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Vierte Abtheilung.
Die Glieder irgend einer Reihe, von denen das eine aus
dem anderen nach einem gewissen algebraischen Gesetz be
stimmbar sei, werden wir allgemein durch
Uo, Ml, «2, »3, • • • • **,, u. s. f.
bezeichnen, so dass, wenn wir von der Summe der n er
sten Glieder sprechen , wobei n auch unendlich gross wer
den kann, dieselbe gebildet wird durch :
2 n = «o + % + **2 + **3 + • • • -{- M n . . . (1)
Bei der geometrischen Progression (45), pag. 59, wo a vor
derhand =. 1 gesetzt sei, ist z. ß.;
1—o ll+l
= (1 + q + 7 2 + • • • q") = JZZq • (“)
So lange n eine endliche Zahl ist, wird diese Summe auch
endlich sein. Nimmt man aber n als eine unendlich gross
werdende Zahl, so wird
1 -q n+1 _ 1 7 11+1
1 — q 1 — q 1 — q
(«,)
nur dann eine endliche Summe geben, wenn der absolute
o»+i
Werth von (i < 1 ist; denn in diesem Falle wird Lim
1 1 — q
unendlich klein und kann den Bruch in («,) um kei-
1—7
nen noch so kleinen angebbaren Werth ändern, wesswegen:
Konvergenz der
geometrischen
Progression.
t + 7 + 7 2 + 7 3 + ■ • • in inf. = — (1 - q) l - (2)
[q < i) •
Die endlose Reihe heisst im vorliegenden Falle konver
gent, weil sie eine bestimmte endliche Summe hat, d. h.
je mehr Glieder man nimmt, um so näher der endlichen
Grenze 1 : (1 —7) kommt. Ueberhaupt nennt man, wie in
Definition kon-diesem Beispiel, die allgemeine Reihe (1) konvergent,
V divergenter" wenn ^ ,c ' immer wachsendem n auch S n sich einem be-
Reihen stimmten endlichen Werthe als Grenze beständig nähert,
überhaupt, welche Grenze alsdann die Summe dieser Reihe bildet.
Im Gegensätze hiezu, ist die Reihe (1) divergent und hat
keine Summe, wenn S n bei beständig wachsendem n sich