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Der Wunderbau des Weltalls oder populäre Astronomie

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wunderbau des Weltalls oder populäre Astronomie

Monograph

Persistent identifier:
886573769
Author:
Mädler, Johann Heinrich
Title:
Der Wunderbau des Weltalls oder populäre Astronomie
Sub title:
nebst einem Atlas, astronomische Tafeln, Abbildungen und Sternkarten enthaltend
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 748 Seiten, 1 ungezähltes Blatt)
Edition title:
Siebente Auflage. Neue Ausgabe
Year of publication:
1882
Place of publication:
Strassburg
Publisher of the original:
Schultz
Identifier (digital):
886573769
Illustration:
1 Porträt, Illustrationen, Diagramme
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Contributor:
Klinkerfues, Wilhelm
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2017
Document type:
Monograph
Collection:
Astronomy

Chapter

Title:
Vierzehnter Abschnitt. Geschichtlicher Ueberblick.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Section

Title:
Wenn wir uns die Frage vorlegen, [...]
Document type:
Monograph
Structure type:
Section

Contents

Table of contents

  • Der Wunderbau des Weltalls oder populäre Astronomie
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • Vorrede zur ersten Auflage.
  • Vorrede zur sechsten Auflage.
  • Vorrede zur siebenten Auflage.
  • Inhalts-Verzeichniss.
  • Einleitung.
  • Erster Abschnitt. Die Himmelskugel und ihre Eintheilung. - Himmelsgloben und Himmelskarten.
  • Zweiter Abschnitt. Die Erde als Weltkörper betrachtet.
  • Table
  • Dritter Abschnitt. Die Atmosphäre der Erde und ihre Wirkungen in Bezug auf astronomische Erscheinungen.
  • Vierter Abschnitt. Das Sonnensystem.
  • Fünfter Abschnitt. Gesetze der Bewegung und Anwendung derselben.
  • Sechster Abschnitt. Topographie des Planetensystems der Sonne.
  • Erster Theil. Die Sonne.
  • Zweiter Theil. Die Planeten und ihre Monde.
  • Siebenter Abschnitt. Die Kometen.
  • §. 168. Mit diesem Namen bezeichnete schon das frühe Alterthum Himmelskörper, [...]
  • §. 169. Die Wiedererwecker der Astronomie des Abendlandes, [...]
  • §. 170. Nun gewährt die Berechnung einer parabolischen Bahn (sobald überhaupt eine bedeutende Abweichung vom Kreise vorhanden ist) Erleichterungen und Vortheile, [...]
  • §. 171. Bei hyperbolischen Bahnen würde dagegen eben so wenig als bei parabolischen jemals eine Wiederkehr stattfinden, [...]
  • §. 172. Will man dagegen eine elliptische Bahn berechnen, [...]
  • §. 173. Was indess sowohl die Berechnung der Elemente als auch umgekehrt die Herleitung der Oerter aus den Elementen besonders schwierig und verwickelt macht, [...]
  • §. 174. So viel zu einer allgemeinen Uebersicht ihres Laufes. [...]
  • §. 175. Ueber die Massen und Dichtigkeit der Kometen weiss man nur, [...]
  • §. 176. Die unabweisbare und gänzliche Verschiedenheit der [Kometen von den Planeten hat Anlass zu der Meinung gegeben, [...]]
  • §. 177. Nicht besser begründet sind die Meinungen: [...]
  • §. 178. Hier ist nun der Ort, [...]
  • Gruppirung der periodischen Kometen.
  • Abriss einer Geschichte der Kometenerscheinungen.
  • Achter Abschnitt. Die Störungen.
  • Neunter Abschnitt. Die totale Sonnenfinsterniss vom 18. Juli 1860.
  • Zehnter Abschnitt. Die Fixsterne.
  • §. 199. Wir haben bereits in der Einleitung im Allgemeinen die Merkmale angegeben, [...]
  • §. 200. Der wesentliche innere Unterschied besteht jedoch nicht in diesen mehr oder minder zufälligen Merkmalen, [...]
  • §. 201. [Sternbilder, Bezeichnung und Grössenklassen der Fixsterne]
  • §. 207. [Farbe und Lichtbeschaffenheit]
  • §. 209. [Eigene Bewegungen und deren Ursachen]
  • §. 213. [Unser Sternsystem und die Centralgruppe]
  • §. 223. [Entfernungen der Fixsterne]
  • Ueber veränderliche Sterne.
  • Neu erschienene Sterne.
  • Elfter Abschnitt. Die Nebelflecke und die ihnen ähnlichen Bildungen.
  • Zwölfter Abschnitt. Die Doppelsterne.
  • §. 250. [Physische und optische Doppelsterne]
  • §. 264. [Bewegungen derselben]
  • Beschreibung merkwürdiger Doppelsterne.
  • §. 276. Doppelsterne, deren Bahnelemente sich berechnen lassen.
  • Dreizehnter Abschnitt. Astronomische Chronologie.
  • Vierzehnter Abschnitt. Geschichtlicher Ueberblick.
  • Wenn wir uns die Frage vorlegen, [...]
  • Astronomie der Chinesen.
  • Astronomie der Hindu.
  • Astronomie der Babylonier (Chaldäer).
  • Astronomie der Egypter.
  • Astronomie der Griechen.
  • Die alexandrinische Periode.
  • Astronomie der Araber.
  • Erläuterungen zu den Abbildungen von Mädler's Astronomie.
  • Anhang.
  • Fünfzehnter Abschnitt. Spectral-Analyse.
  • Sechszehnter Abschnitt. Sternschnuppentheorie.
  • [Abbildungen und Tafeln]
  • Table
  • Table
  • Table
  • Table
  • Table
  • Table
  • Table
  • Cover
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Taf. I.
  • Taf. II.
  • Taf. III.
  • Taf. IV.
  • Tab. V. Die beiden Mars-Hemisphären. Tab. VI. Jupiter.
  • Figure
  • Tab.VII. Venus. Tab. VIII. Mondlandschaft Schröter. Tab. IX. Umgegend des Mond Nordpol's.
  • Figure
  • Tab. X. Mondlandschaft Frascator. Tab. XI. Mondlandschaft Gassendi.
  • Tab. XII. Mondlandschaft Petavius.
  • Tab. XIII. Doppelsternbahnen. Tab. XIV. Doppelsternbahnen.
  • Figure
  • Tab. XV. Hauptgruppe der Nebelflecke.
  • Figure
  • Tab. XVI. Gruppe der Plejaden.
  • Figure
  • Karte der Circum Polarsterne (für das mittlere Europa).
  • Karte der Aequatoreal-Sterne.
  • Map
  • Cover

