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Das Ganze der jetzigen Lohgerberei

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das Ganze der jetzigen Lohgerberei

Multivolume work

Persistent identifier:
891020918
Author:
Netto, Friedrich August Wilhelm
Title:
Handbuch der gesammten Vermessungskunde, die neuesten Erfindungen und Entdeckungen in derselben zugleich enthaltend; oder vollständige Anleitung zur Meßkunst, für Offiziere, Forstbediente, Bergleute und Feldmesser
Year of publication:
1820
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
Carl Friedrich Amelang
Identifier (digital):
891020918
Language:
German
Document type:
Multivolume work

Volume

Persistent identifier:
89102185X
Author:
Netto, Friedrich August Wilhelm
Title:
Handbuch der gesammten Vermessungskunde, die neuesten Erfindungen und Entdeckungen in derselben zugleich enthaltend; oder vollständige Anleitung zur Meßkunst, für Offiziere, Forstbediente, Bergleute und Feldmesser
Sub title:
Mit Kupfertafeln
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 486 Seiten, VI gefaltete Blätter)
Year of publication:
1820
Place of publication:
Berlin
Publisher of the original:
Carl Friedrich Amelang
Identifier (digital):
89102185X
Illustration:
Illustrationen
Language:
German
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2017
Document type:
Volume
Collection:
Earth sciences

Chapter

Title:
Erste Abtheilung. Die niedere Vermessungskunde.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Theorie und Beschreibung der Meßwerkzeuge.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
B. Von den Werkzeugen, welche zum Abstecken und Messen der Neigung oder Abweichung zweier Linien, oder der Winkel dienen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
a. Beschreibung derjenigen, welche auf dem Felde zu diesem Zweck dienen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
3) Beschreibung der Winkelmesser.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Die Patent-Boussole.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Ganze der jetzigen Lohgerberei
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • Erste Abtheilung. Die Fabrikation der Sohlhäute.
  • Zweite Abtheilung. Die Bereitung der leichten Rinds,- Kyps- und Roßhäute zu Ober- und Verdeckleder, sowie Kalb-, Ziegen - und Schaffelle zu Ober - und Futterleder.
  • Dritte Abtheilung. Beschreibung der wichtigsten in der Gerberei benutzten Maschinen und Apparate.
  • [Abbildungen]
  • Figure
  • Figure
  • Figure
  • Figure
  • Figure
  • Figure
  • Cover

Full text

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dem ſie auh entſpricht, indem fie das Leder weit beſſer, ſchneller und 
billiger liefert, als die Handarbeit es vermag. 
Die Maſchine beſteht 1) aus einem, mit einer beſondern Schieb- 
platte verſehenen Geſtelle, an deren vorderen Seite fich eine Walze, 
ſowie ein Fußtritt, und Federn zur Handhabung des Leders befinden; 
und 2) aus einer Walze, welche mit Tuch oder einem andern weichen 
Stoff überzogen ift, und einer Bürſtenwalze mit Schweineborſten. 
Alle dieſe Walzen können ihre Axenlager in dem Geſtell haben und 
durch irgend eine Kraft in Bewegung gefeßt werden. 
In der Zeichnung ſieht man ein Geſtell welche® mit Wellen: 
lagern, zur Aufnahme der Bürſtenwalze, oder der mit Tuch überzogenen 
Vollende - Walze, verſehen iſ. Dieſe Walzen find an einem Ende mit. 
einer RNiemſcheibe verſehen , vermöge deren fie durch eine geeignete 
Wellenverbindung mit großer Geſchwindigkeit in Rotation verſetzt 
werden können. Die ſhon erwähnte, in der Zeichnung ſichtbare Tafel, 
läßt ſi<h auf Federn verſchieben, die ſih vorn, an der innern Seite 
der oberen horizontalen Rahmenhölzer befinden. Eine Holzwalze iſt 
in den innern vorſtehenden Enden de8 Geftelld, die obengenannten 
Walzen berührend und mit denſelben parallel angebracht. Zwei Spiral- 
federn ſind mit dem einen Ende an der innern Seite der Tafel unter 
halb derſelben, und mit dem andern Ende an einen der vorderen Pfoſten 
des Geſtells befeſtigt; ſie haben den Zwe, die Tafel und die Holz- 
walze von der Tuch: und Bürſtenwalze zurückzuziehen. Statt ihrer kann 
auch eine Schnur, Gewicht und Scheibe, oder irgend eine , denſelben 
Zwe>k erfüllende Vorrichtung angewendet werden. Ein Tritt iſt an 
einem herabſteigenden Arme feſtgeſtiftet, und zwar in dem untern 
Theil des Geſtells: Ein Hebel, welcher ebenfalls an dieſen Arm feſt- 
geſtiftet i, iſ derartig arrangirt, daß wenn der Tritt herabgedrü>t, 
der Hebel ebenfalls herabgezogen wird. Das freie Ende des Hebels 
tragt einen Querarm, von welchem Schnüre zur Tafel gehen, ſo daß, 
wenn der Tritt herabgedrudt, auch die Holzwalze gezwungen wird, 
ih der Walze, welche in Gebrauch, zu nähern. Der Arbeiter ſteht an 
der vordern Kante der Tafel, neben fich einen Haufen Leder, welches 
gebürſtet werden ſoll. Indem er das Fell an den Eden ergreift, legt ex 
es auf den Tiſch, oder beſſer, über die Walze, ſo daß es zwiſchen dèr 
Walze und der Bürſtenwalze herabhängt: Sodann drüdt er den Tritt 
mit dem Fuße herab, bis die Narbenſeite des Leders in leiſe Berührung 
mit der rotirenden Bürſte kommt, und zieht es in der Richtung nach 
ih zu heraus. Darauf dreht er es auf dem Tiſche herum, legt es 
wieder wie vorhin, und bürſtet das andere Ende. Iſt dies geſchehen, 
ſo läßt er mit dem Druck auf den Tritt näch, wirft das fertige Leder bei 
Seite, und wiederholt dieſelben Manipulationen bei der folgenden Haut. 
Es iſt hierzu nur ein Bruchtheil der Zeit nöthig, welche die Handarbeit 
erfordert. 
Das Leder, welches eine matte Politur haben muß, ebenſo das 
Leder mit künſtlichem Narben, das imitirte Leder, Leder in zarten 
Farben u f. w., find bei der Zurichtung niht mit einer Bürſtenwalze 
zu bearbeiten, fondern diefe Walze wird durch eine hölzene Walze erſetzt, 
die mit Tuch, Filz, oder einem fonftigen derartigen Stoff befleidet ift, 
und al8dann die Arbeit, wie eben bejchrieben, ausgeführt. 
  
   
  
    
   
    
  
    
    
    
    
    
   
    
   
   
   
   
     
     
   
   
   
   
   
     
   
    
     
    
   
   
    
   
   
   
   
   
  
      
	        

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Matthesius, Carl, et al. Das Ganze Der Jetzigen Lohgerberei. Bernhard Friedrich Voigt, 1873.
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