380 Diphenylpentangruppe. Benzamaron. Diphenylhexangruppe.
säure bildet, ist diese Reaction, abgesehen von der CO‚-Abspaltung, ein
nalogon der Benzilsäureumlagerung (S. 2738):
_ CeH5SCH(COOH).CO ma a a
„= C6H5CH(COOH).CO = 9CO2 C6H5CH2”
Isomer mit der Dibenzoylbernsteinsäure ist ferner auch die Aethandi
benzoyl-o-diearbonsäure COOH.CgH,CO.CHs.CH,COC;H,.COOH, Schmp. 166°
welche durch Kochen mit Alkalien aus dem ihr entsprechenden Dilacton, de
Ara EEE et | rei *
ethindiphtalyl OO0C.C;H,C:CH.CH:C.C6H,.COO, Schmp. über 350%, gewonne
wird. Aethindiphtalyl entsteht durch Condensation von 2 Mol. Phtalsäure-
anhydrid mit Bernsteinsäure unter Abspaltung von 2C0O, (B. 17, 2770).
urch Natriumalkoholat wird es in Bisdiketohydrinden (S. 384) umgelagert
VIT. w,w-Diphenylpentangruppe: Kohlenwasserstoffe dieser Grupp
ind nicht bekannt.
Ketone: Dibenzylidenaceton CgH;CH:CH.COCH:CHCgeH», gelbe Na-
eln, Schmp. 112% entsteht aus Aceton und Benzaldehyd mit Natronlauge ;
s bildet sich dabei in erster Phase Benzalaceton (S. 267):
a CoHsCHO Ne CescHo
CH3COCH3 —- — m —- — —> CeEHsCHIiCHCOCHZ. — zz =z—— > CEHsCHICHCOCH:CHCEH5s.
Achnlich entsteht Di-o-cumarketon (OHC,H,CH:CH)2CO, Schmp. 160°
in Form seiner Diglycoseverbindung durch Condensation von Heliein (S. 427
it Aceton.
Kin Diketon ist das sog. Benzamaron CgH;COCH(C;H;s)CH(C;H;).CH
C;H;)COCg7H; (?), zwei Modificationen, Schmp. 219% und 180%, welches
urch Condensation von Benzaldehyd mit Desoxybenzoin, sowie durch An
agerung von Desoxybenzoin an Benzylidendesoxybenzoin (S. 377) mittelst
atriumaethylat erhalten wird. In ähnlicher Weise lagert sich das Desoxy-
enzoin auch an die ungesättigten Bindungen anderer Olefinderivate, wie
-Phenylzimmtsäurenitril, Benzalacetessigester, Benzalbenzoylbrenztrauben-
säureester u. a. (B. 26, 1087). Durch Spaltung mit Natriumaethylat ent-
teht aus Benzamaron das Na-salz der sog. Amarsäure CogHogOs, mit
atriumisobutylat: Dimethylamarsäure CosHogOg (A. 275, 50). Dure
rockene Destillation wird das Benzamaron gespalten in Desoxybenzoin,
enzylidendesoxybenzoin und einen damit isomeren Körper (B. 26, 818).
it Hydroxylamin liefert es glatt Pentaphenylpyridin (s. d.).
Carboxylderivate der w,w-Diphenylpentangruppe : Diphenaeylessig-
äure (C;H;COCH»)»CHCO,H, Schmp. 133°, wird aus Diphenaeylmalonsäure-
ester (CgH;COCH2)»C(CO2R)» oder Diphenacylacetessigester (CcH;COCH»)o
(COCH3)COOC„Hz, Schmp. 83°%, den Einwirkungsproducten von Phenaeyl-
romid auf Malonsäureester und Acetessigester, gewonnen (B. 22, 3225). Di
iphenacylessigsäure bildet als s-Diketon mit Ammoniak ein Pyridinderivat.
VIE. w,w-Diphenylhexangruppe: Oxalyldiacetophenon C;H;COCH
COCOCH,COCeH;s, Schmp. 180°, entsteht durch Condensation von 2 Mol.
AS PLE und Oxalester mit Natriumalkoholat.. Ueber _Reduectionspro-
ucte dieses Tetraketons s. B. 238, 1206
B. Condensirte Kerne.
Die im folgenden Abschnitt zu behandelnden condensirten
Kerne sind dadurch gekennzeichnet, dass in ihnen C-Atome von
Benzolkernen noch_an der Bildung anderer carbdeyclischer Ringe
thelnehmen, z. B.:
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