden elektrischen Zustände 
an, und zwar so, dass die dem elektrisirenden Körper zugewendete Seite den 
mit diesem ungleichnamigen, die abgewendete Seite aber den gleichnamigen Zu- 
stand erhält. Dieser Vorgang ist es nun, welcher in den Körpern Wirkungen 
zur Folge haben kann, durch welche Aenderungen in ihrer materiellen Beschaffen- 
heit selbst entstehen: können. Die genaue Untersuchung der Erscheinungen, 
welche von jenem Vorgange herrühren, muss daher der Gegenstand unserer 
vorläufigen Besprechung sein. 
8. 3. Elektrisches Leitungsvermögen der Körper. 
Es ist vor allem nothwendig hervorzuheben, dass die Eigenschaft, den 
elektrischen Zustand anzunehmen, bei den verschiedenartigen Körpern in den 
verschiedensten Graden auftritt. 
Wir kennen keinen Körper, der durch unmittelbare Berührung mit einem elek- 
trischen nicht den Zustand des letzteren annimmt. Jedoch gibt es viele Körper, 
die diesen Zustand nur an der Berührungsstelle und hier nur (unter sonst gleichen 
Umständen) in geringem Grade ännehmen, ihn aber auf ihrer Oberfläche entweder 
nur äusserst langsam oder gar nicht zu verbreiten vermögen; befinden sich solche 
Körper aber selbst im elektrischen Zustande, so geben sie durch unmittel- 
bare Mittheilung ihre Elektrieität nur an den Stellen ab, an welchen sie von 
anderen berührt werden, und können während einer kürzeren oder längeren 
Zeit den ihnen durch geeignete Mittel beigebrachten elektrischen Zustand be- 
halten, wenn sie an ihrer Oberfläche keine Aenderungen erfahren, durch welche 
sie aus ihrer Reihe heraustreten, und eine andere, ihnen vorher nicht eigen 
gewesene einnehmen. Andere Körper hingegen gibt es, die gerade die entgegen- 
gesetzten Eigenschaften zeigen. 
Diese hat man mit dem Namen Leiter, jene aber mit dem Namen Nicht- 
leiter der Elektrieität bezeichnet. Da aber zwischen beiden Arten von Körpern 
eine Menge Abstufungen es gibt, durch welche ein Körper im Vergleiche mit 
einem anderen näher den Leitern, als den Nichtleitern, und wieder andere die 
Eigenschaft besitzen, eine nähere Stelle an den Nichtleitern als an den Leitern 
einzunehmen, so hat man für die verschiedenartigen Körper Reihen aufgestellt, 
die angeben sollen, welche Körper in höherem oder geringerem Grade jene 
Eigenschaften besitzen. 
Eine solche Reihe, in welcher man die Leiter von den Halbleitern und 
diese von den Nichtleitern ausgeschieden hat, ist folgende 3: 
Leiter: Die gebräuchlichen Metalle. Gut gebrannte Holzkohle. Graphit. 
Goncentrirte Säuren. Kohlenpulver. Verdünnte Säuren. Salzlösungen. See- 
wasser. Quellwasser. Regenwasser. Schnee. Lebende Vegetabilien. Lebende 
animalische Theile. Lösliche Salze. Leinen. Baumwolle. 
Halbleiter: Alkohol und Aether. Glaspulver. Schwefelblumen. Trockenes Holz. 
Marmor. Papier. Stroh. Eis bei 0°R. oder 0°C. 
Nichtleiter: Trockene Metalloxyde. Fette Oele. Asche. Eis bei — 20°R. 
Phosphor. Kalk. Kreide. Semen licopodii. Kautschuk. Kampher. Aetherische 
 
	        

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Kuhn, Carl. Handbuch Der Angewandten Electricitätslehre. Leopold Voss, 1866.
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