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$.. 239,
Ein Keil iſ aus zwei ſchief liegenden Flächen
zufammengefeßt (Big. 21). Die Kraft wird foran:
«gewendet, Daß ihre Directionslinie mit der 'gemeins
ſchaftlihen Grundlinie D C:beider Flächen einerlei iſt.
Folglich verhält fih bei einem Keile die ſpaltende
Kraft zu der Laſt oder dem Widerſtande, den die
Sache gibt, welche geſpalten werden ſoll; wie die
halbe Breite des Keiles D B zur Länge DC.
Seröfter demnach die halbe Breite deg Keiles in
deſſen Länge DC enthalten iſt, deſto ſtärker iſt das
Vermögen des Keild, woraus jih ergibt, daß die
langen Keile mehr Vermögen haben, als die Zurzeit,
wenn fie mit diefen von gleicher Breite find. — Die
Reibung, welche bei dem Keile ſehr groß ‘iſt, macht
jedoch von dem eben gegebenen Verhältniß zwiſchen
Kraft und Laſt eine größe Abweichung.
$. 240.
Eine Schraube ift eine fehief liegende Fläche,
welhe um einen Cylinder herumgemwunden iſ. Sft
die ſchiefe Fläche auf die Außenſeite des Cylinders
gewunden, fo heißt die Schraube fehlechthin eine foldez
iſt aber die fchiefe Fläche auf die innere Seite eines
hohlen Cylinders gewunden, fo hat man die Schrau:
benmutter , in welcher“ die erſtere herumgedreht wird.
Da nun bei einer Schraube die Kraft fo ange:
wandt wird, daß fie fich mit der Grundlinie dèr
Fläche parallel bewegt, fo ift Har, daß fich bei eis
ner Schraube die todte Kraft zu der Laſt oder dem
Widerſtande, ‚den fie Úberwinden ſoll, verhalten müſſe,
wie die Weite der Schraubengänge zu der Peripherie