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Elementares Lehrbuch der algebraischen Analysis und der Infinitesimalrechnung

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Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Elementares Lehrbuch der algebraischen Analysis und der Infinitesimalrechnung

Monograph

Persistent identifier:
89196164X
Author:
Cesàro, Ernesto
Title:
Elementares Lehrbuch der algebraischen Analysis und der Infinitesimalrechnung
Sub title:
mit zahlreichen Übungsbeispielen : mit 97 in dem Text gedruckten Figuren
Scope:
1 Online-Ressource (894 Seiten)
Year of publication:
1904
Place of publication:
Leipzig
Publisher of the original:
Teubner
Identifier (digital):
89196164X
Illustration:
Diagramme
Language:
German
Other Title:
Originaltitel: Corso di analisi algebrica
Usage licence:
Public Domain Mark 1.0
Editor:
Kowalewski, Gerhard
Publisher of the digital copy:
Technische Informationsbibliothek Hannover
Place of publication of the digital copy:
Hannover
Year of publication of the original:
2017
Document type:
Monograph
Collection:
Mathematics

Chapter

Title:
Sechstes Buch. Differentialrechnung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Elementares Lehrbuch der algebraischen Analysis und der Infinitesimalrechnung
  • Cover
  • ColorChart
  • Title page
  • DEM ANDENKEN VON EUGENIO BELTRAMI WIDMET DIESES BUCH ALS DANKBARER SCHÜLER E. CESÀRO.
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht.
  • Erstes Buch. Theorie der Determinanten. Lineare und quadratische Formen.
  • Theorie der Determinanten.
  • Lineare Formen.
  • Quadratische Formen.
  • Zweites Buch. Irrationale Zahlen. Grenzwerte. Unendliche Reihen und Produkte.
  • Irrationale Zahlen.
  • Theorie der Grenzwerte.
  • Theorie der Reihen.
  • Drittes Buch. Theorie der Funktionen.
  • Funktionen einer Veränderlichen.
  • Theorie der Derivierten.
  • Reihenentwickelungen.
  • Funktionen von mehreren Veränderlichen.
  • Viertes Buch. Komplexe Zahlen und Quaternionen.
  • Fünftes Buch. Algebraische Gleichungen.
  • Existenz und Zählung der Wurzeln.
  • Auflösung der Gleichungen.
  • Sechstes Buch. Differentialrechnung.
  • Die Differentiation.
  • Anwendungen auf die ebenen Kurven.
  • Anwendungen auf die gewundenen Kurven.
  • Anwendungen auf die Flächen.
  • Siebentes Buch. Integralrechnung.
  • Die Integration.
  • Anwendungen auf die Berechnung einiger bemerkenswerter Klassen von Integralen.
  • Anwendungen auf geometrisches Messen.
  • Differentialgleichungen.
  • Anhang.
  • Berichtigungen. - [Bemerkungen]
  • Sachregister.
  • Cover

Full text

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Die Esterbildung der Cellulose 33 
allmählich den gelatinösen Charakter und werden dünnflüssiger. 
Dies ist insofern von Bedeutung, als es in der Technik auf die 
Einhaltung ganz bestimmter Viskositäten ankommt, z. B. wenn 
solche Lösungen auf künstliche Fäden verarbeitet werden sollen. 
Außer der Temperatur sind noch eine Reihe anderer Faktoren 
von besonderem Einfluß bei der Nitrierung der Cellulose: 
In weitgehendstem Maße regelt die Konzentration der 
Salpetersäure, d. h. genauer der Wassergehalt der zur Nitrierung 
verwendeten Mischsäure das Ergebnis der Veresterung. Kin be- 
stimmter Wassergehalt ist notwendig, um die Reaktion zu mildern; 
steigt dieser jedoch über jene Grenze, so verläuft die Reaktion 
unvollständig. Man kann deshalb sagen: Je höher der Wasser- 
gehalt der Mischsäure, desto niedriger wird auch der Stickstoff- 
gehalt des Nitrates, d.h. eine desto niedrigere Nitratstufe wird 
erhalten. Da diese niedrigen Stufen leichter löslich sind als die 
höheren, so steigt mit zunehmendem Wassergehalt der Mischsäure 
auch die Loslichkeit der Nitrate, z. B. in Atheralkohol. 
Für diese Verhältnisse liegt die Grenze bei einem Wasser- 
gehalt der Mischsäure von etwa 20°. 
Steigt der Wassergehalt über 20°, so wird die Nitrierung 
unvollständig; es verbleibt unveränderte Cellulose und demgemäß 
geht die Löslichkeit der Nitrate wieder zurück. 
Gewöhnlich hält man den Wassergehalt der Mischsäure auf 
etwa 15%. 
Von Wichtigkeit ist auch die anzuwendende Menge Schwefel- 
säure, also das Verhältnis von Salpetersäure zu Schwefel- 
säure in der Mischsäure. 
Denn die Gegenwart der Schwefelsäure beschleunigt die 
Reaktion zwischen Cellulose und Salpetersäure im allgemeinen; 
jedoch nur solange, als das Verhältnis von 1 Teil Salpetersäure 
und 3 Teilen Schwefelsäure nicht wesentlich überschritten wird. 
Man ersieht dies daraus, daß bei Verwendung von Salpeter- 
säure allein mehrere Tage erforderlich sind, um den Prozeß zu 
Ende zu führen, während bei der Mitverwendung von Schwefel- 
säure, und zwar nach dem oben angegebenen Verhältnis, schon 
eine Stunde zur Durchführung der Reaktion genügt. 
Bis zur vierfachen Menge Sehwefelsäure treffen die Ver- 
hältnisse hinsichtlich der Reaktionsbeschleunigung noch zu. Darüber 
hinaus aber wirkt eine Vermehrung der Schwefelsäuremenge ver- 
langsamend auf den Reaktionsverlauf. Die Salpetersäure wird 
Heuser, Lehrbuch der Cellulosechemie 8 
  
 
	        

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Heuser, Emil. Lehrbuch Der Cellulosechemie. Verlag von Gebrüder Bornträger, 1921.
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