5- Neue Methode d. Aufs, algebr. Gleichungen. 241
bination gehört, die Exponenten von x in den beyden Glie
dern von einander um eins oder um zwey oder um drey u.s.
f. unterschieden sind.
Es ist nemlich klar, daß man so viel Reihen für den
Werth von x finden kann, als es Arten giebt, die gegebene
Gleichung mit der allgemeinen Formel « — x f <px = 0
(Nr. 15.) zu vergleichen. Da man nun für <px jede Funk
tion von x setzen kann, so folgt, daß man auch für die bey
den ersten Glieder « — x in jener Formel jede zwey Glieder
der gegebenen Gleichung nach Gefallen zu nehmen berechti
get ist. Hieraus stießt aber, daß man die Vergleichung auf
so viel verschiedene Arten anstellen kann, als es angeht, die
Glieder der Gleichung zu zwey zu combiniren»
Es seyen überhaupt Mx^ — irgend zwey Glie
der der gegebenen Gleichung, und X bedeute die Summe
aller übrigen Glieder, so daß die gegebene Gleichung fol
gende Form bekomme
/
Mx''' — Nx^t f f X == o.
Dividier man diese Gleichung durch Nx- M , so verwan
delt sie sich in
M
N
o
und setzt man nunmehr x v = t, folglich x\Tt, und läßt da
bey T die Funktion von t bedeuten, worin sich die Größe X
verwandelt, wenn man V't tue x setzt, so bekommt man
Tt
N
Q
o
Diese