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Geometrie (3. Band, 1. Teil, 2. Hälfte)

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Geometrie (3. Band, 1. Teil, 2. Hälfte)

Multivolume work

Persistent identifier:
875211143
Author:
Kauffmann, Ernst Friedrich
Schwenk, C.
Title:
Aufgaben aus der darstellenden Geometrie
Sub title:
mit sechzig lithographirten Tafeln
Year of publication:
1844
Place of publication:
Stuttgart
Publisher of the original:
Verlag von Ebner und Seubert
Identifier (digital):
875211143
Illustration:
Diagramme
Language:
German
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
875211542
Author:
Kauffmann, Ernst Friedrich
Schwenk, C.
Title:
Aufgaben aus der darstellenden Geometrie
Scope:
VIII, 174 Seiten
Info on language/writing:
In Fraktur
Year of publication:
1844
Place of publication:
Stuttgart
Publisher of the original:
Verlag von Ebner und Seubert
Identifier (digital):
875211542
Signature of the source:
DG 2152
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2016
Document type:
Volume
Collection:
Mathematics

Chapter

Title:
Erster Abschnitt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Aufgaben über Punkte, gerade Linien und Ebenen im Raum.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Section

Title:
Aufgabe 26. Ein Punkt und eine gerade Linie sind durch ihre Projectionen gegeben; [...]
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Encyklopädie der mathematischen Wissenschaften mit Einschluss ihrer Anwendungen
  • Geometrie (3. Band, 1. Teil, 2. Hälfte)
  • Cover
  • Title page
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis zu Band III, 1. Teil, 2. Hälfte.
  • Übersicht über die im vorliegenden Bande III, 1. Teil, 2. Hälfte zusammengefaßten Hefte und ihre Ausgabedaten.
  • [A. Rein geometrische Theorien. B. Grundlagen der Anwendung von Algebra und Analysis auf die Geometrie. (Fortsetzung.)]
  • III A B 8 ELEMENTARE GEOMETRIE VOM STANDPUNKTE DER NEUEREN ANALYSIS AUS.
  • III A B 9. ELEMENTARGEOMETRIE UND ELEMENTARE NICHT-EUKLIDISCHE GEOMETRIE IN SYNTHETISCHER BEHANDLUNG.
  • Inhaltsübersicht.
  • Literatur.
  • A. Einleitung.
  • B. Elementare euklidische Geometrie.
  • C. Elementare nicht euklidische Geometrie.
  • Berichtigungen zum Teil B I dieses Artikels.
  • Berichtigungen und Zusätze zum Teil B II dieses Artikels.
  • Liste der Zusatznoten des Herausgebers W. Fr. Meyer.
  • III A B 10. NEUERE DREIECKSGEOMETRIE.
  • III AB 11. SYSTEME GEOMETRISCHER ANALYSE.
  • III AB 12. POLYEDER UYD RAUMEINTEILUNGEN.
  • III AB 13. BEZIEHUNGEN ZWISCHEN DEN VERSCHIEDENEN ZWEIGEN DER TOPOLOGIE.
  • Register zu Band III, 1. Teil.
  • Title page
  • Title page
  • Cover

Full text

80. Gauß, Schweikart, Taurinus, Lobatschefskij, Joli. Bolyai. 1141 
30. Gauß, Schweikart, Taurinus, Lobatschefskij, Joh. Bolyai. 
a) Unter den Entdeckern und Begründern der nichteuklidischen Geometrie 
ist vor allem C. F. Gauß 1058 ) zu nennen, der nach langen Kämpfen und 
Zweifeln schließlich (etwa von 181.6 an) zu der Überzeugung kam, daß 
die „nichteuklidische Geometrie“ (die Hypothese des spitzen Winkels hei 
Saccheri und Lambert) in sich ebenso widerspruchlos sei wie die eukli 
dische Geometrie. Leider hat Gauß von seinen Entdeckungen nur wenig 
niedergeschrieben 1089 ) und aus Scheu „vor dem Geschrei der Böoter“ 1089a ) 
nichts veröffentlicht. Gauß definiert die Parallele durch A zu einer 
Geraden a derartig, daß diese Parallele (wie bei Saccheri) als Grenz 
gerade der Nichtschneidenden erscheint. Aus seiner Definition folgt, 
daß zwei Geraden nur in einem bestimmten Sinne, in einer be 
stimmten Richtung oder nach dem einen „Ende“ hin (Hilbert 1059 1060 1061 )) 
parallel sein können, daß also durch A, den beiden Enden von a 
entsprechend, zwei Parallelen möglich sind. Er beweist die Unab 
hängigkeit der Parallelität von dem Ausgangspunkt A, die Gegensei 
tigkeit des Parallelismus (aus a \\b folgt b || a) und die Transitivität 
(aus a || b und b || c folgt a j] c) für Parallelen mit demselben Sinne. 
Er entdeckte ferner, daß der Kreis mit unendlich großem Halbmesser 
keine Gerade ist. Aus brieflichen Äußerungen geht hervor, daß Gauß 
die absolute Längeneinheit und die Abhängigkeit der nichteuklidi 
schen Geometrie von einer Konstante h gefunden hatte, deren 
Unendlichgroßwerden bewirke, daß die nichteuklidische Geometrie 
in die euklidische Geometrie übergehe. Insbesondere gab er für 
den Umfang des Kreises die Formel zth 
\ 
an. 1061 ) Ob 
Gauß, bevor er die Untersuchungen Biemanns keimen lernte, auch 
die Hypothese des stumpfen Winkels als möglich erkannt hat, ist 
fraglich; au einigen Stellen lehnt er diese Hypothese durchaus ab. 1061a ) 
Jedenfalls wußte er, daß, auch wenn das euklidische Parallelenaxiom 
1059) Gauß, Werke 8, p. 157. 
1059a) Brief von Gauß an Hessel vom 27. Jan. 1829. Gauß teilt hier mit, 
daß er bereits sehr ausgedehnte Untersuchungen über den Gegenstand angestellt habe. 
1060) Hilbert, Math. Ann. 57 (1903), p. 137; abgedruckfc in den „Grundlagen 
der Geometrie“, 2. Aufl., Anhang III. 
1061) Gauß, Brief an Schumacher vom 12. 7. 1831, Briefwechsel Gauß-Schu 
macher 2, p. 268; Engel und Stachel, Theorie der .Parallellinien, p. 233—234. — 
Dieselbe Formel batte schon vorher (s. unten p. 1142) Taurinus aufgestellt 
1061a) So z. B. sagt Gauß 1816 in einer Rezension: „weil in der Tat die 
Unmöglichkeit dieses Falles (des stumpfen Winkels) in aller Strenge bewiesen 
werden kann“. Vgl. „Engel-StäckeV 1 , p. 223. S. auch p. 249 daselbst.
	        

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Meyer, Wilhelm Franz, and H. Mohrmann. Geometrie. Verlag und Druck von B. G. Teubner, 1931.
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