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Lehrbuch der Telephonie und Mikrophonie

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Lehrbuch der Telephonie und Mikrophonie

Monograph

Persistent identifier:
89196164X
Author:
Cesàro, Ernesto
Title:
Elementares Lehrbuch der algebraischen Analysis und der Infinitesimalrechnung
Sub title:
mit zahlreichen Übungsbeispielen : mit 97 in dem Text gedruckten Figuren
Scope:
1 Online-Ressource (894 Seiten)
Year of publication:
1904
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Teubner
Identifier (digital):
89196164X
Illustration:
Diagramme
Language:
German
Other Title:
Originaltitel: Corso di analisi algebrica
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Editor:
Kowalewski, Gerhard
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2017
Document type:
Monograph
Collection:
Mathematics

Chapter

Title:
Viertes Buch. Komplexe Zahlen und Quaternionen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Telephonie und Mikrophonie
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • Title page
  • SR. EXCELLENZ STAATSSECRETAER DES REICHS-POSTAMTS, WIRKLICHEN GEHEIMEN RATH HERRN DR. STEPHAN [...]
  • Vorwort.
  • Inhalts - Verzeichniss.
  • Berichtigungen.
  • EINLEITUNG.
  • I. ABTHEILUNG. Telephonie und Mikrophonie.
  • I. KAPITEL. Die Wellenbewegung.
  • II. KAPITEL. Die telephonischen Ströme.
  • III. KAPITEL. Die musikalischen Telephone.
  • IV. KAPITEL. Die Sprachtelephone oder Fernsprecher.
  • II. ABTHEILUNG. Die Fernsprecheinrichtungen der deutschen Reichs-Post- und Telegraphen-Verwaltung.
  • Abschnitt I. Telegraphie und Fernsprechwesen.
  • Abschnitt 2. Fernsprecheinrichtungen zum Anschluss kleinerer Orte an das Telegraphennetz.
  • Abschnitt III. Stadtfernsprecheinrichtungen.
  • Anhang.
  • Cover

Full text

   
   
  
  
  
  
  
  
    
   
  
  
  
  
  
  
  
  
        
   
  
   
       
   
  
  
  
  
  
    
     
  
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52 
  
Telephonie und Mikrophonie. 
zum Tönen gebracht wurde, sobald intermittirende Ströme die Draht- 
spirale durchflossen. 
Marrian erkannte auch zuerst die Abhängigkeit des Tones von 
den Abmessungen des Stabes und von der Stromstärke und machte 
die wesentliche Beobachtung, dass ein gleichartiger Ton entstehe, 
wenn man dem Stabe in der Richtung seiner Längsachse einen 
Schlag versetze, nicht aber, wenn der Schlag senkrecht zur Axe 
geführt werde. Hieraus konnte geschlossen werden, dass die durch 
den Stab erzeugten Töne auf longitudinale Schwingungen der Mole- 
küle des Stabes zurückzuführen seien. Welche Wichtigkeit diese 
Schlussfolgerung für die Telephonie selbst hat, werden wir später 
sehen. 
Ausser diesen Beobachtungen über die Tonbildungen wurden 
auch noch andere gemacht, welche z. B. darlegten, dass überhaupt 
ein direkt vom Strome durchflossener Eisenstab durch den Strom 
zum Tönen gebracht wurde, dass sich die Töne nur bei Stäben aus 
Eisen und Stahl erzeugten u. s. w. 
Alle diese Beobachtungen und Versuche führten jedoch zu 
irgend einem praktischen Erfolge nicht, weil die sämmtlichen Be- 
obachter stets nur ihre Aufmerksamkeit auf die Art und Weise 
richteten, wie der Ton und unter welchen Verhältnissen er erzeugt 
wurde. Nimmt man die Versuche des Franzosen Laborde aus, 
welcher mehrere Eisenstäbe durch die Einwirkung des Stromes in 
Schwingungen versetzte und dadurch einige verschiedene Töne 
hervorbrachte, so ist trotz aller gemachten Beobachtungen ein Ver- 
such der Anwendung zu praktischen Zwecken bis zum Jahre 1861 
nicht gemacht worden. 
Auch die Versuche des Laborde können durchaus noch 
nicht als die Lösung der Aufgabe, Töne in die Ferne elektrisch 
zu vermitteln, betrachtet werden. Die Lösung lag nur dann vor, 
wenn es praktisch gelungen war, nicht einzelne Töne, sondern jeden 
beliebigen Ton durch die Elektrizität vermitteln zu können. 
Die theilweise Lösung dieser Aufgabe gelang im Jahre 1861 
zuerst Philipp Reis, einem Lehrer am Garnier’schen Knabeninstitut 
zu Friedrichsdorf bei Homburg v. d. Höhe. 
Damit trat die galvanische Musik in ein praktisches Stadium, 
und es war der Anstoss gegeben, dass später nicht allein Töne, 
sondern auch Laute durch die Elektrizität vermittelt werden konnten. 
     
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Grawinkel, Carl. Lehrbuch Der Telephonie Und Mikrophonie. Verlag von Julius Springer, 1884.
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