Full text: Geschichte der darstellenden und projectiven Geometrie mit besonderer Berücksichtigung ihrer Begründung in Frankreich und Deutschland und ihrer wissenschaftlichen Pflege in Österreich

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„On the distribution of surfaces of the third order into species“, in 
welchen er sich mit der Realität der 27 Geraden einer allgemeinen 
Fläche dritter Ordnung beschäftigte, in englischen Zeitschriften, u. zw. 
die erstere im Quarterly Journal of Mathematics, Vol. II, Cambridge 1858, 
letztere in den Philosophical Transactions, London 1863. Berühmt sind 
auch die beiden Abhandlungen von Cayley über die windschiefen 
Schraubenflächen „On the theory of skew surfaces“ (Cambridge and 
Dublin Mathematical Journal. Tom. Vll, 1852) und „Second Memoire 
on skew surfaces otherwise scrolls“ (Philosophical Transactions pag. 559, 
London 1864), sowie seine diesbezügliche Mittheilung in den Comptes 
rendus vom 12. März 1866. 
Schon im Jahre 1869 gab Sylvester in seiner vor der British 
Association gehaltenen Rede die erste Anregung zur Erweiterung der 
darstellenden Geometrie auf den vierdimensionalen Raum. — 
Die Oberflächen zweiten Grades, deren ersten, auf streng wissen 
schaftlichen Grundlagen ruhenden Untersuchungen wir Wren (1669), 
Parent (1713) und Euler (1760) verdanken, beschäftigten in diesem 
Jahrhundert nebst der Monge sehen Schule ein ganzes Heer von be 
rühmten Mathematikern aller Culturstaaten. Schon in der zweiten Hälfte 
des XVII. Jahrhundertes hatte der britische Gelehrte Wren die gerad 
linigen Erzeugenden des eintheiligen Hyperboloides entdeckt und hievon 
in der Abhandlung „Generatio corporis cylindroidis hyperbolici“ (Philo 
sophical Transaction, pag. 961, London 1669) Mittheilung gemacht. 
Dank den Arbeiten so ausgezeichneter Gelehrter wie Jacobi, Mac 
Cu 11 agh, Chas 1 es, Hesse, Seydewitz, Schröter u. A. konnte 
die Theorie der Oberflächen zweiter Ordnung in den mehr elementaren 
Unterricht eingeführt und methodisch auf analytischem als auch synthe 
tischem Wege behandelt werden. Wie bereits bemerkt, wurde eine der 
wichtigsten Fragen, welche sich in der Theorie der Flächen zweiten 
Grades darbietet, nämlich ihre Construction aus neun ihrer gegebenen 
Punkte von Seydewitz (Grunerts Archiv, Th. IX, 1847), Chasles 
(Comptes rendus, 1855), Steiner (Ges. Werke, II. Band, Nachlass), 
Schröter (Borchardt Journal, Bd. LXII, 1863), Sturm (Math. Ann., 
Bd. I. 1869) und Dino (Napoli Rend. 1879) gelöst. Die reciproken 
Polaren der Flächen zweiten Grades untersuchten analytisch B a 11 a g- 
lini (Lincei Atti, 1875), d’Ovidio (Giorn. di Mat. Tomo X 1872) und 
synthetisch Thieine (Zeitschrift für Math. Bd. XXII, 1877). Die metri 
schen Eigenschaften der Flächen zweiten Grades fanden Steiner 
(Grelles Journal II, 1827), Chasles (Liouvilles Journal, I, 1836), 
Schröter (Borchardt Journal LXXXV) etc. In Dr. H. Schröters 
vorzüglichem Werke „Theorie der Oberflächen zweiter Ordnung und
	        
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