Full text

624 
Vierzehnter Abschnitt. 
sprachen, auf Wahrheit beruhe und wieviel der Dichtung zuzu 
schreiben sei. Viel zu viel Scharfsinn, Zeit und Mühe ist be 
reits aufgewandt worden, das Alter des Menschengeschlechts zu 
bestimmen, um schliesslich auszumachen, dass hier sich nichts 
ausmachen lasse. 
Das Gesetzliche und Geregelte in der Wiederkehr der 
Jahres- und Tageszeiten musste schon den frühesten vernünftigen 
Erdbewohnern sich bemerklich machen und eine, darauf basirte 
Zeitrechnung sich als nothwendig darstellen. Ueherall sehen 
wir also, dass man damit den Anfang macht, überall aber auch 
noch andere Zeitmaasse, grössere wie kleinere, neben diesen 
in Gebrauch. 
Es gab eine Zeit, wo derjenige für einen Ketzer gegolten 
hätte, der nicht alle Weisheit und alle Wissenschaft von Adam 
und den andern alten Patriarchen der Hebräer hergeleitet hätte. 
Diese sollten ihr Wissen, oder vielmehr nur einen Theil des 
selben, den andern Völkern, und namentlich deren Priestern, 
mitgetheilt haben, denn den „blinden Heiden“ auch nur die 
allergeringste Entdeckung oder Erweiterung der Wissenschaft 
zuzuschreiben, konnte man nicht über sich gewinnen. Bis in 
das achtzehnte Jahrhundert hinein macht diese Unkritik sich 
breit; wir glauben nicht, so etwas jetzt noch ernstlich wider 
legen zu müssen, gehen vielmehr zu einer nähern Betrachtung 
dessen über, was wir geschichtlich über die Leistungen jener 
alten Völker wissen. 
Astronomie der Chinesen. 
Ungeachtet des von einem tyrannischen Beherrscher, 
Schi-hoang-ti, anbefohlenen allgemeinen Bücherbrandes, hat sich 
dennoch Vieles in unsere Zeiten hinübergerettet, oder ist durch 
diejenigen, welche jene alten Werke auswendig wussten (kein 
Volk der Erde lernt so viel und mit solcher Leichtigkeit aus 
wendig wie die Chinesen) wiederhergestellt worden. Durch 
Gauhil und andere Jesuiten, die vom 16. bis 18. Jahrhundert in 
China als Himmelsforscher thätig waren, sind wir mit vielen 
dieser Werke bekannt geworden und wäre Alles bekannt und 
in neuere Sprachen übersetzt, so würde unzweifelhaft vieles 
jetzt noch Bäthselhafte aufgehellt werden. 
Von den ältesten Zeiten her war in China die Astronomie 
eine Staatsangelegenheit. Den Kaisern, vor allem dem hoch 
gepriesenen Yao, der 100 Jahre regierte, werden stets die 
Einrichtungen zugeschrieben, welche sich auf Beobachtung und 
Berechnung der Himmelsbegehenheiten beziehen, und so streng 
hielt man auf Richtigkeit, dass einst zwei Astronomen mit dem 
Tode bestraft wurden, weil sie eine Sonnenfinsterniss nicht
	        

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