Full text: Die functionentheoretischen Ausführungen und die Anwendungen (2. Band)

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Anhang. 
tion und nur diese. Insbesondere können wir die g ersten Substitutionen 
V 0 = 1, V lf V 2 , . . ., V i so gewählt denken, dass sie die g Zweige: 
(6) J'W = JXK&), ..., 
gerade vollzählig ergeben. 
Liefert nun irgend eine Substitution V k von F gleichfalls den Zweig 
+ den wir bereits durch V i erhielten, so gilt; 
und also wird: 
eine Substitution von F sein, welche J'(£) invariant lässt. Ist umge 
kehrt V irgend eine Substitution von F, die J'(£) in sich transformiert, 
so wird: 
r k -vr t 
zu demselben Zweige führen wie V r Hieraus folgt mittelst be 
kannter Schluss weise: Die gesummten Substitutionen V von F, welche 
J'{t) unverändert lassen, bilden in F eine Untergruppe F des endlichen 
Index g, für welche die Substitutionen V 0 = 1, V t , V 2f . . ., V t ein 
„Repräsentantensystem“ darstellen. 
Nun umfasste die transformierte Gruppe F' = T~ x FT die gesummten 
Substitutionen des Netzes N in sich, welche die zugehörige „Haupt 
function“ J'(t) reproducieren. Also ist F auch in F' als Untergruppe 
Ff enthalten. Hierbei ist, da die vorstehende Betrachtung genau so an 
die Gruppe F' und die Function J' (an Stelle von J) angeknüpft 
werden kann, der Index g gleich dem Grade, den unsere Relation (4) 
in J erreicht. 
Zwei Gruppen, welche eine Untergruppe gemeinsam haben, die in 
jeder der beiden Gruppen von endlichem Index ist, heissen „commensu- 
rabel“. Unsere beiden Gruppen F und F' = T~ x FT müssen demnach 
nothwendig commensurabel sein. Hiermit aber haben wir zugleich die 
hinreichende Bedingung für die Existenz einer Transformation T ge 
wünschter Art gewonnen, da umgekehrt aus der Commensurabilität der 
Gruppen F und F' die Existenz einer algebraischen Relation (4) un 
mittelbar folgt: Wird die Gruppe F der Hauptfunction J(Jf) durch Trans 
formation mittelst T in eine mit F „commensurabele“ Gruppe F' = T~ 1 FT 
übergeführt, so existiert zwischen der ursprünglichen Function J(£) und der 
transformierten J'(f ) = J(T{£)) eine algebraische Relation (4), welche als 
die zugehörige „Transformationsgleichung u bezeichnet werden soll. 
Mit T werden auch alle unendlich vielen Substitutionen T k = T V k 
eine solche Transformation leisten. Aber wie wir schon sahen, gelangen 
wir auf diese Weise nur zu den g verschiedenen Functionen:
	        
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