dem verdichteten Waſſer dur< den am Boden befind-
lichen Hahn m. Wenn nun der Syrup 3—4 Zoll
hoch in die Pfanne gegoſſen worden, wird der Dampf
in den Apparat geleitet und die Trommel e mittels
einer Kurbel durch Menfchen oder eine andere Kraft
gedreht. Damit ſich der immer di>er werdende Syrup
nicht an den Boden der Pfanne und an der Ober:
fläche der Trommel anfeße, find drei hölzerne, mit
Wollentuch Überzogene Schaber angebracht, die dicht
auf dieſen Flächen liegen und fie beſtändig rein ers
alten,
? Der Schaber n, Fig. 83 und 86, der auf den
Boden der Pfanne wirkt, beſteht aus einem geraden
Stud Holz, das auf dem Boden der Pfanne liegt
und durch die beiden Stangen 00 mit den Kurbeln
der Achſe p, Fig. 82 und 83, verbunden ift; wird
nun dieſe Achſe durch die Kurbel v oder durch Zahn-
räder in Bewegung geſeßt, ſo wird der Schaber hin
und ber geführt, wodurch der verdidte Syrup von
dem Boden der Pfanne abgelöſt und das Anhaften
verhindert wird, Der zweite Schaber, der die äußere
Dberfläche der Trommel rein erhält, beſteht aus cinem
geraden dünnen Holz q, Fig. 83, das mit den bei:
den Enden auf Stüßen ruht, die am innern Rand
der Pfanne befeſtigt find; vermöge der Neigung die:
fe8 Schabers drüdt feine ganz ebene Schärfe gegen
die Peripherie der Trommel und fchabt den verdidten
Syrup ab, der über die glatte Fläche des Schabers
in die Pfanne fließt. Der dritte Schaber endlich, der
auf die innere Oberfläche der Trommel wirkt, beſteht
ebenfalls aus einem Holze r, Figur 85, das mit
ſeinen Enden an 2 Armen hängt, die an die Achfe
der Trommel angebracht find, aber fich nicht mit die-
ſer drehen. Der Schaber fällt vermöge ſeiner Schwere
während des Umdrehens der Trommel ‘auf die intere
Fläche derſelben herab und erhält ſie ‘rein. e
23