282
26. Die Gruppe (I).
Integral j — = lx ist daher der Gruppe (II) zugewiesen
worden. Indessen läßt sich, auch unter Benützung der
Formel (I), der Fall m ——1 durch einen geeigneten Grenz
prozeß erledigen. Gemäß (2) schreibe man (I) genauer:
(3)
X
j
x m dx -----
x m ~f 1 — a m + x
m +1
wo a auf eine willkürliche, aber positive Konstante be
schränkt, und m als ein variabler Exponent aufgefaßt werde.
Für limm= — 1 nimmt die rechte Seite von (3) die Form
eines „unbestimmten“ Ausdrucks -g an (Diifr. (17) I); um dessen
„wahren“ Wert zu finden, hat man Zähler und Nenner nach
m zu differenzieren und alsdann den kritischen Wert m = — 1
einzusetzen. Nun ist:
dx m + 1 , , 7
—-—_ = x m + 1 Ix,
dm
da m + x
dm
= «’“ff 1 la,
d{m-f-1)
dm
somit ergibt sich:
(4)
x m + 1 — a m + 1
lim —
m == — 1 H - 1
lx-la=l-
in Übereinstimmung mit Diffr. § 12, IV, S. 128, wo die Formel
(4) auf indirektem Wege gewonnen wurde. Das Integral auf
der linken Seite von (3) geht aber für lim m = — 1 über in
X
J~dx; die Vergleichung mit (4) liefert also in der Tat,
a
bei Weglassung der willkürlichen Konstanten la die For
mel (II).
Unter Anwendung des Satzes § 5, (VII) erweitert sich,
wenn a, l), c konstante Koeffizienten bedeuten, die Formel (I) zu:
(T) [ (ax m + hx n -f- cxp -f-...) dx
ax m + 1
m +1
l)X n + 1 , CXP + 1 . .
¿~+T“V+T + '" 2 '--- + “ lx