54 Staubaftermood
und Wafzen zur Fütterung der Schweine
mit großem Vortheil benußt, vom Soms
mergetreide aber auf Wieſen geſtreut wird.
Staub-after-moos (Bo:), fo ».
w. Byfus.
Staubars (Bot.), bidens tripartita,
f. Bidens,
Staubrartiger Saphir (Miner.),
fo v. w. Smirgel..
Staubsbad (Geogr.), Ba im Thale
Lautersrunnen bed Schweizercantong Bern,
ſtürzt über den Pletſchberg 925 Fuß ttef
herunter und lôſt ſi< während des Falls
in Staub auf, Die darauf fallenden Sons
nenjteablen bilden ben fchönften Regen:
bogen, im Winter entſteht eine ungeheuere
Eispyramide, bei Thaumwetter werden große
gelsftüde dur< den fehr anihmellenden
Bach herabgeſtürzt z all:s dies matt dieſen
Bach zum Öegenfland ver Betoundexung
vieler Ret‘enden, Wr)
Staubsbalg (bot. Nomenel.), fo vo,
w. Staubbeutel. ©,:befen, 1) (Tedn.),
f. unter Borftbefen; 2) f, Siaupbefen.
©.:beutel (bot. Romench,), f, unter Sta-
mina. ©.:boben (Mádólw.), ſo v. m.
Fiugbètte, S.»brand (Landw ), ſo v. w.
Tiugbrand.
Stauben, 1) (Stauber), ſo v. w.
Stäuben und Stäuber. 2) (Bot.), fo v.
w. Boofift.
Staub-erde, ſo v. w. Moorerde.
Staub-faden (Bot.), f. Filamen-
tum,
Staub.fadenspilze (nematomyci
Nees v. Esenb.\, 2, Drdn. der natürlichen
Pflanzenfamilie der Pilze, su den niedrig-
fen Formen des Pflanzenzeiche gehörend,
aus faulendem Holze fid als einfache oder
gegliederte Fäden entw‘>?lnd , bald Keim-
Lörner bildend bald dur< abgetrennte Glie-
der ſih fortpflanzend. Gattungen: nema-
spora, haplaria, monilia, sporotri-
chum, racodium u. a. m. (Su.)
Staubz=feder, fo o.w, Flaumfeder,
S.-fege (Landw.), ſo v, w. Fege.
Staub-flehten (Bot.), 1). % unter
Tlecbten; 2) wohlriehenbe ©., lepra-
ria jolithus, f. unter Lepraria,
Staub:flügel-Blattlaus (Zool.),
fo v w. Aleyrodes, ©. »flügler, ſo v.
w. Schmetterlinge.
Staud-gefäße (bot. Nomencl). f.
unter Stamina. ©&,:gold, ber feine
Soldfand. S.-haar, das erſte weiche
Borthaar. © haufen (bot. NRomencl.),
f. Soredia.
Staub:bembde, f. unt. Staubmantel.
Staub:täfer (300.) 1) (opatrum
Fabr.), Gattung aus ber Familie der
Schattenktäferz Lenrtlich. daß tie Föhler
nach dee Spise fih allmählig verdicken, der
Leib länglih, wenig gewölbt, die Lippe
aber ausgerandet, das Halsſ<!ld quervier-
Staubröche
e>ig iſt. Nach Einne unter silpha, Axten ?
Erd:©,. (op. sabulosum), braun, mit
5 erhabenen Einien auf den Flügeldedenz
ift wegen feines Aufenthatts in ſandigen
Gegenden immer ſtaubig z perlatum, pu«
sillum u. @.; 2) (hoplia_ farinosa), |.
unt. SŸYuppenkäfer. S.-käfer-artiger
Breitläfer, f, PBreitläfer, (Wr.)
„Staub: kalk (Bauw.), der ander Luft
zerfallene und dadurch gelöfchte Kalt. &.
tamm (Kammm,), fo v. w. enger Kamm,
f. unter Kamm.
Staubstohlen (Bergw;), die. beim
Kohlenabbau gewonnenen. Kleinen Kohlen
im Gegenfage der Stü>- oder groben
Kohlen.
Staubsfolben (bot. Romenc.), fo
v, w. Staubbeutel.
Staub-laus (Zool.), ſo v. w- Holze
laus,
Staub:lawinen (phyf. Beogr.). 1.
unter Lawinen,
Staub,mantel, ein Mantel von
leichtem Stoffe, meiſtens von hellfarbigem
Baumwollenzeuge, mit wel<em man im
Sommer beim Uusgehen u. Ausfahren die
Kleider gegen den Staub ihüst. If das
Kleidungsſtü> vorn zu und wie ein Hemd
gemacht ſo heißt es Staubhemd (Blous
ſe). Es iſt dann meiſt von Hanfleinwand
gefertigt und blau.
Staub-mehl, ſo dv. mw. Flugmeßl, |, *
unter Flugbette.
Staub: mergel (Miner.), zerfallener,
zu Staus gewordener Mergel.
Staubsmoos, mit Biolengerud.
(3ot.), lepraria iolithus, f, unter fe
prarxía.
Staub:perlen, bie Eieinfte Art echter
Perlen. H
Staubepilze (coniomyel N. v. E.),
1, Ordn, der natürl, Familie der Pilze,
die niedrigſten vegetabiltfhen Formen ums
faffend, bie in dex Urform, der Kugelger
ſtaltung, ſi< auf erſt:rbenen, in Verderb»
niß übergehenden Pflanzenthetien entwi>eln,
Gattungen: uredo, aecidium, roeste-
lia u. m. ij
Staub-pilz-Läfer (1lycoperdina,
Z0ool.), nach Eatre’Ue Gattung aus der Fa?
milie dee Blattlausfäfer von den Heim
Täfern nur wenig unterfchleden, daher auch
nach Fabricius mit endomychus (f. Helm
Fäfer) vereinigt. Art: 1 bovistae, ih
Bovtſten. :
Siaub-pinfel (Maurer), en fon
etwas abgenußter Pinfei, welcher beim er-
ſten Anſtrich eïner Wand gebraucht wird,
Staubzpulver (Phorm.) hosit fein
pulveriſixrte Subſtanzen, die mit den Zins
gern gefaßt fih wie feiner Staub anfühs
len laffen. Bol. Pulver 8), G.,regen
Phnf.), fe unter Regen.
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