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Die Kartenwissenschaft (1. Band)

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Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Kartenwissenschaft (1. Band)

Multivolume work

Persistent identifier:
890451818
Author:
Cauchy, Augustin Louis
Title:
Œuvres complètes d'Augustin Cauchy
Year of publication:
1893
Place of publication:
Paris
Publisher of the original:
Gauthier-Villars, Imprimeur-Libraire
Identifier (digital):
890451818
Language:
French
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
89045552X
Author:
Cauchy, Augustin Louis
Title:
[Notes et articles extraits des comptes rendus hebdomadaires des séances de l'Académie des Sciences (suite)]
Scope:
474 Seiten
DOI:
10.14463/GBV:89045552X
Year of publication:
1888
Place of publication:
Paris
Publisher of the original:
Gauthier-Villars, Imprimeur-Libraire
Identifier (digital):
89045552X
Signature of the source:
Mr.I 1361(1,6)
Language:
French
Other Title:
Série 1: Mémoires, notes et articles extraits de recueils de l'académie des sciences de l'institut de France
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2017
Document type:
Volume
Collection:
Mathematics

Chapter

Title:
152. ANALYSE MATHÉMATIQUE. - Note sur divers théorèmes relatifs à la rectification des courbes, et à la quadrature des surfaces.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Kartenwissenschaft
  • Die Kartenwissenschaft (1. Band)
  • Cover
  • Title page
  • Vorwort.
  • Die Herausgabe des Werkes über „Die Kartenwissenschaft“ haben unterstützt:
  • Inhalt.
  • Teil I. Die Kartographie als Wissenschaft.
  • Teil II. Das Kartennetz.
  • Teil III. Die Kartenaufnahme.
  • Teil IV. Die Landkarte und ihr Lageplan.
  • Teil V. Die Landkarte und ihr Gelände. Geschichte und Tatsachen der Geländedarstellung.
  • A. Die Geländedarstellung im Altertum und Mittelalter.
  • B. Die Geländedarstellung von der Renaissance bis zur Sturm- und Drangperiode in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
  • C. Die Geländedarstellung von Beginn der klassischen Zeit bis zur Gegenwart.
  • I. Die kartographische Revolution am Ende des 18. Jahrhunderts.
  • II. Die Lehrjahre in den neuen Geländedarstellungen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
  • III. Die Meisterjahre in der Geländedarstellung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart.
  • Teil VI. Die wissenschaftlichen Grundlagen der Geländedarstellung.
  • Nachtrag.
  • Cover

Full text

464 
Die Landkarte und ihr Gelände. 
Schraffen gut gekennzeichnet. Auf englischer Seite treten uns innerhalb des ersten 
halben 19. Jahrhunderts keine bemerkenswerten Schraffenkarten entgegen. Die 
Schraffen wurden in der alten Eaupenmanier weiter gezeichnet. 1 
Nach den ersten großem Publikationen von A. Arrowsmith (1750—1824) mußte 
man mehr erwarten. Wohl läßt er sich auf seinen Karten von Asien, Afrika, Amerika 
von der perspektivischen Ansicht der Berge in dachförmiger Anordnung und dem 
entsprechender Schraffur leiten, indessen hat er recht hübsch auf seiner großen 
Deutschlandkarte 1 2 das Gelände ausführlicher in Schraffen behandelt, wenn auch 
manchmal das Baupenartige in der ganzen Anlage durchschlägt. Auf seiner Karte 
von England und Wales 3 scheint er sich zu einem Meister der Schraffe durchgearbeitet 
zu haben; sie erscheint nicht mehr in der langweiligen Euchsschwanzmanier, Leben 
und Bewegung stecken in der Geländedarstellung. Leider ist er im Atlas of ancient 
geographie, London 1829 4 , wieder in die alte Raupenmanier verfallen. Auf der einen 
Karte dieses Atlas erstrecken sich die Alpen als einziger Gebirgsstrang quer durch 
Europa, auf den andern Karten kriechen vereinzelte Raupen über das Kartenblatt. 
Eine solche Rückfälligkeit Arrowsmiths hat der Entwicklung der englischen Karto 
graphie, insonderheit der Geländedarstellung auf Jahrzehnte hinaus geschadet. 
Mit den letztgenannten norwegischen und englischen Karten sind wir in das Ge 
biet der chorographischen Karten hinübergeführt worden. Dabei kann an einem Karten 
werk nicht vorübergegangen werden, das an der Grenze zwischen topographischer 
und chorographischer Karte steht, nämlich an J. G. Mayers Atlas der Alpenländer 5 , 
nicht zu verwechseln mit der S. 468 erwähnten Schweizer Karte von Meyer. Während 
eines langen, kartographischem Schaffen gewidmeten Lebens war J. G. Mayer mit 
der Gebirgsnatur der Alpenwelt innig vertraut geworden. Bei seinem sonstigen 
Zeichentalent war die Vorbedingung für eine gute Alpenkarte gegeben. Die Schraffen- 
zeichnung, von NW" und N beleuchtet, ist sauber und penibel. Wie im Laufe der Jahr 
zehnte sich das Urteil über die Geländedarstellung ändert bzw. läutert, dafür gibt 
gerade das Mayersche Kartenwerk ein lehrreiches Beispiel. In den gleichsam zur 
Einführung dienenden Worten „Zur neuesten Kartographie der Alpenländer“ heißt 
es 6 , daß bei der Karte die „möglichst plastische, übersichtliche, auch bei anhaltendem 
Anblick dem Auge wohltuende Haltung des Terrains zu rühmen ist.“ Von einer dem 
Auge wohltuenden Wirkung können wir heute nicht mehr reden, im Gegenteil, die 
Betrachtung des Bildes ist für das Auge höchst anstrengend. 7 Die Schraffen sind zu 
klein, zu gleichmäßig, zu wenig moduliert, und das Urteil E. v. Sydows wird hin 
fällig, wenn er sagt, daß in der Darstellung des Hochgebirges sich „ein praktisches 
Genie bewährt“, .... „denn so mächtig wie uns das Felslabyrinth der Alpen mit 
seinen Eiszinnen auch entgegentritt, so charakteristisch ist es doch in seinen ver- 
1 Vgl. den Atlas „Geographical Cyclopaedia“, Edinburgh; hg. von J. Thomson 1834. 
2 Maps of the physikal divisions of Germany. London 1812. [Br. M. London.] 
3 Map of the hills, rivers, canals and principal roads, of England and Wales. London 1815. 
[Br. M. London 1 Exemplar, auch in der U.-Bi. Gött.] 
4 1 Exemplar dieses Atlas i. d. Bibi, von J. Perthes, Gotha. 
5 J. G. Mayers Atlas der Alpenländer: Schweiz, Savoyen, Piemont, Südbayem, Tirol, Salz 
burg, Erzherzogtum Österreich, Steiermark, Illyrien, Oberitalien usw., 9 Bl. in 1:450000. Gotha 
1858 ff. 
8 P. M. 1858, S. 308. 
7 Vgl. den als Probe mitgeteilten Kartenausschnitt (Gebiet des Genfer Sees) auf T. 12 in P. M. 
1858.
	        

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Eckert, Max. Die Kartenwissenschaft. Vereinigung wissenschaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & Co., 1921.
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