Object: Entwickelung eines neuen veränderten Verfahrens zur Ausgleichung eines Dreiecksnetzes mit besonderer Betrachtung des Falles in welchem gewisse Winkel voraus bestimmte Werthe bekommen sollen

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P, A. Hanskn, 
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und (2) zu berücksichtigen. Für das in dieser Abhandlung entwickelte 
Verfahren erhalten wir 
(ZZ,4)i = (//)i — 161.5... Art. 62 
(//,3) 2 == (//) 2 — 1.2 .. . Art. 68 
2{ll,n) = v(^) — 162.7 
R h = 48.3 . . . Art. 67 
W = S[U) — 1 14.4 
In Bezug auf das Verfahren der Küstenvermessung erhält man für 
die zwei genannten Stationen die Werlhe der {ll,n) durch die Auflösung 
der ursprünglichen, in den Artt. 62 u. 63 gegebenen Stationsgleichun 
gen, und die Werthe der (ZZ), die dabei in Betracht kommen, sind mit 
denen, die jenem Verfahren angehören, identisch. Es ergeben sich auf 
die beschriebene Weise 
(Z/,7)! = (//), — 172.5 
(ZZ,3) 2 = (ZZ) 2 - 4.7 
2(il,nJ = 2[ll) — 177.2 
R 0 = 73.2 . . . Art. 70 
W = 2[ll) — 104.0 
Der Unterschied zwischen diesen beiden Werthen von W beträgt 10.4, 
und zwar ist die Summe der Fehlerquadrale, die das Verfahren der 
Küstenvermessung giebt, um diesen Betrag grösser wie die Summe, 
welche das in dieser Abhandlung entwickelte Verfahren giebt. Nun ist 
aber bei nur fünf Stationen ein Unterschied von zehn bis elf Einheiten 
in dieser Summe erheblich zu nennen, und wir sehen also, dass das 
Verfahren der Küstenvermessung die Summe der Fehlerquadrate nicht 
zum Minimum macht. 
In anderen Fällen können sich alle im Vorhergehenden erhaltenen 
Unterschiede beträchtlich vergrössern, und sie wären schon in diesem 
Beispiel wesentlich grösser geworden, wenn zufällig einige Umstände 
etwas anders gewesen wären. Nimmt man z. B. an, dass der Fehler 
der ersten Bedingungsgleichung nach der Substitution der y{r) s —1 "299 
statt —0'299 gewesen wäre, welches leicht der Fall hätte sein können, 
so hätten die Unterschiede in den Winkeln 1" erreicht, und grosse Unter 
schiede wären häufiger vorgekommen, als in der Zusammenstellung des
	        
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