Full text: Entwickelung eines neuen veränderten Verfahrens zur Ausgleichung eines Dreiecksnetzes mit besonderer Betrachtung des Falles in welchem gewisse Winkel voraus bestimmte Werthe bekommen sollen

neue Ausgleichung eines Dreiecksnetzes. 
1. 
Betrachten wir zuerst die Fälle, dass bei der Ausgleichung eines 
Dreiecksnetzes gewisse, durch vorangegangene Vermessungen bestimmte 
Winkel unverändert beibehalten werden sollen, so liegt auf der Hand, 
dass diese Bedingung ihre strenge Berücksichtigung dadurch findet, dass 
man die Bedingungsgleichungen, die diese unverändert beizubehalten 
den Winkel geben, aufstellt, sie den übrigen Bedingungsgleichungen, 
die das Dreiecksnetz darbietet, anreiht, und darauf das allgemeine Ver 
fahren anwendet. Diese Bedingungsgleichungen haben die einfachste 
Form, die Vorkommen kann, denn bezeichnet man die Richtungen, die 
diese Winkel einschliessen, oder deren Schenkel sie sind, mit x ip \ x iq \ 
x (r \ x (s \ etc. und die Werthe der Winkel, die unverändert beibehalten 
werden sollen, mit A p A r,s , etc. so werden 
x (p) — x {q) = A p ' q 
x (r) _ x {s) _ j\r,s 
etc. 
die Gleichungen, die den Winkel- und Seitengleichungen des Dreiecks 
netzes anzureihen, und in das allgemeine Ausgleichungsverfahren einzu- 
schliessen sind. 
2. 
Wenn hiemit alles erschöpft wäre, was sich über den gegenwär 
tigen Fall sagen lässt, so hätte ich diesen gar nicht in Rede zu ziehen 
brauchen, denn das Vorhergehende versteht sich von selbst, und be 
dingt gar keine Abänderung des allgemeinen Verfahrens. Aber es lässt 
sich noch Wesentliches darüber sagen. Die eben beschriebenen, hinzu 
kommenden Bedingungsgleichungen vergrössern die Anzahl der End 
gleichungen, die in ihrer Gesammtheit das System der schliesslich 
aufzulösenden Gleichungen bilden, und wenn die übrigen Bedingungs-
	        
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