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gefchafftz, 1815 waren fie indeſſen, man
weiß nicht warum, bei ben Sranzofen wies
der, eingeführt, B,-maffe, Sormirung
eines Bataillons mit 2 Zügen Front und 4
Zügen Tiefe, dicht aufgeſchloſſen; theils
zum Angriff (aber nur mit dem Bajonnet),
theils zur BVertheidigung gegen Gavallerie,
ía -welhem Fall die Bataillonêmaſſen gern
Thadbretförmig ‘(en échiquier) geſtellt
werben, brauchbar; im franzöſiſchen Nes
volutiónsfriege und 1809-von den Ö ſtrei-
Gern bei Aspern zuerſt angewendet; zum
Durhbredien feindlicher Linien vorzüglich
geeignet (f, Maſſenſtelung). HB, - ſüd,
1. Bataillonsgefehüig,
Batala (Myth.), eine Gottheit. der
Bewohner der philippinifchen Snfeln, welcher
man die Schöpfung aller Dinge zuſchrieb,
Batalha (Geogr.), Villa in der por:
tugiefiihen Provinz Eſtremadura, mit ade-
ligem Dominicanerklofter, geſtiftet zum An:
denken des Siegs bei {ljubarota, und (un:
vollendetem) Maufoleum Emannels I.
Batällie, \. Bataille,
Batalöin (Hdigsw.), blaugefärbte Ye:
vantiſche Leinwand; fommt tn Ballen von
60 Stück von Smyrna übex Marſeille ín
den Handel,
Bâätalos, f. Baktalos,
Batämta(Batemta, Beogr.), bewohn:
tes Infelhen, nördlich von Neu: Guinea
(Auſtralien).
Batan (Geogr.), Ortſchaft în Meſopo-
tamien; Geburtsort von Mohamed Ben
Dfcheber. _
Batanäa (-thanâa, a. Geogr), f
Vaan.
Batang u. Bintang (Geogr.), Sn:
felchen , ſüdöſtlich an der Halbinſel Malacca
(Aſten), mit malaiiſchen Ew.
Batänges (Geogr:), 1) Provinz auf
fpunifh Manila (philippiniſche Inſel), ge-
birgig (Monte Vedrin und Mahaye), mit
erloſ<nen Vaulcanen (jezt Waſſerbehältern
mit Krokodillen)z; bringt Rindvieh und
Büffel; die Ew. (132,000) machen Nan-
quin und anderes baumwollenes Zeugz 2)
Hauptort dieſer Provinz.
DBatani, ſo v. w, Batan,
Bataniten, f. Aſſaſſinen,
Vatanönes (Hdlg3w,), ſo v. w. Ba:
taloin.
Batära (tamnophilus Fieill, 3ool.),
Gattung aus der Raubvogelfamilie Würger;
bat einen Furzen, dien, bauchigen, nad)
born zufammengebrüdten, Rumpfipisigen,
gebogenen, ausgefchweiften , über dfe untere
Ainnlade hängenden Schnabel; die Naſen-
lócher ſeitlich ; lange und dünne Füße, furze
abgerundete Flügel; bei Linné unter la-
uius. Art: geſtreifter B;, tarmn. dolia-
tus, if fchwarzköpfig, weißgefledt, unten
ſ<warzgrau und weiß in die Quere geſtreift,
oben rxethóraun; ‘in Cayenne und Braſt:
e
Batavi
lien: t. atricapillus, naevius unb andre,
zum Theil aus den Gefchlechtern tanagıa
und gracula,
Batard (fr.), I) Baftard; 2) ein burs
gunder Wein der 2, Klaſſe,
Batärde, 1) eine zu Mien erfundene »
Art bebeiter , vierrädriger Neiſewagen z
2) (Kriegsw.), im 16, Sahrh. ein Leichtes
Teldgefchüs - der Franzoſen von 27 big
30 Mündungsdurchmeſſer Länge, das eine
fehspfündige eiferne Kugel fhoß; S).fov,
w, Ballarbiwolle; A) fo v. mw. Bafchtarde,
Batardeäu(fr., Chiffsw.), 1) Ch
höhung von Bretern über des Schiffes Bord,
das Waſſer abzuhalten, wenn das Schi
auf die Seite gelegt wird, 2) (Ktiegsw.),
fe Bär,9),
Batardbare, f, unter Baumfchule,
Batärra, f. Batlara,
Batas (Et), ein geborner Perſer z
ward in Meſopotamien Mönch, und als er,
von ſeinen Landêleuten gefangen, ſtandhaft
an dem Chriſienthum hielt, enthauptet,
Sag: der 1. Mai.
Batüszek, f, Batteszec, ;
Vatäten (Pataten, Nahrungsmittelk.),
Wurzeln der Bataten: winde (convol-
vulus batatos 2.), eine in beiden Ins
dien einheimifche Pflanze; ſte iſt fnollig,
äußerlich roth, innerlich gelblich, von ſehr
ſüßem angenehmen Gefhmad und zarter
Subſtanz, sn Spanien und Portugal wer:
den. ſie mit Vortheil cultivirt u. wie Kar-
toffeln zubereitet; abgekocht werden ſie aus-
wärts als Delicateſſe verſendet. Man hat
aud) in Zeutjchland Verſuche mit ihrer Cul:
tur gemacht; doch Hält die Pflanze, als perz
ennirend, den Wintex nict aus. (3. Mär:
ters Naturgefchichte der Bataten, Wien).
Batasimus (St), griechifcher Abt,
Tag: der 11. Runi,
Batava castra (oppidum batayi-
num , a. Geogr.), Ort und Caſtell im ger-
maniſchen Vindelicien z das heutige Paſffau z
benannt nad) den hier von den Römern
als Befagung gelegten Batavern,
Batavi (a5 Geogr), teutſher Volks-
ſtamm, der urſprünglich bet Battenberg an
der Eder zu Hauſe gehörte, dann’ ſi aber
nah N. W. in das niedere Germanièn zog,
und den großen Veerden, den dte Moſa u.
Vahalis bet ihrer Mündung bilden, die
insula Batavorum, einnahmen; doch ſ<hei-
nen ſte ſich auc auf beiden Seiten nad)
N. und ©, meiter ausgedehnt zu haben,
Die Canninefater machten einen Zweig die:
ſes Stammes aus. Die Zeit ihrer Einwan-
derung auf dieſe Jnſel iſt ungewiß. Sie
-wären Freunde und Bundesgenoſſen der Rô-
mer und dienten ſelbſt unter den Nrätorias
nern ; ihre Cohorten ſtanden im allgemeinen
Rufe der Tapferkeit. Aber als die Câfa-
ren die bisherigen Bundesgenoſſen zu Knech-
ten herabwürdigen wollten, entftand- ein
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